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Offener BriefSchröcksnadel appelliert an die Bundesregierung

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel richtet sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung und hofft auf eine Öffnung des Skisports.

PK ´EIN BRIEF AN ZWEI MILLIONEN (SPORTVEREINSMITGLIEDER): SCHR�CKSNADEL
Peter Schröcksnadel © (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
 

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrte Bundesministerinnen und Bundesminister! 

Mit großer Aufmerksamkeit verfolgen wir die öffentliche Diskussion um den Start in die Wintersaison. Uns allen ist klar, dass der Wintersport einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten muss. Auch wir haben größtes Interesse, dass Skifahren im Winter 2020/21 keinen Anlass für weitere Covid-19-Infektionen liefert.  Seit Wochen bereiten sich die Betriebe darauf vor, den Wintersportlern in Österreich die bestmöglichen Sicherheiten zu gewährleisten. Es gibt strenge Hygienekonzepte, Platzbeschränkungen, Leitsysteme, Kameras zur Abstandskontrolle, Belüftungssysteme, geschultes Personal und  Testkapazitäten. Zur Einschätzung der Gefahrenpotenziale steht die Expertise führender Infektiologen und Virologen zur Verfügung. Die Bemühungen und die Disziplin der Besucher haben sich bereits im vergangenen Sommer bewährt. Beispielsweise gab es in Tirol bei 3 Millionen Nächtigungen nur 55 nachgewiesene Infektionen.

Mit wachsender Sorge registrieren wir eine internationale Kampagne gegen den Wintersport, die von führenden politischen Entscheidungsträgern in unseren Nachbarländern geführt wird. Die alles andere als evidenzbasierte Dämonisierung des Wintertourismus erscheint uns eher als hilflose Ersatzhandlung. Außerdem liefert sie implizit den Vorwurf mit, dass jene Länder, die das Aufsperren ihrer Wintersporteinrichtungen erwägen, verantwortungslos handeln würden.

Umso mehr schätzen wir es, dass die Österreichische Bundesregierung diesem Druck aus Rom, Paris und Berlin/München standhält und klarstellt, dass diese Entscheidung eine souverän österreichische ist. Selbst die Europäische Kommission hat unmissverständlich festgehalten, dass sie in der diskutierten Frage keine Zuständigkeit hat. Auch ein finanzieller Ersatz könnte die Volksgesundheit nicht kompensieren.  

Es steht außer Frage, dass die gesundheitspolitischen Aspekte Priorität haben. Die sportliche Betätigung in der freien Natur hat nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss gerade in physisch und psychisch belastenden Zeiten. Das gilt besonders auch für die jungen Menschen. Der Breitensport ist Teil unseres gesellschaftlichen Lebens, stärkt die Abwehrkräfte und beeinflusst nachhaltig die Gesundheit. Und er bildet für den Leistungssport die notwendige Grundlage. Der Wintersport ist nicht gleichzusetzen mit Party-Tourismus und ungezügeltem Après-Ski. Dass es dies in diesem Winter nicht mehr geben wird, darüber herrscht Konsens.

Im Namen hunderttausender Beschäftigter im gesamten Wintersport appellieren wir an Sie, sich in Ihrer konsequenten Linie nicht beirren zu lassen. Wir ersuchen Sie daher, sich weiterhin für den Wintersport einzusetzen und sicherzustellen, dass der Saisonstart ohne Verzögerung möglich ist. Der Skisport ist die eigentliche Grundlage für den Wintertourismus. Wir versprechen Ihnen, unseren Beitrag zu leisten, damit Österreich auch in diesem Winter Skination Nr.1 wird.       

               


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (28)
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9956ebjo
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Schröcksnadel

Aber eines muss man ihm lassen, als er die Impfung für ende 2020 / anfang 2021 ankündigte haben auch alle über ihn gelacht...

Hako2020
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Bei

1756 Coronatoten allein im Novenber erübrigt sich jede
Debatte über eine Öffnung der Schigebiete.

Bodensee
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dem Schröcksnadel gehts nur um die Kohle.......

...... und diese Überheblichkeit eines "offenen Brief" ist an Frechheit nicht zu überbieten. Die Welt kommt auch sehr gut ohne Skifahren aus und ich wünsche mir, dass es in Österreich schon bald nur mehr Winter mit 10 Plusgraden gibt, denn dann ist es ohnehin vorbei mit dem Skifahren und dem damit verbundenen Abcashen.

zeus9020
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OFFENE ANTWORT: DUMME ANTWORT....

...eines mittlerweile offenbar dem Realitätssinn etwas entrückten, langsam der Vergreisung ausgesetzten Sportfanatikers.
Für sein Stammbuch: Es gibt objektiv betrachtet keinen einzigen vernünftigen Grund, seine „Branche“ zu bevorzugen, denn, auch wenn er es - Gottlob - noch nicht selbst erfahren hat: COVID-19 macht auch um (Profi-)Schifahrer keinen Bogen! 😡

HansWurst
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Ganz einfach:

- Lifte auf
- Hütten zu
- Abstandsregeln etc. einhalten und kontrollieren.

Ich gehe über Weihnachten ganz sicher Snowboarden.

georgXV
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???

und schon wieder das typisch österreichische Geschrei nach Subventionen ...

minerva
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Sehr geehrter Herr Schröcksnadel...

Gesundheit geht vor - darum bleiben die Schigebiete zu

X22
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Beispielsweise gab es in Tirol bei 3 Millionen Nächtigungen nur 55 nachgewiesene Infektionen.

Bei einer Stichprobe von 55, die sich selbst gemeldet haben oder übers Tracing endeckt wurden

Isidor9
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In eigener Sache

Der Multimillionär spricht in eigener Sache, vermute ich. Dem geht es doch offensichtlich nur um seine eigenen Einnahmequellen.

Expat
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Herr Schröcksnadel hat zu wenig gespendet

Keiner kümmert sich um einen Schröcksnadel der kein oder zu wenig Geld für Wahlspenden locker macht.
Anders wäre es, wenn einer der acht Adlersrunden Mitglieder welche zusammen € 1.100.000,- an Spenden locker gemacht haben, ein Brieferl schreiben würde.

LuisGolf
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Abgang

Wenn jemand seine öffentliche Funktion ausnutzt für persönliche Vorteile dann gehört er weg. Also tschüss Herr Präsident!

Peterkarl Moscher
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LuisGolf

Da gibts nur eine Antwort auf tirolerisch " schleich di ".

LuisGolf
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Peterkarl

Auch einer der von ihm profitiert!

voit60
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es soll wohl den Deutschen gestattet sein,

was wir Österreicher im Sommer gegenüber Kroatien auch gemacht haben. Es kann den Liftbetreibern vom Ausland nicht verboten werden, ihre Lifte in Betrieb zu setzen. Sehr wohl können aber die Deutschen ihren Bürgern eine 2 wöchige Quarantäne androhen, wenn sie nach Österreich zum Schilaufen fahren. Der Herr Blümel hätte ja gern gehabt, dass die EU den Liften es verbietet, aufzusperren, dann hätte er von der EU gern eine Ausfallshaftung gehabt. War wohl wieder einmal ein kleiner Fehler unseres Finanzministers nicht zu wissen, dass die EU so etwas gar nicht machen darf.

Buero
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Reine Gier

es geht nur um seine Marie, seine SChigebiete, seine Beteiligungen, überall wo Schi ist, hat er seine Finger drin. Wer so einen Schwachsinn verzapft wie "Ich sterbe lieber an Corona, als an Krebs" gehört schnellstens in die Pension befördert.
So sehen Staatsfeinde aus! Egoisten auf Kosten der Anderen.

duesentrieb1
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Genialer Kommentar

Dem kann man nur beipflichten. Der offene Brief sprüht nur so von Eigennutz. Wenn Österreichs Regierung da nachgibt, dann soll sie auch alle Konsequenzen tragen, wenn's schief geht, wenn es zu Ischgl 2.0 kommt. Dann bitte alle den Hut nehmen und den Schrecknadel gleich mitnehmen, ungefragt.

Schindelschwinger
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Gier

Knochenbrüche,Prellungen,Gehirnerschütterung,Schnittverletzungen,
verrenkte Schultern usw.
Was will der dem Krankenhauspersonal noch zumuten?
Als ob die nicht schon genug zu tun hätten.

Die Gier ist schon unbeschreiblich.

madmote
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Sitour Management Gesellschaft m.b.H.

Geschäftsführer
Herr Prof. Schröcksnadel Peter
Privatperson
alleinvertretungsberechtigt

Gesellschafter
Herr Prof. Schröcksnadel Peter
Privatperson
Anteil: 100,00%

Die Sitour Management und Vereinigte Bergbahnen halten etliche Skigebiete und Tourismusunternehmen. Einige davon: 80 % an der Großglockner Bergbahnen Touristik GmbH, 50 % an der Großglockner Hotel und Infrastruktur GmbH (GBT Ski-Holding GmbH in Heiligenblut),[11] 100 % an der Patscherkofelbahnen GmbH (1996–2014), 100 % an der Ötscherlift-Gesellschaft mbH& Co KG, 99 % an der Unterberghornbahnen Kössen GmbH& Co KG, 53 % an der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG, 50 % an der Hochficht Bergbahnen GmbH, 51 % der Hochkar Bergbahnen GmbH, und jüngst 60 % an der Kasberg-Bahnen HWB-Betriebs GmbH.

(Auszug firmenabc und wikipedia)

Noch Fragen???

duesenwerni
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Aus seiner Äußerung spricht natürlich nur die Sorge des ÖSV-Präsidenten ...

... um den alpinen Skisport als Breitensport.
Jeglicher Anschein wirtschaftlicher Eigeninteressen des Herrn Schröcksnadel ist natürlich rein zufällig und unerwünscht. :-)

Hazel15
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Peter Schröcksnadel - Der mächtigste Liftkaiser Österreichs

ist der einflussreichste Kopf im einflussreichen Skigeschäft der Alpenrepublik. Er ist nicht nur Präsident des Österreichischen Skiverbands (ÖSV). Er ist auch Herr über 30 Firmen, Hotelbesitzer, Professor, Vorsitzender des Europäischen Skiverbands und Besitzer mehrerer Skigebiete.
Peter Schöcksnadel ist einflussreich und gefürchtet....
Mehr braucht es nicht dazu

kukuro05
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gefürchtet?

warum gefürchtet? Was kann er tun? Wer hat Angst vorm alten Mann?
Sagt er simsalabim und alle sind hin?
Was wenn?

RonaldMessics
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@Hazel15 Und jetzt weiter

Was ändert das an der Situation??? Irgendwer ist immer der Gewinner. Sind sie ein Verlierer?? Wieso soll er sich nicht Sorgen um seine Firmen machen? Warum soll er nicht einflussreich sein? Wollen sie nicht auch mal zur Abwechslung Einfluss haben? Oder haben sie Angst vor dem Einfluss, dessen Umsetzung und dann die Kritik solcher Menschen wie sie????

Hazel15
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Kommentar überflüssig

Sie armer......

Nixalsverdruss
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Ich frage mich schon die längste Zeit ...

... warum es in den Spitzenpositionen des Sport kein Alterslimit gibt.
Da darf man sich nicht wundern, wenn die jüngeren Mitmenschen verdrossen werden, wenn nur diese alten Knacker das Ruder mit eisernen Krallen festhalten...!

musifussi
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in der Sache

liegen sie richtig, in der Wortwahl nicht!

romagnolo
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Nicht so überheblich,

auch sie werden irgendwann älter(hoffentlich)

 
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