Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

275 Tote in 24 StundenUngarn erlebt schwerste Wochen in der Pandemie

In den vergangenen 24 Stunden starben 275 Menschen, 11.823 befinden sich im Spital, 1480 mussten künstlich beatmet werden.

Ungarns Premier Viktor Orban
Ungarns Premier Viktor Orban © AFP/Andrej Isakovic
 

Ungarn erlebt derzeit die schwersten Wochen in der Pandemie. Das erklärte der ungarische rechtsnationale Premier Viktor Orban am Freitag im Staatsrundfunk. In den vergangenen 24 Stunden starben 275 Menschen, 11.823 befinden sich im Spital, 1480 mussten künstlich beatmet werden.

Hinsichtlich der Reservekapazitäten in den Krankenhäusern nannte Orban 10.343 freie Betten und 1693 Beatmungsgeräte, die noch verfügbar seien. Aktuell seien 1,8 Millionen Bürger geimpft, betonte Orban. An Öffnungen sei jedoch nur dann zu denken, wenn 2,5 Millionen registrierte Bürger immunisiert seien. Orban nannte den 19. April als reales Datum für die Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten.

Hinsichtlich der Öffnung der Geschäfte werde auf das Prinzip "ein Kunde auf zehn Quadratmeter" übergegangen. Details über verlängerte Öffnungszeiten und eventuelle Modifizierung des Ausgangsverbotes sollen am Samstag durch den Krisenstab veröffentlicht werden. Die Experten würden weiter eine Öffnung von Einrichtungen der Schönheitsindustrie ablehnen.

Laut Orban werde es einen von der Pandemie unbeschwerten Sommer in Ungarn geben. Auf dem Weg zu einem freien Leben werde Ungarn alle EU-Länder überholen. Hier lobte der Premier die vorausschauende Vakzine-Beschaffung aus Russland und China und kritisierte erneut die EU für die schleppende Bereitstellung von Impfstoffen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (1)
Kommentieren
Zwiepack
3
1
Lesenswert?

Hilft der Sputnik leicht nicht?

So ein Pech. Hauptsache sich gegen Brüssel wichtig machen. Die Bevölkerung wird es dem Puszta-Putin hoffentlich danken bei den nächsten Wahlen!