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Bis zu 2 Milliarden Dosen Biontech will 2021 deutlich mehr Covid-Vakzine herstellen

Produktionskapazität von zwei Milliarden Dosen - Bis 10. Jänner 32,9 Millionen Impfdosen ausgeliefert.

Bis zum 10. Jänner sind von dem Covid-19-Impfstoff, der inzwischen in mehr als 45 Ländern zugelassen ist, 32,9 Millionen Dosen ausgeliefert worden © AP
 

Das Mainzer Biotechunternehmen Biontech wird 2021 deutlich mehr Covid-19-Impfstoff herstellen als bisher geplant. Biontech gehe nun von einer Produktionskapazität von rund zwei Milliarden Impfdosen aus, teilte die Firma am Montag in einer Investorenpräsentation mit. Bisher hatten Biontech und sein US-Partner Pfizer angepeilt, bis zu 1,3 Milliarden Dosen bis Ende des Jahres 2021 herzustellen.

Als Grund führte der Impfstoffhersteller eine "kontinuierliche Verbesserung der Prozesse" und eine Erweiterung der bestehenden Werke an. Die neue Einschätzung beruht auch darauf, dass mehr Lieferanten und Vertragshersteller gewonnen werden könnten.

In mehr als 45 Ländern bereits zugelassen

Biontech erklärte zudem, die neue Prognose berücksichtige, dass nun aus einem Impffläschchen sechs statt bisher fünf Impfdosen entnommen werden können. Dafür hatte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA in der vergangenen Woche grünes Licht gegeben. Die Zahl der zu verimpfenden Dosen kann dadurch deutlich erhöht werden.

Bis zum 10. Jänner sind von dem Covid-19-Impfstoff, der inzwischen in mehr als 45 Ländern zugelassen ist, 32,9 Millionen Dosen ausgeliefert worden. 50 Millionen Dosen waren bis Ende 2020 vorproduziert und bereit zur Auslieferung nach Zulassung. "Da die Auslieferung bedarfsgerecht erfolgen soll, um die korrekte Lagerung sicherzustellen, haben wir noch nicht alle vorproduzierten Dosen ausgeliefert. Das hing mit den Zulassungen Ende Dezember zusammen", erklärte eine Biontech-Sprecherin. Die Lieferpläne seien mit den Ländern beziehungsweise der EU vereinbart worden.

In der vergangenen Woche hatte die Europäische Union angesichts anhaltend hoher Corona-Neuinfektionen deutlich mehr Dosen von dem Impfstoff gesichert. Die Bestellung wurde um weitere bis zu 300 Millionen Einheiten verdoppelt. Die Lieferung der zusätzlichen Impfstoffdosen ist für das zweite Quartal 2021 geplant.


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Kommentare (2)
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Fotomandalas
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Beipacktext veröffentlichen

Bitte kann in der Zeitung der Beipacktext von beiden Impfungen abgedruckt werden,
damit man eine Ahnung hat, es gibt ja sicher Menschen, die in die Risikogruppe fallen,
wer entscheidet vor Ort über die Impftauglichkeit, wenn ind er Apotheke geimpft wird.
Soll man vorher ien Gespräch mit dem Arzt seines Vertreauens führen, ob die Impfung zu meinen Erkrankungen und zu den Medikamenten paßt? Wer kann mir diese Fragen beantworten?

bam313
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Die Manipulation ist voll am Laufen!

Soeben brachten sie in den Nachrichten ein Interview mit einer 94-jährigen Frau und ihrer Tochter.
In jenem sagte die alte Frau folgendes:
Ich habe mich jetzt schon wochenlang nicht mehr aus dem Haus getraut, weil ich Angst hatte mich anzustecken.
Jetzt habe sie jedoch einen Termin zum Impfen bekommen und ihre Tochter bringt sie mit dem Auto hin.
Und sie ist so froh darüber, weil danach könne sie sich nicht mehr anstecken."

Ja geht es noch?
Ich dachte mir die Leute werden vor der Impfung aufgeklärt.
Warum hat man dieser Frau dann nicht gesagt, dass sie sich trotzdem anstecken kann, nur ihr Krankheitsverlauf gemildert wird.
Sie aber trotzdem das Virus weiterverbreiten kann.

Ich habe schon einen richtigen Hass auf diese Personen, welche Falschinformationen verbreiten.
In diesem Fall nicht auf die 94-Jährige, aber auf jene, welche ihr diesen Blödsinn erzählt haben!