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Handel mit "Impfstoffen"Gesundheitsministerium warnt vor dubiosen Internet-Angeboten

Über zweifelhafte E-Mails wird Impfstoff angeboten - "In den konkreten Fällen scheint es sich oft um Fälschungen und Betrugsversuche zu handeln".

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© APA/LAND OÖ/ERNST GRILNBERGER
 

Das Gesundheitsministerium warnt vor zweifelhaften Impfstoffangeboten aus dem Internet. "Die Coronakrise macht leider auch nicht vor Online-Betrug halt. Aktuell wird versucht, über dubiose E-Mails Impfstoff im Internet zu vertreiben", wandte sich das Ministerium am Mittwoch an die Öffentlichkeit.

In diesem Zusammenhang machte das Gesundheitsministerium darauf aufmerksam, dass in Österreich nur Impfstoffe geimpft werden dürfen, die auch durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen wurden: "In den konkreten Fällen scheint es sich oft um Fälschungen und Betrugsversuche zu handeln." Zudem seien aktuelle Corona-Impfstoffe in ihrer Logistik besonders sensibel und würden durch eine unsachgerechte Lieferung beschädigt und damit unbrauchbar gemacht.

Das Gesundheitsministerium betonte ausdrücklich, Covid-Impfstoffe stünden "allen Menschen in Österreich kostenlos zur Verfügung". Jede und jeder Österreicher werde die Möglichkeit erhalten, sich mit qualitativ hochwertigem, in der Europäischen Union zugelassenem Impfstoff immunisieren zu lassen: "Hier übernimmt der Staat die Verantwortung und kann garantieren, dass es sich um funktionstüchtigen Impfstoff handelt. Auf teure und unsichere Produkte aus dem Internet zurückzugreifen, ist nicht nur eine Kostenfalle, sondern auch unnötig und äußerst gefährlich."


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