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Biden zu Pandemie"Bitte, lassen Sie nicht geschehen, was in Europa passiert"

In den USA ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen seit einem Höhepunkt im Jänner wieder deutlich zurückgegangen, zuletzt stagnierten die Zahlen jedoch bei etwa 55.000 pro Tag.

US-Präsident Joe Biden
US-Präsident Joe Biden © (c) AP (Andrew Harnik)
 

US-Präsident Joe Biden hat die Zuspitzung der Corona-Pandemie in Europa als abschreckendes Beispiel für nachlassende Vorsicht angeführt. Trotz der Fortschritte bei der Impfkampagne in den USA ermahnte Biden seine Landsleute, sich weiter an die bekannten Regeln zum Infektionsschutz zu halten. "Bitte, bitte, lassen Sie nicht geschehen, was in Europa passiert, wie Sie es im Fernsehen sehen", sagte der Präsident am Donnerstag im Weißen Haus.

Biden forderte die Amerikaner auf, weiterhin Masken zu tragen, sich regelmäßig die Hände zu waschen und den empfohlenen Mindestabstand einzuhalten.

Biden machte keine Angaben dazu, auf welchen Teil der Entwicklung in Europa er sich konkret bezog. Zuletzt hatten einige Gebiete in der EU, darunter etwa Italien und Teile Frankreichs, ihre Corona-Auflagen angesichts erneut steigender Neuinfektionszahlen wieder verschärft. In den USA ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen seit einem Höhepunkt im Jänner wieder deutlich zurückgegangen, zuletzt stagnierten die Zahlen jedoch bei etwa 55.000 pro Tag.

Einer der Gründe für die relative Besserung in den Vereinigten Staaten ist nach Ansicht von Experten die rasch fortschreitende Impfkampagne. Biden erklärte am Donnerstag, seit seinem Amtsantritt am 20. Jänner seien nunmehr fast 100 Millionen Impfungen verabreicht werden. Die US-Regierung hat versprochen, schon bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen im Land zu haben.

In absoluten Zahlen gemessen sind die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, weiter das weltweit am schlimmsten von der Coronakrise betroffene Land. Seit Beginn der Pandemie haben die US-Behörden rund 29,6 Millionen bestätigte Corona-Infektionen und fast 540.000 damit zusammenhängende Todesfälle gemeldet, wie Daten der Universität Johns Hopkins zeigen.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist die Sterblichkeitsrate aber zum Beispiel in einigen europäischen Ländern - darunter Belgien, Großbritannien und Italien - noch höher.


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Kommentare (10)
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wischi_waschi
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Biden

Wie dumm kann man den sein Putin offiziell als " Mörder" zu bezeichnen.
Den Herrscher einer gegnerischen Macht für einen "Mörder zu betiteln , wäre sogar als Kriegserklärung zu verstehen.
Ich, war nie ein Biden Fan, aber Trump hat und da muss man neidlos zustimmen nie in seiner ganzen Amtszeit so ein" Blödsinn "eingefallen.
Außerdem hat Trump auch keinen Krieg angezettelt.
Armes Amerika , vielleicht wäre "Trump" doch besser Präsident gewesen.........
Leider zu spät.....

Lodengrün
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Bei meiner Euphorie

ihm gegenüber warnten mich einige von drüben. Jetzt bin ich schon etwas gebremst. Die stetige Stimmungsmache gegen Russland, die Äußerung über Putin, jetzt das. Sollen schön schauen ihren Laden in Ordnung zu halten.

Foks
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Stimmt

Man sollte Putin endlich den Nobelpreis für Menschenrechte geben.

petrbaur
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Pfff

Man schaue sich mal videos von div. Veranstaltungen in amerika an.. von sowas sind wir weit weg.. Ber hauptsche wir sind die die nicht vorsichtig sind.

GiPriRoCam
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Geh bitte

Man kann USA und Austria nicht miteinander vergleichen, aber auch wir haben unsere Vollkoffer, die die Zahlen immer wieder hochtreiben, weil sie sich nicht an die Regeln halten. Den Vergleich von Biden finde ich ziemlich irrealistisch.

SoundofThunder
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30% der US Amerikaner sind schon geimpft?

Bis bei uns die Ü80 jährigen durchgeimpft sind hat der Ami alle geimpft.

selbstdenker70
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...

Bleiben wir bei der Realität. 30% der Amerikaner die im Gesundheitssystem erfasst sind. Und seine Todesfälle glaubt er doch selbst nicht ganz . Und da greife ich gleich das Thema BMI und schwerer Verlauf auf. Bei der übergewichtigen Bevölkerung in den USA müssten die Todesfälle explodieren, machen sie aber anscheinend doch nicht im großen Ausmaß. Somit ist der Zusammenhang mit dem BMI auch nur eine Vermutung. Aber zurück zum Thema....Die meisten können sich das Krankenhaus gar nicht leisten und werden somit auch nicht erfasst. Die ärmere Bevölkerung und Migranten, wo viele Cluster aufgrund der Wohnsituation zuhause sind, kümmert niemanden. Egal ob Republikaner oder Demokraten. Die USA mit Europa zu vergleichen ist diesbezüglich lächerlich, und Biden macht auch nichts anderes als die europäischen Politiker, Propaganda...

Hapi67
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Einen konkreten Punkt

können Sie vom alten senilen Mann nicht erwarten.
Ablenkung vom eigenen Desaster, Beschwörung an den nationalen Zusammenhalt durch Negativbeispiele von außen und diplomatisch/intellektuell hat er auch in der Vergangenheit kein Fettnäpfchen ausgelassen.

Er und seine Einflüsterer werden uns noch viel Freude und lustige Momente bereiten.

Vielen Dank

KarlZoech
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@ Hapi67: Immer wenn jemand keine stichhaltigen Argumente hat,

nimmt man das zu hohe oder zu geringe Lebensalter als Argument, um jemanden anzugreifen. Das richtet sich letztlich gegen den (die), welchem nichts anderes einfällt, als nur eben das Lebensalter zu bemängeln.

PS. Da Sie möglicherweise ein Anhänger des Donald Trump sind: Der ist auch nur vier Jahre jünger als Präsident Joe Biden.

eisenbahn10
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Biden


Stimmt das TrUmpeltier ist auch nur 4 Jahre jünger