Schul-MaßnahmenEltern kritisieren: "Auch geimpfte Schüler können Überträger sein"

Wenn in vier Wochen die Schule wieder losgeht, sollen Schulschließungen möglichst nicht mehr stattfinden. Was sagen Opposition, Eltern und Lehrervertreter und zu den von Minister Heinz Faßmann geplanten Maßnahmen?

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Coronavirus - Erster Schultag nach Sommerferien in Rostock
© APA/dpa-Zentralbild/Jens Büttner
 

Wenn in vier Wochen die Schule wieder losgeht, sollen Schulschließungen möglichst nicht mehr stattfinden. Was sagen Opposition, Eltern- und Lehrervertreter und zu den von Minister Heinz Faßmann geplanten Maßnahmen? Die oberste Eltern-Vertreterin der Pflichtschulen, Evelyn Kometter, sagt: „Wir sind zufrieden.“ Sie störe allerdings, dass ab Herbst geimpfte Schülerinnen und Schüler ungetestet in der Schule sitzen dürften. Es gäbe keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass sie nicht trotzdem Überträgerinnen und Überträger sein könnten. Sie schlägt vor, weiterhin zumindest jeden Montag alle Schüler zu testen und auf die Maskenpflicht im Klassenzimmer zu verzichten.

Ähnlich die Sicht des obersten Eltern-Vertreters an Mittlerein und Höheren Schulen, Christoph Drexler. Man sei mit den Vorgaben einverstanden, immerhin, die Schulen sollen offenbleiben. Aber auch er thematisiert die Tatsache, dass geimpfte Schüler nicht mehr getestet werden sollen zwei Wochen nach der Impfung: „Alle sollen gleich behandelt werden.“ Und auch er sagt, eine Übertragung des Virus sei auch durch Geimpfte möglich, man könnte auch Cluster übersehen. Er sieht die Gefahr, dass es zu Gruppendruck in den Klassen kommt. „Zum Impfen soll überzeugt und nicht gedrängt werden.“

Stigmatisierung und Zwei-Gruppen-Gesellschaft dürfen wir nicht aufkommen lassen.

Evelyn Kometter

Kometer sieht die Impfbusse problematisch, „wo die Schüler klassenweise in die Busse gedrängt werden. Da wird die freiwillige Impfung das Nachsehen haben. Stigmatisierung und Zwei-Gruppen-Gesellschaft dürfen wir nicht aufkommen lassen.“ Ihre Vereinigungen seien gegen eine Impfpflicht für Lehrer. Das müsse eine persönliche Entscheidung bleiben.

AHS-Direktorensprecherin Isabella Zins sieht in der Weiterentwicklung der Maßnahmen einen Fortschritt, ein Bekenntnis zum Präsenzunterricht. Das Testmanagement in den ersten Wochen würde sich nicht sehr unterschieden. Ab Mitte September soll ja nicht mehr durchgehend getestet werden und Masken getragen werden. Da solle ja das Frühwarnsystem anschlagen. „Das Virus wird uns nicht verlassen, wir können nur schauen, dass wir gut damit umgehen.“ Ein „Geimpfte gegen Ungeimpfte“ befürchtet sie nicht. Es bräuchte noch mehr Aufklärung vor allem bei den Eltern der Kinder ab zwölf. Hier gäbe es doch noch mehr Sorgen der Eltern. Es sei Aufgabe der Lehrkräfte, Aufzuklären über die Impfung. „Die Entscheidung sollen die Eltern treffen. Wenn die Abwassertests zeigen, dass keine Gefahr besteht, herrscht an der Schule Normalbetrieb.“ Das müssten die Experten entscheiden, ab wann es gefährlich werde.

Dass ungeimpfte Lehrer ihre PCR-Tests selber zahlen sollen, davon habe sie noch nichts gehört. Sie gehe davon aus, dass von den Lehrkräften ein sehr, sehr hoher Prozentsatz geimpft sein wird. Wie das dann mit den Tests erfolgt, da müsse man den Herbst abwarten.

Sie sei froh über das Bekenntnis der Regierung, nicht zum Schichtbetrieb zurückzukehren.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (84)
Jaquinta3
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@Rot-Weiß-Rot

Die aktuellen Zahlen aus Israel legen allerdings nahe, dass die Biotech-Impfung kaum gegen die Delta-Variante wirkt. Trotz enorm hoher Durchimpfungsrate 4000 Neuerkrankungen täglich, und DIE HÄLFTE DAVON KOMPLETT GEIMPFTE!! Auch von den vielen Schwerkranken in den Spitälern ist die Hälfte geimpft!!
Israel beginnt gerade einen 3.Impfdurchgang, in der Hoffnung, dass dann die Wirkung der Impfung wieder besser wird. Dass nach 5 bis 6 Monaten die Wirkung dermaßen nachlässt, damit hat keiner gerechnet.
Ich glaube, wir müssen uns von dem Traum verabschieden, dass die Impfung die "alte Normalität" zurückbringt. Das Virus mutiert viel zu schnell. Ohne Masken, Abstand und Tests auch für Geimpfte werden wir nicht über den Winter kommen. Es wäre an der Zeit, mehr Ressourcen in die Entwicklung wirksamer Medikamente zu investieren, denn die vielversprechende mRNA-Impfung entpuppt sich zunehmend als Niete, und die anderen Impfstoffe sind auch nicht besser, wie man im Astra Zeneca - geimpften Großbritannien sieht. Mehr als einen gewissen Schutz vor ganz schweren Verläufen bietet keine der Impfungen, und selbst das ist bei den neuen Virusvarianten fraglich. Was eine Impfpflicht unter diesen Umständen bewirken soll, entzieht sich meinem Verständnis. Das Aussetzen der Testpflicht für Geimpfte hat jedenfalls Israel direkt in eine neue Welle geführt. Jetzt sperren sie schon wieder alles, was vor kurzem erst geöffnet wurde, zu.

Rot-Weiss-Rot
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P.S.

@dude, ich bin kein Testgegner, ganz im Gegenteil, womöglich ergeben sich auch auswertbare Hinweise, doch die Tests der Kinder ersetzen die wichtige Impfung der Erwachsenen nicht.

Bezüglich Datenauswertung muss man allerdings wissen, dass wir in Österr. zwar Testweltmeister sind, jedoch überhaupt keine Daten vorliegen, von einer Studie gar nicht zu reden.

Das wird auch von allen Experten sehr kritisiert, doch unsere Verantwortlichen haben wieder einmal geschlafen.

Amadeus005
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Sehe ich auch so

Das soll einmal für ein paar Monate durchgezogen werden und dann wissenschaftlich und weniger politisch bewertet werden.

Tingletanglebob
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@dude

AMEN! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Hintschi
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Thema Coronaimpfung:

Eine Reflexion für die Gesellschaft in den Punkten Dekadenz, Arroganz, Überheblichkeit, Präpotenz, Gruppenzwang, Einheitsdenken usw.

Die Fähigkeit sich selbst eine Meinung zu bilden und andere zu akzeptieren ist nicht mehr vorhanden. Und das lustigerweise genau bei denen, die die Toleranz predigen.

Ich lasse mich nicht impfen, da ich Vorerkrankungen habe, die die Impfung bei mir zu einem Risiko machen. Ich freue mich über jeden, der sich impfen lässt, da er damit auch für mich das Risiko mindert. Das entscheidende Wort ist hier aber "mindert". Das Risiko einer Ansteckung für Menschen wie mich ist dadurch nicht weg. Und da appelliere ich auch an alle, die Impfgegner attackieren: Auch diese haben recht wenn sie meinen, dass eine Impfung aus ihrer Sicht nichts bringt, da man ja trotzdem das Virus weitertragen kann. Sie haben damit in ihrer Sicht recht, wenn sie meinen, dass für sie deshalb einen Impfung nicht in Frage kommt. Es geht hier gar nicht mehr um Fakten, sondern schon eher um die persönliche Sichtweise eines jeden Einzelnen, ob er die Impfung für das geringere "Übel" hält oder nicht. Ich sehe es auch in meiner erweiterten Familie. Da gibt es absolute Impfbefürworter und absolute Impfgegner. Aber trotzdem schaffen wir es normal miteinander zu reden.......

Und eine Bitte an die Medien: Das Wort "Immunisiert" oder "Vollimmunisiert" ist in diesem Zusammenhang ein absoluter Schwachsinn. Immun kann ich nur sein, wenn ich das Virus nicht mehr bekommen kann!!!

Lodengrün
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Auch geimpfte Schüler können Überträger sein

ist hier heute eine Schlagzeile. Also müssen auch die getestet werden, oder? Die Diskussion das die Geimpften nicht mehr testen sollen ist daher nicht zu führen. Und wenn gezahlt werden soll, dann zahlen alle.

checker43
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Der

Frau Kometter sei gesagt, dass Impfdurchbrüche bei jungen Personen so gut wie nicht auftreten. Deshalb kann man auf Tests Geimpfter verzichten.

DavidgegenGoliath
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@checker

Wenn es bei Kindern keine schwere Erkrankung gibt, kann es auch keine Impfdurchbrüche geben! Den Wirkungsgrad der Behandlung kann man nicht messen, wenn der Behandelte nicht schwer erkranken kann! Logisch, oder?

rehlein
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@DavidgegenGoliath

Ich glaube, Sie verwechseln da was:
Impfdurchbrüche gibt es, das war zu erwarten und ist bei einem nicht 100% igen Impfschutz normal.

Wie Sie aber zu der Aussage kommen, "Wenn es bei Kindern keine schwere Erkrankung gibt, kann es auch keine Impfdurchbrüche geben." ist nicht nachvollziehbar.
Impfdurchbrüche zeichnen sich vor allem durch leichte Symptome im Falle einer Infektion aus, im besten Fall asymptomatisch. Es gibt nur sehr, sehr wenige Fälle, bei denen eine Erkrankung schwer verläuft, da spielen Vorerkrankungen eine übergeordnete Rolle.

Es ist alles eine Frage der Relation:
Es gibt bei Geimpften Impfdurchbrüche, aber wenige. Von diesen wenigen, verlaufen die meisten sehr leicht oder asymptomatisch.
Impfdurchbrüche gibt es vor allem bei älteren, immungeschwächten Menschen - bei Kindern wirkt die Impfung zu nahezu 100%.
Da ist auch noch kein Impfdurchbruch bekannt - deshalb auch keine schwere Erkrankung aufgrund eines Impdurchbruchs bei Kindern in Ö.
Außerdem sind die Daten mit geimpften Kindern in Ö noch zu gering, da nur wenige 12-17 Jährige geimpft sind.

Und Jugendliche können sehr wohl auch schwer an Covid erkranken, wenige, aber es gibt sie, die schweren Infektionen bei Jungen.

Und den Wirkungsgrad der Behandlung kann man bei ALLEN schwer Erkrankten messen, egal ob jung oder alt.

Ihre Logik ist unlogisch.

DavidgegenGoliath
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@Rehlein

Würden sie sagen, die Therapie ist harmloser als die Erkrankung selbst?(Bei Kindern)

rehlein
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@DgG

Von welcher Therapie sprechen Sie überhaupt? Die bei schwer erkrankten Kindern oder leicht erkrankten?

Nicht schwer erkrankte Kinder benötigen keine Therapie, außer eventuell was zum Fiebersenken, oder Hustensaft.

Bei schwer erkrankten Kindern muß man natürlich auch medizinisch schärfer therapieren, um die Kinder vor weitreichenderen Folgen zu schützen.

Ihre Frage ist also Unsinn, Therapie braucht man nur wenn die Symptome es verlangen, und dann ist die Therapie selbstverständlich angebracht, so wie sie benötigt wird.

Sie stellen die Frage bezgl. Kindern:
Welche harmlose Therapie gibt man denn harmlos erkrankten Kindern? Hausmittel, bei hohem Fieber Fiebersenker, bei Husten - Hustenmittel, usw.

Schwer erkrankten Kindern MUSS man natürlich mit mehr medizinischem Aufwand helfen, oder sollte man denen einen Tee kochen und Wadenwickel machen?

Aber eine Diskussion mit Ihnen ist sinnlos, da für Sie Kinder ohnehin IMMER nur leicht oder gar nicht erkranken.

Außerdem sind Sie Covid Spezialistin, warum fragen Sie solche Sachen überhaupt - Sie wissen ja ohnehin immer alles besser?

Eigentlich sollte man Ihre provokanten Kommentare einfach überlesen und ignorieren.

Sie provozieren nur, hetzen und verleugnen - mehr kommt da nicht.

DavidgegenGoliath
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@rehlein

Das war nicht die Antwort auf meine Frage! Ist Impfung bei Kindern indiziert?

rehlein
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@Davida

Hatten Sie nach der Impfung gefragt oder der Therapie?

Sie hatten gefragt ob die Therapie harmloser ist als die Erkrankung, und nicht ob die Impfung harmloser ist als die Infektion.
Und ich habe Ihnen auf ihre Frage geantwortet.

Sie scheinen selbst nicht zu wissen, wie Ihre Fragestellung war.

Provozieren Sie bitte auf Ihren einschlägigen Infoportalen.

umo10
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Ja, aber

ungeimpfte sind nicht solidarisch !

Hintschi
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Selten

so einen Blödsinn gelesen!

Ragnar Lodbrok
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" Auch geimpfte Schüler können Überträger sein" - ja und???

Wenn alle geimpft sind - ist der Krankheitsverlauf ein milder - und den Geimpften passiert nichts. Die Ungeimpften müssen jetzt selbst schauen wie sie sich schützen - oder sich impfen lassen.
Dieses "Rücksichtnehmen" war selbstverständlich, solange nicht jeder der wollte, geimpft werden konnte.

DavidgegenGoliath
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@Radgar

Kinder, haben nur einen milden Krankheitsverlauf auch ohne Impfung!

Bluebiru
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@Davida

Nicht alle Kinder haben einen leichten Verlauf. Es gab sogar Kinder, die an Covid - 19 gestorben sind. Auch solche ohne Vorerkrankungen. Ich weiß, das hören sie nicht gerne, ist aber so.

DavidgegenGoliath
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@blue

In Österreich, gab es ein krebskrankes Kind, welches an Corona gestorben ist!

Irgendeiner
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Nein davida,es gab von Anfang an schwere Verläufe bei Kndern,

aber selten,mit der britischen Variante hat sich das geändert,ich hab hier darauf verwiesen daß etwa Israel Kinderabteilungen für schwere Verläufe einrichtete,bei Delta hab ich diesbezüglich noch keine konkludenten Daten,aber in der Generalität wie du es behauptest hat es nie gestimmt.
Auch das war ein Märchen.

DavidgegenGoliath
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@irgendeiner

Wieviel schwer erkrankte Kinder gab es in Österreich?
Es gab ca. 300 Kinder in Österreich, die einen schweren Krankheitsverlauf hatten, und wieviele Kinder gibt es bei uns? Es gibt 1,7 Millionen unter 20jährige!

Irgendeiner
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Davida ich sag nicht daß da Kinderleichen in Massen herumliegen, nur sicher waren sie nie weil es vorkam,

mit dem Briten am schlimmsten, schau dir die Daten aus England und Israel an,Kinder waren sicherer aber nicht sicher bei der ersten Variiante bedroht beim Briten und was Delta und Lamda diesbezüglich tun werden kann ich noch nicht sehen.Ich würde Kinder auch impfen,davida und du denk an deine Haut.,das wird jetzt noch enger,denn es kommt zu der stärkeren Bedrohung die bei Delta liegt auf der sozialen Ebene noch das zwanghafte Irresein die Pandemie sei vorbei,das ein Studienabbrecher faktenwidrig plappernd induzierte,ihr pfeift Euch nichts mehr,bis ihr aus dem letzten Loch pfeift,ich seh euch Anwärter für den Darwin Award tagtäglich,paß auf Dich auf , Du hast auch nur ein Leben.

HEHA
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Tragische Person "Irgi"

Wie lange wollen Sie uns denn noch mit Ihrem parteipolitisch motivierten Gestammel beglücken? Ihr Hass auf den Bundeskanzler bestimmt Ihr Leben. Können Sie mir bitte erklären, was an einem abgebrochenen Studium und das Wechseln in einen Beruf so tragisch ist? Oder ist es nur der Versuch, einen Menschen, der nicht Ihrer politischen Gesinnung angehört, zu diffamieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie mit Ihrer - von der Kleinen Zeitung stets hofierten - Hetze ein gern gesehenes Mitglied in Ihrer Gesinnungsgemeinschaft darstellen. LG

Irgendeiner
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Hehaho,wieder,wie in alten Zeiten,Maskenball,man lacht.Und was ich nicht ernst nehme,kann ich nichtmal hassen, verachten kann ichs und belügen wirds mich nicht iterativ.Und weder ein Studienabbruch noch ein Berufswechsel ist eine Sünde, quasseln wo man nix weiß und und Unwahrheiten zum Eigennutz erzählen ist eine,und was ich mir privat nicht gefallen lassen ist potenzierte Zumutung wenn es aus einem Amt daherhumpelt das ich mitbezahle.Und das hatten wir alles schon mehrfach besprochen,aber ich

bin geduldig,weil ich mehr Impulskontrolle habe als anderes hier,da gibts extrem kleine Häferln die fröhlich mit Psychopathologien um sich werfen, kann ich dir sagen..Und hofiert werd ich,nein ich behaupte, das kann ich jetzt auch nur schätzen, daß ich mit Abstand der Poster bin der die meisten Postings verloren hat,selbst wenn ich wissenschaftlich erwiesenes zitierte,das kommt mit deinem Schluß nicht in Deckung..Und meine Gesinnungsgemeinschaft,naja,ich bin Grünwähler,eine Minderheit,ich bin klassischer Liberaler,winzigstes Vorkommen bei uns,die Schnittmenge ist unter der Wahrnehmungsgrenze und sowohl Inhalt wie Menge machen mich zum Solitär,ich hab und brauch keine Gruppe,nicht hier,nicht im Leben.Und hetzten mein Kind tu ich nie, das laß ich den Blauen und den abgefeimteren Türkisen,ich sag was ist,der Schmerz der Wahrheit ist besser und effizienter.
Und weißt Du Hehaho,ich schau mir diese öffentlichen Analysen meiner Person jetzt über zehn Jahre an,aber ich hab ja nichts zu verbergen,ich verschweig ja nichtmal meine negativen Seiten,
aber ich möchte das auchmal machen,ich sags nur wegen der Fairness vorab,ich hab diesen Fimmel.

rehlein
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@DavidgegenGoliath

In Österreich gilt man bis zum 14. Lebensjahr als Kind, und nicht bis zum 20.

Von 14-18 als Jugendlicher, und ab 18 ist man erwachsen.

In Ö leben ca. 900.000 Kinder von 0-14 Jahren lt. österr. Statistik.

Sie sind mit Ihren 1,7 Millionen also ein wenig entfernt der Realität, und dem Wissen, bis wann man als Kind, Jugendlicher, und dann als Erwachsener gilt.

Und es gibt einen Artikel der KLZ vom 24.6: Jüngster Todesfall in Österreich/ Corona Infektion:

Am Ende des Artikels: "Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie bundesweit sechs Kinder und Jugendliche nach einer Corona-Infektion gestorben."

Das zum Thema, wie gut Sie informiert sind, und wieviel Sie hier Unwahrheiten verbreiten.

Ja, das sind Gott sei Dank nur sehr wenige Kinder, und diese Kinder hatten Vorerkrankungen, das macht die Sache aber für die Eltern nicht leichter.

Mir geht es auch gar nicht darum wieviele und wie alt, sondern dass Sie hier ständig unwahre Behauptungen aufstellen, wie dass nur 1 krebskrankes Kind in Ö gestorben ist - das ist nicht wahr, und Sie müssen endlich einmal mit Ihren Falschmeldungen aufhören.

rehlein
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@Irgendeiner

Das stimmt.

Bis Ende Jänner schon gab es mehr als 350 Kinder, die hospitalisiert werden mußten, da gab es noch nicht mal alpha bei uns.

Hazel15
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Den Geimpften passiert nichts.

Studie aus Israel
Tal Brosh-Nissimov von der Universitätsklinik in Ashdod und Mitarbeiter haben die Krankenakten von 152 Patienten ausgewertet, die an 17 Kliniken des Landes behandelt wurden. Es handelt sich etwa um die Hälfte aller Durchbrucherkrankungen im Land
Durchbrucherkrankungen können schwer verlaufen: Insgesamt 38 Patienten (25 %) mussten mechanisch beatmet werden, 34 Patienten (22 %) starben an COVID-19. Wie sich ungeimpfte schützen, na so wie Geimpfte im Supermarkt, Maske auf, Hände desinfizieren....
Olympische Spiele
Die Zahl der positiven Tests rund um die Spiele stieg auf 358. Bei rund 11000 geimpften Teilnehmern.

rehlein
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@Hazel15

"Es handelt sich etwa um die Hälfte aller Durchbrucherkrankungen im Land."

Das heißt, dass es in Israel zu dem Zeitpunkt der Auswertung um 304 Durchbruchserkrankungen insgesamt gehandelt hat.

Israel hat 9 Millionen Einwohner, ca. 60% sind durchgeimpft, habe den Artikel gelesen, es sind in Israel 5,2 Millionen vollgeimpft - und dabei kam es zu 304 Durchbruchserkrankungen.....

Das ist eine verschwindend geringe Anzahl.

Tingletanglebob
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Stimmt nicht..

aktuelle Zahlen und Vorkommnisse in Israel widerlegen genau das und zeigen dass auch bei einer extrem hohen Durchimpfungsrate es nicht geht ohne testen. Die schweren Fälle haben sich dort von gestern auf heute verdoppelt und der nächste Lockdown wird überlegt. Dort ist übrigens so gut wie die gesamte Bevölkerung komplett durchgeimpft.

rehlein
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@Tingletanglebob

Israel ist NICHT fast komplett durchgeimpft.

Die Impfqote der Vollgeimpften liegt bei etwas über 60%, also ca. 40% sind nicht geimpft.

Wird bei uns nicht anders sein, wir werden auch nicht viel mehr als über die 60% kommen.

GB hat eine viel höhere Impfquote als Israel, und wie es scheint, haben die den Höhepunkt Ihrer Welle überwunden, obwohl alle Maßnahmen aufgehoben wurden.

Rot-Weiss-Rot
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@Tingletanglebob, Großbritannien ist das gegenteilige Beispiel.

Im Übrigen ist es falsch, dass in Israel so gut wie die gesamte Bevölkerung komplett durchgeimpft ist.
Wenn die Impfung nicht schützen würde, warum impfen die dann wieder?
Der Grund ist, dass Israel früh begonnen hat und der Impfschutz bei Menschen ab 60 Jahren leider schon nachlässt. Daher impft man wieder.

Tingletanglebob
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.

es zeigt trotzdem dass man ausufernde Neuinfektionen nur verhindern kann indem man regelmäßig testet und das ausnahmslos. Entweder man öffnet alles ohne Rücksicht auf Verluste weil man meint es kann sich ruhig jeder infizieren weil mittlerweile sich auch jeder impfen kann der will oder man testet alle um so die Neuinfektionen zu stoppen und Infizierte aus dem Verkehr zu ziehen. Fakt ist halt immerhin auch Geimpfte Überträger sein können.

Neuerdings in der Grazer Bim "I bin geimpft also warum sollt i daham bleiben a wenn i des Virus hob. Is net mei Problem."

Genau mit solchen Einstellungen wird das ganze nie enden wenn man auf die Zahlen der Neuinfektionen abstellt.

Rot-Weiss-Rot
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@Tingletanglebob, jetzt schreibst schon wieder den selben Unsinn. Das ist ärgerlich.

Heute sind Neuinfektionen nicht das Maß aller Dinge. Wie viele Menschen ins Spital müssen ist entscheidend und Israel hat das Problem, dass die "Alten" wieder erkranken, da der Impfschutz nachlässt. Daher werden alle über 60 in Israel nachgeimpft.
Das ist der Grund, sonst gar nichts.
In England ist der Impfschutz der Alten noch aufrecht, da später geimpft, alles ist offen, nichts ist mehr verboten und die Zahlen sinken merklich.
Wie ist deine Antwort dazu? Nicht einmal Wissenschaftler können sich das erklären.
Da können nur die Zahlen falsch sein, sonst dürfte es das doch nicht geben, wenn man sich deine Erklärung durchliest.

checker43
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In

Israel betreffen die wenigen Impfdurchbrüche nur sehr Alte. Ein einziger Fall unter 50 liegt vor. Und nein, Israel hat erst 60 % vollständig geimpft.

Rot-Weiss-Rot
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@Ragnar Lodbrok, absolut korrekt beurteilt.

👍

Lodengrün
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Und wie

sieht es mit der Übertragung aus?

Rot-Weiss-Rot
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@Lodengrün

Wenn die Erwachsenen geimpft sind ist die Übertragung doch auch zu vernachlässigen, oder?
Kinder sterben oder erkranken nicht schwer an Covid, warum soll man sie dann impfen.

Sie sollen doch nur geimpft werden, damit sie Covid nicht an ungeimpfte Menschen übertragen können, da nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft geimpfte schwerer übertragen. (Übertragen kann man aber trotzdem)

Ist das auch nur das geringste Risiko wert, nur um Impfgegner zu schützen?

Rot-Weiss-Rot
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Das ist primär nicht der Grund um Kinder zu impfen.

Vorweg, wenn ich für meine Person beurteilen müsste, all mein angeeignetes Wissen in dieser Sache einsetze, würde ich meine Kinder auch ungern impfen lassen.
Es fehlen einfach die Langzeitstudien und Kinder erkranken sehr, sehr selten.
Ich war schon Ende Mai vollgeimpft, doch ich bin 61 Jahre alt und was die Impfung bei mir in 20 Jahren auslösen könnte, ist eher zu vernachlässigen.
Der einzige Grund, Kinder zu impfen sind die, zu erwartenden, Mutationen. Das Virus kann nur dort mutieren, wo es sich im Wirt ungehindert vermehren und teilen kann und das sind eben ungeimpfte Menschen, auch Kinder, und wenn wir Pech haben mutiert das Virus so, dass es die Impfung umgeht und es beginnt alles wieder neu.
Die ethische Frage stell sich daher: Ist es zulässig Spätfolgen bei Kindern zu riskieren mit dem Ziel das Leben der Erwachsenen zu erleichtern? Ein wichtiger Punkt ist, dass weltweit nicht alle Menschen und Kinder geimpft werden können und es nützt uns nichts, wenn unsere Kinder geimpft sind und die Mutationen kommen aus dem Ausland.
Im Grunde sind die Erwachsenen das Problem, wenn sie erkranken und die Kinder zahlen den Preis. Eine Lösung wäre eine Impfpflicht für Erwachsene und darauf zu vertrauen, dass Impfstoffe an Mutationen angepasst werden. Erst wenn auch Kinder durch Mutationen schwer erkranken, kann man über impfen reden, vorher sollen die Erwachsenen die Suppe selbst auslöffeln.

wolff02
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Rot-Weiss-Rot

nachdem es kaum zu schweren Verläufen kommt ist es eigentlich logisch wenn man bei Kindern die Krankheit in Kauf nimmt, sie haben damit zumindest eine Zeit lang eine Immunität die auch die aktuellste Mutation beinhaltet. Dadurch ist ihre Immunität sogar aktueller als bei jedem der derzeitigen Impfstoffe. Ab dem Herbst wenn wie jedes Jahr die Infektionen steigen werden sollte man zumindest in Orten bei denen es kritisch wird mit der Belegung der Krankenhäuser regelmäßig wieder testen. Ich weis natürlich das dieser Gedanke als unmoralisch gesehen werden wird und nachdem wir am liebsten anscheinend in einer Vollkasko Gesellschaft leben würden ziemlich sicher nicht verwirklicht wird.

checker43
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Schon

wieder "Langzeitstudie". Kapieren die Leute das nicht, dass es keine Langzeiteffekte bei Impfungen gibt?

Rot-Weiss-Rot
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@checker43 und @lapinkultaIII, da habt ihr ewas Wichtiges nicht bedacht!

Du hast Recht, eine Langzeitstudie gibt es im Zulassungsverfahren nicht. Studien werden bis zur Phase 3 durchgeführt, anschl. kommt das Zulassungsverfahren.
Nach der Zulassung wird der Impfstoff jedoch ständig überwacht und Daten wie Nebenwirkungen, Reaktionen etc. erfasst. Dies wird über Jahre durchgeführt und wird als Langzeitstudie bezeichnet.
Bei den bisherigen Impfstoffen war so eine Langzeitstudie nach der Zulassung bei der Entscheidung sich impfen zu lassen zu vernachlässigen, da die jahrelange Erfahrung gezeigt hat, das Tot- oder Vektorimpfstoffe keine unmittelbaren Langzeitfolgen hervorrufen.
Dies ist bei mRNA-Impfstoffen jedoch NICHT DER FALL, da fehlen die Erfahrungswerte komplett.
Das ist mit fehlenden Langzeitstudien gemeint, checker.
Jetzt könnte man sagen, "gut, dann impfen wir die Kinder mit Astra oder J.&J.. Da haben wir Erfahrungswerte". Wäre ein Argument, wenn es da nicht diese Nebenwirkungen gäbe die bei Astra schon länger bekannt sind und bei J.&J. erst kürzlich aus den USA gemeldet wurden.
Diese sind zwar verschwindend selten, doch stell dir vor in Österr. stirbt ein Kind an den Folgen dieser bekannten Probleme.
Nachdem Kinder nicht einmal schwer erkranken ist daher die Impfung aus Sicht der Kinder sehr bedenklich. Dem ungeimpften Aluhut würde es natürlich passen!

checker43
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Rot-Weiss-Rot

Bei mRNA-Impfstoffen ist das auch der Fall. Sie finden nach wenigen Wochen der Impfung nichts mehr vom Impfstoff im Körper. Wie bei Totimpfstoffen. Das wird abgebaut im Körper. Und nein, es wird auch die menschliche DNA nicht verändert. Kinder sollen auch nicht wegen der Gefahr einer schweren Erkrankung geimpft werden, sondern zur Reduktion der Infektiösität. Je mehr sich Viren verbreiten können, desto mehr vulnerable Personen sind nach wie vor gefährdet und desto mehr Mutationen können auftreten.

Rot-Weiss-Rot
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@checker43, das ist nicht der Punkt.

Was hat das damit zu tun, ob der Impfstoff nach wenigen Wochen nicht mehr im Körper nachweisbar ist. Es geht doch darum welche Reaktionen der Körper auf einen Impfstoff ausübt und wie sich diese in der Folge auswirken können. Das hat absolut nichts mit der Nachweisbarkeit des Impfstoffes zu tun.
Selbst bei den Vektorimpfstoffen, obwohl jahrelange Erfahrung, hat man bei AZ und JJ Überraschungen erlebt, die in den Studien bis Phase 3, sowie bei der Zulassung nicht bekannt waren.
Was um alles in der Welt veranlasst dich zu behaupten, dass dies bei mRNA-Impfungen nicht der Fall sein kann? - Das wird man erst in einigen Jahren sehen.
Du bestätigst, im Übrigen, dass man Kinder impfen soll um vulnerable Personen zu schützen. Da wäre es doch besser die vulnerablen Personen zu impfen und nicht die Kinder.

Du wirst nicht alle Kinder der Welt impfen können und wenn wir, aufgrund befürchteter Mutationen, alle Kinder in Österr. impfen kommt halt die Omega-Variante aus Brasilien oder Indien.

Eine Impfung ist dazu da jene Person zu schützen die geimpft wird und nicht jene die sich nicht impfen lassen wollen und der Schutz der Kinder ist auch ohne Impfung gegeben, da diese nicht erkranken!

Er wäre sinnvoller alle Erwachsenen verpflichtend zur Impfung zu "bitten", dann hört sich die Diskussion auf.

checker43
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Rot-Weiss-Rot

Eine Reaktion auf den Impfstoff kann es nur geben, solange dieser im Körper vorhanden ist. Die Reaktion ist die Bildung von Antikörpern binnen weniger Wochen. Danach gibt es keine Folgen mehr. Weil kein Impfstoff mehr im Körper ist.

Wenn Sie Angst vor den Langzeitfolgen der Impfantikörper haben, sollten Sie noch mehr Angst vor den Folgen der Virusantikörper haben.

Rot-Weiss-Rot
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@checker43, du kapierst es einfach nicht wie das gemeint ist.

Es geht erstens nicht um mich, sondern um die Impfung für Kinder!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin seit Ende Mai mir Moderna durchgeimpft!!!

Nochmals checker, es ist falsch was du hier behauptest.

Natürlich kann ein Problem nicht erst 2 Jahre nach der Impfung ENTSTEHEN. Das Problem entsteht unmittelbar nach der Impfung, hat aber Auswirkungen die sich erst viel später zeigen.
Daher sammeln ja Behörden über 20 Jahre lang (Masern z.B.) Daten und Berichten um die Sicherheit eines Impfstoffes zu belegen.
Ein Beispiel, das dir zeigt wie falsch du liegst.
Ein Kind entwickelt nach der Impfung eine vorerst nicht merkbare Wachstumsstörung, die erst viel später erkannt und der Impfung zugeordnet wird. (ob es das geben kann weiß ich nicht, ist auch nur ein Beispiel um dir zu erklären worum es geht)

Ich will damit sagen, dass es viele, viele Reaktionen geben kann deren Auswirkungen sich erst später zeigen und dazu dienen eben die Langzeitstudien um diese zu erkennen und zu erfassen. Genau solche kann es aber derzeit natürlich noch nicht geben.

Möglich, dass das Risiko gering ist, daher müssen sich auch Erwachsene impfen lassen, da das Risiko ohne Impfung schwer zu erkranken zu hoch ist.

Genau diese Begründung fällt aber bei Kindern weg, da diese eben auch ohne Impfung so gut wie kein Risiko haben, schwer zu erkranken.

Du verwechselst hier andauern Äpfel mit Birnen. - Es geht um Kinder und nicht um Erwachsene!

checker43
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Nein

die Auswirkung einer Impfung kann sich auch nicht erst 2 Jahre nach der Imfpung zeigen. Medizinisch schlicht unmöglich. Die Datensammlung bei Masern usw. hat nicht den Zweck, die Sicherheit festzustellen.

Wachstumsstörung wegen einer Impfung? Gehts noch? Ich verwechsle gar nichts, die Aussagen gelten für Kinder wie für Erwachsene.

Rot-Weiss-Rot
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@checker43, das ist ausgesprochen dumm was du da von dir gibst und kapieren tust absolut überhaupt nichts.

Ich habe dir klar gesagt, dass das Beispiel Wachstumsstörung nur eine Metapher ist. Ich hätte auch Haarausfall oder Durchfall nehmen können. Sei nicht so begriffstützig, das ist ja unglaublich.

Selbstverständlich kann sich eine Reaktion aus der Impfung erst später auswirken. Du verstehst es einfach nicht.
Langzeitfolge bedeutet nicht, dass ein Symptom erst nach langer Zeit auftritt, sondern, dass man lange darunter leidet.
Ich weiß nicht wie alt du bist, doch bei der Pockenimpfung, die seinerzeit eine Pflichtimpfung war kam es zu einigen Langzeitfolgen, ja auch zu Spätfolgen.
Die ersten Impfungen verliefen ohne Probleme, doch nach Monaten des Impfens tauchte der erste Fall von Encephalitis auf, der klar auf die Impfung zurückzuführen war.
Daraus ergaben sich große Langzeitschäden und Spätfolgen, da die Kinder durch die Encephalitis stark in der Entwicklung beeinträchtigt waren.
Da wußte man, dass dies eine Folge der Impfung sein kann und man untersuchte, ob es Risikogruppen gab, die gefährdet waren.
Bei AZ war es ja auch so. Es wurden weltweit tausende Menschen geimpft und nach einiger Zeit wurde das Problem mit den Hirnvenenthrombosen festgestellt. Man hat untersucht und festgestellt, dass Frauen um 30 gefährdet sein können. Wenn jetzt AZ weitere 4 Jahre verimpft wird, tauche dann womöglich andere Probleme auf, wo vielleicht Übergewichtige oder alleinstehende Frauen (ist auch nur eine Metapher) betroffen sind.
Fortsetzung unten.

Rot-Weiss-Rot
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Fortsetzung

Daher, bester Checker, werden Impfstoffe über Jahre beobachtet um solche Fälle zu erfassen, Risikogruppen herauszuarbeiten bei denen es zu Problemen kommen kann usw..
All das fehlt bei den neuen Impfstoffen, da sie ja erst kurz am Markt sind.
Daher sind selbstverständlich Risiken gegeben und es ist zu beurteilen ob die Risiken einer Impfung das Risiko einer Erkrankung überwiegen.
Bei Erwachsenen ist daher die Impfung eindeutig zu befürworten, bei Kindern allerdings nicht, da diese auch ohne Impfung nicht erkranken, warum dann ein Risiko eingehen, sei es auch noch so klein. Das ist einfach unlogisch!

lapinkultaIII
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@checker43

Vergiss es, die Mär von den "Langzeitfolgen" wird nie aussterben.....

Das größte Problem derzeit ist, daß viele Menschen das hoch komplexe Thema Impfung nicht verstehen und sich daher einfachen Lösungen und Antworten zuwenden.

aber_jetzt
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@lapinkultaIII

Wenn man deinen Kommentar liest, hast eher du ein Problem das Thema Impfung zu verstehen.
Schau einmal weiter oben, dann verstehst du vielleicht was mit Langzeitstudie gemeint ist.
Für mRNA-Impfstoffe gibt es eben noch keinen langen Beobachtungszeitraum. (Langzeitstudie).
Bei mir ist es egal, ich bin 63 ob sich in einigen Jahren ein Problem ergeben könnte. Ich bin mit Moderna geimpft, aber bei Kindern ist das nicht so,
Ihr regt euch berechtigt über Aluhüte auf, seid aber selbst beratungsresident.

Rot-Weiss-Rot
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@checker43, du hast etwas Wichtiges nicht bedacht.

Du hast Recht, eine Langzeitstudie gibt es im Zulassungsverfahren nicht. Studien werden bis zur Phase 3 durchgeführt, anschl. kommt das Zulassungsverfahren.
Nach der Zulassung wird der Impfstoff jedoch ständig überwacht und Daten wie Nebenwirkungen, Reaktionen etc. erfasst. Dies wird über Jahre durchgeführt und wird als Langzeitstudie bezeichnet.
Bei den bisherigen Impfstoffen war so eine Langzeitstudie nach der Zulassung bei der Entscheidung sich impfen zu lassen zu vernachlässigen, da die jahrelange Erfahrung gezeigt hat, das Tot- oder Vektorimpfstoffe keine unmittelbaren Langzeitfolgen hervorrufen.
Dies ist bei mRNA-Impfstoffen jedoch NICHT DER FALL, da fehlen die Erfahrungswerte komplett.
Das ist mit fehlenden Langzeitstudien gemeint, checker.
Jetzt könnte man sagen, "gut, dann impfen wir die Kinder mit Astra oder J.&J.. Da haben wir Erfahrungswerte". Wäre ein Argument, wenn es da nicht diese Nebenwirkungen gäbe die bei Astra schon länger bekannt sind und bei J.&J. erst kürzlich aus den USA gemeldet wurden.
Diese sind zwar verschwindend selten, doch stell dir vor in Österr. stirbt ein Kind an den Folgen dieser bekannten Probleme.
Nachdem Kinder nicht einmal schwer erkranken ist daher die Impfung aus Sicht der Kinder sehr bedenklich. Dem ungeimpften Aluhut würde es natürlich passen!

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