Experten warnenÖsterreich driftet bei Infektionen weiter auseinander

Österreich driftet immer weiter auseinander. Während die Modellrechner in ihrer neuesten Prognose vor Problemen in den Spitälern in Wien, im Burgenland, in Niederösterreich warnen, sind in Vorarlberg alle Zahlen rückläufig.

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Österreich driftet auseinander
Österreich driftet auseinander © (c) Ulrich Kirchmayr (Ulrich Kirchmayr)
 

Österreich driftet in der Corona-Entwicklung immer weiter auseinander. Das geht auch aus den aktuellen Prognosen, die die Grundlage für die Beratungen der Corona-Kommission am Donnerstag wie auch für das Treffen der Regierung mit den Landeshauptleuten am kommenden Montag bilden und die der Kleinen Zeitung vorliegen, hervor. Während in Wien, Niederösterreich, insbesondere im Burgenland die Situation in den Spitälern und Intensivstationen zunehmend besorgniserregend wird, sind die Zahlen in Vorarlberg (Neuinfektionen, Spitäler, Intensivbetten) bis Ende März sogar rückläufig. Nicht ganz so dramatisch wie im Osten Österreichs, aber alles andere als entspannt stellt sich die Lage in Oberösterreich, Kärnten, Steiermark, Tirol dar.

15 bis 30 Prozent der Österreicher bereits immun

Generell blicken die vom Gesundheitsministerium beauftragten Modellrechner mit großer Sorge in Richtung Karwoche und Ostern. In einer Woche, am 24. März, rechnen die Experten bereits mit knapp 3600 Neuinfektionen, die Sieben-Tage-Inzidenz  dürfte von heute 210 auf 263 hinaufschnellen. Als "moderierende Faktoren" werden die Impfungen wie auch die regionalen oder lokalen Quarantäne-Auflagen (Hermagor, Gasteiner Tal, Wiener Neustadt, etc.) angeführt. Abhängig von der Dunkelziffer dürften 15  bis 30 Prozent der Bevölkerung bereits immun  sein.

Burgenland mit 98 Prozent Mutation

Dass die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern "sehr unterschiedlich" ist, wird einmal mehr festgehalten. So weist Vorarlberg eine Inzidenz von 61 auf, im Burgenland sind es 349. Im östlichsten Bundesland  sind 98 Prozent aller Neuinfektionen auf die Mutation zurückzuführen, in Tirol und in Vorarlberg haben die Varianten noch immer nicht die Oberhand gewonnen.

Intensivstation bald zu 25 Prozent mit Covid-Erkrankten

Bis Monatsende sollte die bundesweite Bettenbelegung auf den Intensivstationen von 395 auf 515 (25 Prozent der Gesamtkapazitäten) anwachsen, auf den Normalstationen von 1438 auf 1845. Im Burgenland, in Niederösterreich und in Wien sind bereits zum heutigen Zeitpunkt mehr als ein Drittel der Betten mit Covid-Erkrankten gefüllt. Im Laufe des letzten Monats hat sich die Anzahl der behördlich angeordneten PCR- und Antigentests auf einem hohen Niveau von rund 250.000 Tests/Tag stabilisiert, heißt es in der Prognose. Der Anstieg der Fallzahlen sei somit kaum mehr auf die Veränderung des Testregimes zurückzuführen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

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mtttt
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Wirtschaft

Sie wollen es ja nicht verstehen, aber die Wirtschaft leidet wegen der Dauerverlängerung der Krise. Ein kurzer, aber harter Lockdown hat die Asiaten wirtschaftlich auf Kurs gebracht, sind erfolgreicher denn je. Interessiert Sie das nicht, weil weit weg vom eigenen Garten ? Nicht nur China, auch Südkorea ist sauber. Dort leben seit jeher Menschen auf engem Raum, und Maske, Hygiene ist allgegenwärtig. Gegen die Gesellschaft arbeitende werden bekehrt, aber nicht friedlich.

Franzzz
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Aha?

Wenn 1/3 aller Intensivbetten bereits mit Covid Patienten belegt ist- Tendenz steigend!!! Sie haben wohl überhaupt keine Ahnung von der Materie, so als ob alle Intensivbetten normalerweise leer wären und auf Patienten warten. Ihre Freiheit ist purer Egoismus- vielleicht benötigen auch Sie mal dringend ein Intensivbett, vielleicht werden Sie dann Ihre arrogante Präpotenz hinterfragen

Avro
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Genie?

@Franzzz, 25% entsprechen nicht 1/3 Sie Genie!
Tendenz steigend korrekt aber eben von einem extrem niedrigen Niveau auf 25% (=1/4)
Also mehr als offensichtlich kein Problem für das System.

Franzzz
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Richtig lesen

"In Wien, NÖ und Burgenland sind jetzt bereits MEHR als ein Drittel aller Intensivbetten mir Covid-19 Patienten belegt "

rehlein
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@Franzzz

Es ist vollkommen vergebene Liebesmüh @Avro zu erklären, dass es kein eigenes Covid- Int. Betten- Kontingent gibt - er versteht es einfach nicht.

Ich habe schon aufgegeben mmer wieder zu erklären, dass es keine leeren Intensivbetten gibt, die auf Covid-pat. warten, sondern dass die immer auf``s Neue freigeschaufelt werden müssen, und dafür andere Pat. wichtige Eingriffe nicht machen lassen können.

Sinnlos es ihm immer wieder zu erklären.

Manche wollen es einfach nicht verstehen.

Franzzz
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Danke

Sie haben Recht

Franzzz
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"Ich mach mir meine Welt wie sie mir gefällt"

Sie haben wohl Recht, hier ist Diskussion vergeblich. Es ist einfach nur traurig, dass viele sich Ihre eigene "Wahrheit " zurecht basteln, wie es in ihr Konzept passt. Die Pandemie zeigt erbarmungslos auf, wie schnell Egoismen, Aberglauben, Verschwörungsmythen, Rechtspopulismus wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Weg räumen, weil diese nicht angenehm sind. Die Blasen in den sozialen Medien wirken als Brandbeschleuniger.

walterkaernten
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impfung

So wie es aussieht hilft NUR eine impfung.

Laut medienberichten hat ISRAEL derzeit zu viel impfstoff.
Der droht sogar das ablaufdatum zu überschreiten, da ISRAEL derzeit nicht so viel benötigt.

Vorschlag:
Die EU , oder ÖSTERREICH sollte SOFORT diesen von ISRAEL abnehmen.
Abkaufen , oder eventuell später zurück geben wenn ISRAEL wieder einen bedarf für die zweitimpfung hat.

Nihiltimeo
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Gute Idee

Dumm ist nur, dass Israel das Telefonnetz auf 5G umgestellt hat. Da traut sich doch ein Grüner Minister nicht anzurufen - wegen der Strahlung und so. Brieftauben gehen auch nicht: Tierschutz !

Franzzz
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Chance vertan

Da hätte Kurz wirklich Bonuspunkte sammeln können- ich habe im Rahmen des Israel Besuchs eigentlich mit so was gerechnet...aber er hat die Chance offensichtlich nicht genutzt

ee243b6222590d8eb3bfb1bdfc4e3525
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Sie haben natürlich den großen Überblick.

Interessant, wie sich manche Menschen selbst einschätzen.

c31af91295d0d1663eeeb99aa1d4a20e
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na ja..


Das wird wohl der "Stolz" nicht zulassen!!!

Kommentare 26-37 von 37