ImpfungenAstraZeneca-Charge nach Todesfall eingezogen

Die betroffene AstraZeneca-Charge wurde aus dem Verkehr gezogen. Teile davon wurden etwa auch nach Kärnten oder an Organisationen geliefert.

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© (c) AP (Virginia Mayo)
 

Nach dem Tod einer Krankenschwester des Landesklinikums Zwettl, der zuvor der Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca verabreicht wurde, soll das Vakzin des Unternehmens in Niederösterreich weiter eingesetzt werden. Die betroffene Charge mit der Nummer ABV 5300 wurde allerdings vom Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) aus dem Verkehr gezogen. Impfdosen anderer Chargen des Unternehmens können verabreicht werden, wurde den betroffenen Bundesländern mitgeteilt.

Am Sonntag berichtete beispielsweise der Landespressedienst Kärnten, dass die betreffende Charge auch in dieses Bundesland geliefert worden war. "Termine, die wegen des Impfstopps abgesagt werden müssen, sollen sobald wie möglich nachgeholt werden", hieß es. Organisationen, die mit der Charge beliefert worden waren - das Rote Kreuz, die Krankenanstalten sowie die Ärztekammer - seien sofort informiert worden.

AstraZeneca-Vakzin weiter freigegeben

Untersuchungen, um einen möglichen Zusammenhang des Todesfalls sowie eines Krankheitsfalls in zeitlicher Nähe zur Impfung vollständig ausschließen zu können, seien am Laufen, doch sicherheitshalber werden die Restbestände der betroffenen Impfstoff-Charge nicht mehr ausgegeben und nicht mehr verimpft, wurde betont. Vom Gesundheitsministerium war eine Stellungnahme auf eine APA-Anfrage zur Anzahl der Dosen, die zu der Charge zählen, und zum Ausmaß des bereits in Österreich verimpften Anteils noch ausständig.

Stefan Spielbichler von Notruf Niederösterreich sagte am Sonntag zur weiteren Verimpfung der anderen Chargen von AstraZeneca, dass man sich hier nach der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) richte. An der Freigabe des Impfstoffs von AstraZeneca habe sich nichts geändert, so Spielbichler. "Wir können hier keine eigenmächtige Entscheidung treffen", fuhr er fort.

Mit einer Obduktion am Wiener AKH sollen die Umstände des Todes der 49-jährigen Krankenschwester festgestellt werden. Das AKH und das BASG haben bisher keinen Zusammenhang zwischen dem Ableben der Frau und dem Impfstoff hergestellt. Eine 35-jährige Kollegin der Verstorbenen sei nach ihrer Impfung in stationärer Behandlung auf der internen Abteilung im Landesklinikum Zwettl. Nach Angaben BASG entwickelte die Frau eine Lungenembolie, sei jedoch mittlerweile am Weg der Besserung.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

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Kommentare (99+)
DannyHanny
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Der Hofer

Soll doch aufhören so zu tun, als ob ihm die Gesundheit der Österreicher ein Anliegen wäre!!
Gleichzeitig organisiert Kickl ein Virus Verbreiter Event, getarnt als Demo gegen die Massnahmen der Regierung!!
Es Lebe die Verlogenheit der Blauen und die Dummheit derer die ihnen nachlaufen!

scaramango
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Ganz genau!


Außerdem hat Hofer "leicht lachen" - er hatte Covid mit leichtem Verlauf, somit selbst kein Problem, ist sicher noch ein paar Monate geschützt und kann sich somit recht frei bewegen.

Er denkt aber offenbar null daran, dass es auch gesunde Menschen hart treffen kann, die bis hin zu einer Lungentransplantation ihr Leben lang geschädigt sind - aber Hauptsache Kikl "darf" demonstrieren!

future4you
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Falsch und unehrlich

und offensichtlich befinden sich viele Repräsentanten dieser FPÖ schon im permanenten Farbzustand der Partei. Wer in diesen Zeiten Menschen auf die Straße hetzt, wie es die Vertreter der FPÖ tun, haben jegliche moralische Autorität verloren. Auf der einen Seite bei einem tragischen Todesfall die Moralapostel zu spielen und zugleich Menschen gegen die Grundregeln einer Pandemie zu mobilisieren ist einfach unehrlich, verantwortungslos und grob fahrlässig.

Schneemutz
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Da verstirbt eine Frau,

die einen wichtigen Dienst für ihre Mitmenschen geleistet hat, eine zweite hat eine Lungenembolie erlitten und Sie wissen nichts besseres, als auf Hofer loszugehen?

DannyHanny
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Schneemutz

Hören Sie doch auf, mit Ihrer falschen Anteilnahme!!
Unbestritten ist es tragisch und schlimm für die Angehörigen!!
Aber jetzt weinerlich den Hofer zu bemitleiden, der mit der Blauen Partie heute bei den Demos wieder fleissig daran arbeitet, das die Infizierten und in der Folge hoffentlich nicht Toten mehr werden!
Nein und nochmal nein...sich.so leicht aus der Verantwortung jammern geht nicht! Auch nicht für die Hardcore Fans!
Ausserdem steht das Ergebnis der Obduktion noch gar nicht fest!

schulzebaue
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Genau

Für George Floyd zu demonstrieren ist ganz toll. Da waren ja auch nur knapp 50000 beisammen

Für Grund- und Freiheitsrechte zu demonstrieren ist böse.

Schöne neue Welt.

GanzObjektivGesehen
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Für mich ist Freiheit ein wertvolles Gut.

Und daher gehe ich sorgsam mit ihr um. Andere missbrauchen sie. Unnötigerweise.
Denn wie sagt der Engländer ganz richtig: "You can't fix it if it ain't broke. !" Oder, Schulzebauer ?

DannyHanny
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Ganzobjektivgesehen

Sollte man es Schulzebaue nicht übersetzen? Als aufrechter Blauer wird er nicht " ausländisch" sprechen!

DannyHanny
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Schulzebaue

Ja was machen Sie dann noch da......auf auf zur Demo!
Und kämpfen Sie für das Ende der Knechtschaft durch die böse böse FFP2 Maske, für das Recht des einzelnen auf Infektion und Weitergabe an Unbegteiligte ( wir halten uns an nix).......etc.
Wie wäre es statt dauernd mein Recht....mein Recht....mein Recht einzufordern, in einem lichten Moment zu überlegen ob das Recht nicht eine Schwester hat und das wäre die Pflicht!

hermannsteinacher
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Heißt das nicht besser

Unbegteilige?;-)

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