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Für fast alle erste DosisEngland erreichte Etappenziel in Pflegeheimen

Mitte Februar sollen die gefährdetesten Gruppen der Gesellschaft und damit 15 Millionen Briten eine erste Dosis verabreicht bekommen haben.

© (c) AFP (OLI SCARFF)
 

In England haben dem Gesundheitsdienst zufolge fast alle Bewohner von Pflegeheimen eine erste Corona-Impfdosis angeboten bekommen. Premier Boris Johnson feierte das für den Monatswechsel gesetzte Etappenziel am Montag als "wichtigen Meilenstein" bei der Bekämpfung der Pandemie. Unklar war jedoch zunächst, wie viele der Bewohner der mehr als 10.000 Pflegeheime in England das Impfangebot auch angenommen haben. Einzelne Heime waren wegen Corona-Ausbrüchen ausgespart worden.

Insgesamt haben in Großbritannien mittlerweile rund neun Millionen Menschen ihre erste Corona-Impfdosis erhalten, allein am Samstag waren es knapp 600.000 - ein Tagesrekord. Das nächste Etappenziel, das sich die britische Regierung gesetzt hat, steht bereits Mitte Februar an: Bis dahin sollen die gefährdetesten Gruppen der Gesellschaft und damit 15 Millionen Briten eine erste Dosis verabreicht bekommen haben.

Großbritannien verschiebt die zweite Dosis auf zwölf Wochen nach der ersten und will damit möglichst vielen Menschen schnell zumindest eine Teilimmunität geben. Diese Strategie ist jedoch nicht unumstritten, da etwa beim Biontech/Pfizer-Impfstoff keine ausreichenden Daten dazu vorliegen, wie lange der Schutz einer einzelnen Impfdosis anhält. Außerdem gilt das Risiko, dass neue Mutationen entstehen, dadurch als etwas höher.

Großbritannien ist anders als die EU nicht von Lieferverzögerungen beim Impfstoffhersteller AstraZeneca betroffen. Wie sich herausstellte, hat London sich im Vertrag mit dem britisch-schwedischen Unternehmen ausgehandelt, dass die heimische Produktion zunächst nur zugunsten des eigenen Impfprogramms verwendet werden darf. Den Impfstoff von Biontech/Pfizer importiert Großbritannien allerdings aus der EU.


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