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Auch für PflegendeAuch Slowenien führt Testpflicht für Berufspendler ein

Neue Regelung gilt seit dem heutigen Freitag - Verschärfungen gibt es eauch für Schüler, Studenten, Pflegende und Immobilienbesitzer.

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Sujetbild © (c) AFP (VLADIMIR SIMICEK)
 

Nach Österreich verschärft nun auch Slowenien die Einreisebestimmungen für Berufspendler und einige andere Gruppen, die bisher auflagenfrei ins Land einreisen konnten. Ab dem heutigen Freitag gilt für sie eine regelmäßige Testpflicht. Um eine verpflichtende Quarantäne zu umgehen, benötigen sie ein negatives Antigen- oder PCR-Testergebnis, das nicht älter als sieben Tage sein darf. Das geht aus der neuen Regierungsverordnung hervor.

Die regelmäßige Testpflicht gilt für Pendler mit Arbeitsverhältnis in einem der EU-Staaten, die binnen 14 Stunden ins Land zurückkehren, sowie für Schüler und Studenten, die täglich oder gelegentlich zu Bildungs- oder Studienzwecken über die Grenze pendeln. Einen Test brauchen außerdem Personen, die in einem anderen EU-Land hilfsbedürftige Personen oder Familienangehörige gepflegt haben oder auch Menschen, die Arbeiten an Immobilien durchgeführt haben und binnen zwölf Stunden zurück nach Slowenien kommen. In diesen Fällen konnte man bisher ohne Test einreisen.

Für andere Reisende gibt es keine Veränderungen. Bei der Einreise muss man entweder ein negatives Antigen- oder PCR-Testergebnis vorlegen oder man muss für zehn Tage in Quarantäne. Die Einreise ohne Test und Quarantäne ist in zehn Ausnahmefällen möglich. Etwa im Güter- oder Personenverkehr, für Inhaber eines Diplomatenpasses, für ausländische Sicherheitsbeamten sowie für Personen, die mit Krankenwägen ins Land gebracht werden. Auch die Durchreise durch Slowenien ist auflagenfrei, muss aber innerhalb von sechs Stunden erfolgen. Eine Ausnahme gilt auch für Landwirte, die ihr Land auf der jeweils anderen Seite der Grenze bearbeiten.

Eine der beiden slowenischen Minderheitenorganisationen in Italien zeigte sich besorgt über die neue Regelung. Die Kulturelle und wirtschaftliche Union Sloweniens (SKGZ) befürchtet, dass die Grenzbevölkerung durch die regelmäßige Testpflicht negativ betroffen sein wird, berichtete die Nachrichtenagentur STA. Die Organisation wandte sich deswegen bereits an slowenische Behörden.

An slowenische Behörden wandten sich laut einem Bericht der Tageszeitung "Delo" auch Pendler wegen der künftigen Testpflicht für die Einreise nach Österreich. Die Gewerkschaft der slowenischen Arbeitsmigranten sieht mögliche Probleme beim ärztlichen Zeugnis, mit dem ein im Ausland durchgeführter Test bestätigt wird. Es ist nämlich unklar, ob slowenische Institutionen die erforderlichen österreichischen Formulare ausfüllen werden. Die Gewerkschaft appellierte an zuständige Ministerien, sich dafür einzusetzen, dass slowenische Tests in Österreich ohne zusätzliche Formulare gelten.


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