48.500 AnmeldungenErste Durchimpfung in Schwaz voraussichtlich bis Montag

Rund 64.000 Menschen wären für Impfung infrage gekommen. Polizei und Bundesheer werden an 14 Orten stichprobenartig Ausreisetests kontrollieren.

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Sujetbild © APA/ROBERT JAEGER
 

Die am Donnerstag startende erste Durchimpfung der von der Südafrika-Mutante besonders betroffenen Bevölkerung im Bezirk Schwaz wird voraussichtlich fünf Tage andauern, also am kommenden Montag abgeschlossen sein. Dies sagte eine Sprecherin des Landes der APA am Dienstag. 48.500 von rund 64.000 infrage kommenden Personen hatten sich für die Impfung angemeldet, das sind 76 Prozent. Polizei und Bundesheer werden indes die Ausreisetests aus Schwaz stichprobenartig kontrollieren.

Die Einladungen zu den jeweiligen Impfterminen wurden laut Land bereits versendet. Insgesamt galten noch über 6.000 Anmeldungen als nicht bestätigt. Diese Zahl sinke bereits kontinuierlich, dennoch rief das Land noch einmal dazu auf, auf den nach Anmeldung in E-Mail oder SMS enthaltenen Bestätigungslink zu achten. 100.000 Impfdosen (jeweils 50.000 für die erste und zweite Teilimpfung) des Herstellers Biontech/Pfizer waren aus dem EU-Kontingent vorgezogen worden. Die Impfungen werden von Ärzten oder diplomiertem Gesundheitspersonal nach ärztlicher Anordnung durchgeführt. Das Projekt wird wissenschaftlich - national sowie international - begleitet. Den Bewohnern der 39 Gemeinden stehen 26 Impfstandorte zur Verfügung.

Ausreisetests werden Pflicht

Ab Donnerstag werden zudem für maximal zwei Wochen Ausreisetests beim Verlassen des Bezirks Pflicht sein. Polizei und Bundesheer werden die Covid-Tests an 14 Orten - an Bezirksgrenzen, Autobahnauffahrten und Bahnhöfen - kontrollieren. Dafür werden rund 25 Personen im Einsatz sein, die in vier Teams abwechselnd an den Kontrollpunkten die Ausreisetests überprüfen werden. Ein PCR-Test darf höchstens 72 Stunden alt sein, ein Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden.

Im Bezirk Schwaz galten mit Stand Dienstagnachmittag noch 196 Menschen als Corona-infiziert. Die Anzahl der aktiv positiven bestätigten Südafrika- Fälle und Verdachtsfälle in Gesamt-Tirol verringerte sich um sechs auf nunmehr 58.


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