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405 Millionen Dosen für die EUNächster Impfstoff-Kandidat in entscheidender Studie

Ein weiterer Corona-Impfstoffkandidat befindet sich nun in der entscheidenden Studie. Das Deutsche Unternehmen Curevac startete die Untersuchung mit rund 35.000 Probanden, die EU sicherte sich bereits bis zu 405 Millionen Impfdosen.

Impfung
Deutsche Firma Curevac startete entscheidende Studie © APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand
 

Das deutsche Biotechunternehmen Curevac startet die entscheidende Studie mit seinem Covid-19-Impfstoff. In die für eine Zulassung relevante, weltweite Studie sei der erste Teilnehmer aufgenommen worden, teilte die Gesellschaft am Montag mit. Die Untersuchung soll voraussichtlich mehr als 35.000 Probanden an Standorten in Europa und Lateinamerika umfassen.

"Mit dem Start der zulassungsrelevanten Phase-IIb/III-Studie haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Entwicklung unseres Impfstoffkandidaten CVnCoV erreicht", sagte Vorstandschef Franz-Werner Haas. Aus der Phase-I-Studie mit dem Impfstoff hatte Curevac im November positive Zwischenergebnisse veröffentlicht. Die Europäische Kommission hat sich von dem Unternehmen bereits bis zu 405 Millionen Impfdosen gesichert.

Überprüfung der Sicherheit und Wirksamkeit

In Phase I war der Impfstoff 250 gesunden Probanden im Alter von 18 bis 60 Jahren verabreicht worden, um seine Verträglichkeit und Immunogenität zu überprüfen. In der zweiten Phase werden seit Spätsommer 690 Probanden in klinischen Zentren in Peru und Panama geimpft. Ziel der dritten Phase ist es, Wirksamkeit und Sicherheit des neuen sogenannten mRNA-Impfstoffs gegen das Virus zu beweisen.

Ebenso wie der Impfstoff des deutschen Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer arbeitet auch Curevac mit diesem synthetisch erzeugten Botenmolekül, das im Körper die Bildung eines Virus-Eiweißes anregt. Dies löst eine Immunreaktion aus, die den Menschen vor dem Virus schützen soll. Im Gegensatz zu herkömmlichen Impfungen, bei denen der Wirkstoff mittels Viren über mehrere Monate angezüchtet und dann in abgeschwächter Form injiziert wird, verzichtet der mRNA-Impfstoff auf lebende Krankheitserreger und Zellkulturen. Dadurch sollen sich mögliche Sicherheitsrisiken verringern. Biontech und Pfizer haben bereits die Notfallzulassung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA erhalten und in Großbritannien wird der Impfstoff bereits verabreicht.


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Kommentare (3)
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GordonKelz
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Unzählige Berichte vom Antigentest....

...wie sieht es mit den Bemühungen der Bundesregierung in Sache Impfstoffe aus?
Wäre weit wichtiger...!
Gordon Kelz

derhannes
4
7
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Alles wird gut

... aber nichts mehr wie es einmal war.

cockpit
2
11
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Die Zeit war und ist sowieso immer

eine einzige Veränderung!