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ReportageVenedig sehnt sich nach den Kreuzfahrtschiffen zurück

Das Ausbleiben von Gästen zwingt die Serenissima in die Knie. Der Traum von einem Neuanfang ohne Massentourismus ist ausgeträumt.

Die verlassene Piazzetta vor dem Dogenpalast in Venedig
Die verlassene Piazzetta vor dem Dogenpalast in Venedig © (c) imago images/viennaslide (www.viennaslide.com via www.imago-images.de)
 

Im Garten der Pension Ponte Chiodo unweit des Canal Grande geht nur die Katze der Nachbarin ein und aus. Die Zimmer der ehemaligen Gondelbauerwerkstatt sind seit Monaten verwaist. „Viele Geschäfte in der Nachbarschaft haben dichtgemacht“, sagt Mattia Baseggio, der Besitzer des Hauses, dessen Boot an einem kleinen Steg vor seinem Büro vertäut ist. Nach der Rückkehr der Touristen im Sommer liegen die Gassen abseits vom Markusplatz seit Beginn der zweiten Coronawelle verlassen da. Im Frühling hatten sie einen Neuanfang ohne Massentourismus gefordert, jetzt sehnen sich viele Venezianer nach den Kreuzfahrtschiffen zurück. Dabei gelten die schwimmenden Bettenburgen als Bedrohung für die Lagune und die Pfahlbauten, auf denen die prächtigen Palazzi seit Jahrhunderten im Wasser stehen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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Kommentare (2)
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himmel17
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Auf einmal ...

Schnell verdientes Geld von Tagestouristen stinkt also doch nicht.

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Zuerst Tageseintritt planen weil zu viele Gäste kommen, jetzt haben sie
ihre Ruhe die sie gewünscht haben, und die umweltschädlichen
Kreuzfahrtschiffen sind auch weg.