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"Unfair" und "unkollegial"Winterurlaubs-Buchungen in Tirol offenbar oft möglich

In sieben von acht angefragten Unterkünften ist offenbar eine Buchung möglich.

START DER SKISAISON: TIROL / ZILLERTAL ARENA GERLOS
© (c) APA
 

In Tirol dürften einige Hotels für Urlauber ihre Pforten öffnen. Ein Test des ORF Tirol ergab, dass bei sieben von acht angefragten Unterkünften eine Buchung möglich sei. Vier erkundigten sich, ob die Reise dienstlich sei. Lediglich ein Hotel verneinte die Anfrage und verwies auf den geltenden Lockdown. Wie das Land der APA mitteilte, gab es aber bis dato nur vereinzelte Verstöße.

Der Tiroler Hotelier und stv. Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer, LAbg. Mario Gerber, nannte das Verhalten der betroffenen Tourismusbetriebe "unfair" und "unkollegial". Das Ausmaß schockiere ihn, meinte er. Es dürfe der Branche, die aktuell stark im Fokus stehe, nicht passieren, "mit solchen negativen Meldungen aufzuschlagen", sagte Gerber. Er appellierte an seine Kollegen, die geltenden Regeln zu befolgen und zusammenzuhalten. Auch Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), lehnte ein solches Verhalten ab: "So sollte das natürlich nicht sein, das ist uns allen klar". Es gäbe aber auch Versuche von Touristen, sich mittels Ausreden in einem Hotel einzuquartieren.

Bis dato wurden laut Land allerdings nur "vereinzelt" Verstöße festgestellt. Es werde "allen voran konkreten Hinweisen - beispielsweise Privatanzeigen oder Auffälligkeiten hinsichtlich vieler Fahrzeuge vor dem Betrieb - nachgegangen" und Kontrollen vermehrt durchgeführt werden. Sollte eine Übernachtung in einem Betrieb nicht beruflich bedingt oder aufgrund eines dringenden Wohnbedarfs erfolgen, drohen Strafen bis zu 30.000 Euro. Auch der Mieter muss mit einer Strafe von bis zu 1.450 Euro rechnen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

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Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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Kommentare (8)
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Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Nicht nur in Tirol , schaut man sich die Kennzeichen in Bad Kleinkirchheim
an, da haben sicher nicht alle einen Zweitwohnsitz ! Das ist Betrug
gegenüber allen Betrieben die wirklich geschlossen halten. Kein
Vetreter übernachtet in BKK !!!!

leben123
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Höchststrafe!

ALLE IGNORANTEN in den Beherbungsbetrieben - hinter dem Vorwand "Geschäftsreise" lässt sich ALLES verbergen - mit der Höchststrafe (ohne Ausnahme!) "bedienen" - egal ob in Tirol oder anderswo in Österreich - ist die einzige Lösung! Also einfach erledigen!!!

silviab
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Liebe Gastronomen und Hoteliers

macht nur so weiter. Vermietung der Appartements mit einzelnen Mietverträgen, Dienstreise als Vorwand (die Vertreter und Manager haben eh immer die Ski im Auto),
Bewirtung/Alkoholausschank mit Eintritt durch den Hintereingang.... Dazu noch die privaten Keller- und Stadlbiere, die Maskenverweigerer und Unverbesserlichen. Wundert euch aber nicht, dass die Sanktionen aufrecht und der Lockdown immer wieder verlängert wird!

vanhelsing
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Rigoros mit der Höchststrafe belegen,

und nicht vorher noch eine Anhörung bzw. Rechtfertigung erlauben! Dann auch medial mit vollem Umfang berichten!!!

herwag
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:-(((

die tiroler produzieren schnitzer am laufenden band - siehe "ausbildungskursschiurlaube" für infizierte engländer

herwag
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!!!

sonderbar - man verlässt sich auf "privatanzeigen! ausnahmefälle bei 8 anfragen und 7 zusagen - wollen die tiroler alle übrigen österreicher für deppert erklären ? eine sauerei wenn das von den tiroler behörden nicht geahndet wird !!!

silviab
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Nicht nur die Tiroler,

auch in den anderen Bundesländern sind Vermieter (privat und gewerblich!) so ignorant und präpotent.

hermannsteinacher
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Ein Tiroler:

"So wahr mir Gott helfe und vor dem Heiligen Herzen Jesu Christi!"