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Neue Welt nach CoronaEU-Ratspräsident für "internationalen Pandemie-Vertrag"

Michel fordert eine Vorreiterrolle der EU, um die weltweite Vorbereitung auf künftige Pandemien zu verbessern.

EU-Ratspräsident Charles Michel © AP
 

Nach Ansicht von EU-Ratspräsident Charles Michel sollte sich die Europäische Union 2021 im weltweiten Kampf gegen Pandemien an die Spitze setzen. In einem Gastbeitrag für die deutsche Tageszeitung "Die Welt" (Montag-Ausgabe) fordert Michel eine Vorreiterrolle der EU, um die weltweite Vorbereitung auf künftige Pandemien zu verbessern. "Das könnte durch einen internationalen Pandemie-Vertrag erreicht werden", meint der Vorsitzende der 27 EU-Staats- und Regierungschefs.

"Das Jahr 2021 bietet die Möglichkeit, eine neue Welt nach Corona aufzubauen", schrieb Michel in dem Gastbeitrag für die "Welt". Die oberste Priorität werde sein, das Corona-Virus in die Geschichtsbücher zu verbannen. "Die EU hat bereits eine entscheidende Rolle bei der internationalen Mobilisierung zur Finanzierung und bei der Organisation der Impfstoff-Forschung gespielt. "Wir müssen jetzt weiterhin eine Vorreiterrolle übernehmen – insbesondere, um die weltweite Vorbereitung auf künftige Pandemien zu verbessern. Das könnte durch einen internationalen Pandemie-Vertrag erreicht werden", so Michel.

Außenpolitisch strebe Europa im kommenden Jahr "weniger Abhängigkeit und mehr Einfluss" in der Welt an. Diese "klare Vision" sei maßgeblich für den künftigen Kurs, beispielsweise bei der Wiederaufnahme guter Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, der Neuausrichtung der Wirtschaftsbeziehungen mit China oder bei einer "für beide Seiten vorteilhaften und strategischen Beziehung mit der Türkei", schrieb Michel laut Vorausmeldung zudem. "Ein stärkeres Europa bedeutet ein Europa, das seine Interessen besser verteidigen und seine fundamentalen Werte sowie Rechtsstaatlichkeit besser fördern kann", erklärte der frühere belgische Ministerpräsident.


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