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Laut EU-Kommission"Covid-19 größte Gesundheitskrise seit Menschengedenken"

"Wir müssen weiterkämpfen und den wissenschaftlichen Empfehlungen folgen. Der einzige Weg, die Pandemie zu besiegen sind kollektive Geduld und Solidarität", so EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides (rechts)
EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides (rechts) © (c) AFP (OLIVIER HOSLET)
 

Die EU-Kommission fordert von den EU-Staaten, sich rechtzeitig auf Impfungen gegen das Coronavirus vorzubereiten. "Während wir den Abschluss klinischer Studien erwarten und weiterhin Evaluierungen und strenge Kontrollen durchführen, ist es dringend erforderlich, dass die Mitgliedstaaten vorbereitet sind und sich um die nötige Infrastruktur und das notwendige Personal für Impfungen kümmern", sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides der Zeitung "Welt" vom Dienstag.

"Wenn ein Impfstoff gefunden ist, müssen wir schnell mit dem Impfen beginnen. Jeder muss sich jetzt vorbereiten, damit wir dann sofort voll einsatzfähig sind", fügte die EU-Kommissarin laut Vorausmeldung hinzu. Impfstoffe allein würden keine Leben retten, sondern nur die Impfungen von Menschen, so Kyriakides.

"Covid-19 ist die größte Gesundheitskrise seit Menschengedenken. Wir kämpfen gegen ein tödliches Virus und gegen unsere Corona-Müdigkeit", sagte die konservative Politikerin aus Zypern. Die Menschen müssten weiterhin wachsam sein: "Wir müssen weiterkämpfen und den wissenschaftlichen Empfehlungen folgen. Der einzige Weg, die Pandemie zu besiegen sind kollektive Geduld und Solidarität", betonte Kyriakides.

Im besten Fall können wir mehr als 1,3 Milliarden Dosen aus einem breiten Portfolio von sicheren und effektiven Impfstoffen erwerben.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides

In Hinblick auf die bereits abgeschlossenen Rahmenverträge der EU-Kommission mit aussichtsreichen Impfstoffherstellern sagte Kyriakides: "Im besten Fall können wir mehr als 1,3 Milliarden Dosen aus einem breiten Portfolio von sicheren und effektiven Impfstoffen erwerben. Und wenn ein sicherer Impfstoff gefunden ist, kann ich garantieren, dass alle Mitgliedstaaten zur gleichen Zeit Zugang dazu haben werden", sagte die Kommissarin weiter. Sie könne aber kein sicheres Datum für die ersten Impfungen nennen.

Wir kämpfen gegen ein tödliches Virus und gegen unsere Corona-Müdigkeit.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides

"Anfang nächsten Jahren dürften wir im besten Fall mit den Impfungen beginnen. Dabei ist es wichtig zuerst jene Bevölkerungsgruppen zu schützen, die am stärksten exponiert und anfällig sind, wie etwa ältere Menschen und Mitarbeiter des Gesundheitssystems", sagte die Gesundheitskommissarin. Es sei jedenfalls "unerlässlich", so Kyrikades, dass alle 27 EU-Mitgliedsländer einer gemeinsamen Impfstrategie folgen.


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Kommentare (10)
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hfg
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Und wenn man glaubt durch eine Impfung wird rasch

Eine Besserung eintreten - dann liegt man wiederum ziemlich falsch.
Ich kenne keine vernünftigen Menschen die sich sofort und freiwillig impfen lassen. Soviel Marketing wird man nicht machen können, das sich das ändern wird.

Adiga
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so müde

Aufjeden Fall wird man schnell dramatisierungsmüde wenn nur noch Superlative in die möglichst fetten Forumlierungen einbaut.

erstdenkendannsprechen
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das würde ich so einmal bezweifeln -

allerdings finde ich vorbereitung weise.

joe1406
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Seit Menschengedenken

Bruno Kreisky würde sagen "lernens Geschichte" - in diesem Fall zurecht. Wenn so ein Schwachsinn von der EU-Kommission kommt, dann ist natürlich klar, dass das Vertrauen in die Instutition ins bodenlose sinkt. Natürlich soll das nicht heißen, dass man Corona verharmlosen soll. Der größte Feind des Menschen ist zunächst einmal der Krieg in all seinen Formen, dann kommt der Hunger, dann katastrophale Hygienebedingungen, Armut und Ausbeutung von Menschen, alle Krankheiten, woran 99,9% der Menschen gestorben sind und sterben und dann die Pest, Cholera, Grippe und Corona.

Avro
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Lächerlich

Wir kämpfen gegen den größten Hoax seit Menschengedenken!
Wie weiter unten schon beschrieben war z.B. die Spanische Grippe eine Pandemie welche Sorgen bereiten kann.
Ein Virus mit einer Letalität von 0,23 kann nicht wirklich die Menschheit gefährden. Eher die Kollateralschäden die durch lockdowns und co. verursacht werden.

regiro
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Grundsätzlich sehe ich das auch so.

Nichts desto trotz ist Covid eine ernstzunehmende Erkrankung und es ist sehr angebracht sich an die Maßnahmen zu halten - vor allem der eigenen Gesundheit willen.

ES52
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Lernen Sie die Geschichte...

Wenn so korrupte "Staaten" wie Zypern und Malta die selben Rechte haben wie andere EU-Mitglieder, braucht man sich über solche Aussagen nicht wundern ….
Von Pest bis spanische Grippe hat die Dame offenbar noch nichts gehört

ichbindermeinung
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30jährige EU-Corona-Steuerlast u. EU-Corona-Zolllast

zwischendurch sollten die Bürger in Ö einmal betreffend die anrollende 30jährige EU-Corona-Steuerlast und die EU-CO2-Corona-Zolllast abstimmen dürfen- Einführung der EU-Plastiksteuer/EU-Digitalsteuer und den EU-CO2Importzöllen in Österreich JA / NEIN. Mit neuen EU-Steuern u. EU-Zöllen, die in Ö eingehoben werden u. die dann an die EU-Zentrale abgeliefert werden müssen, zahlen die Österr. dann 30 Jahre lang anteilsmäßig die ca. 390 Corona-EU-Geschenksmilliarden für: Slowakei,Spanien,Portugal.,Italien,Kroatien,Slowenien,Polen,Rumänien, Bulgarien etc. etc. zurück. Zusätzlich zu den 4-5 Milliarden Mitgliedsbeitrag pro Jahr brutto, den Ö jetzt schon wegen dem Brexit zahlen muß

dieRealität2020
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was war dann das? (w)

Die Spanische Grippe war eine Influenza-Pandemie, die durch einen ungewöhnlich virulenten Abkömmling des Influenzavirus (Subtyp A/H1N1) verursacht wurde und sich zwischen 1918 – gegen Ende des Ersten Weltkriegs – und 1920 in drei Wellen verbreitete und bei einer Weltbevölkerung von etwa 1,8 Milliarden laut WHO zwischen 20 Millionen und 50 Millionen Menschenleben forderte, Schätzungen reichen bis zu 100 Millionen.
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Damit starben an der Spanischen Grippe mehr Menschen als im Ersten Weltkrieg (17 Millionen). Insgesamt sollen etwa 500 Millionen Menschen infiziert worden sein, was eine Letalität von 5 bis 10 Prozent ergibt, die damit deutlich höher lag als bei Erkrankungen durch andere Influenza-Erreger.
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Eine Besonderheit der Spanischen Grippe war, dass ihr vor allem 20- bis 40-jährige Menschen erlagen, während Influenzaviren sonst besonders Kleinkinder und alte Menschen gefährden.
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Worüber man sich in Österreich aufregt: Angstmacherei und was ist das seitens der EU Kommission?

dieRealität2020
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welch kluge Bemerkung nach 7 Monaten,

wir kämpfen gegen ein tödliches Virus und gegen unsere Corona-Müdigkeit", sagte die konservative Politikerin aus Zypern. Die Menschen müssten weiterhin wachsam sein: "Wir müssen weiterkämpfen und den wissenschaftlichen Empfehlungen folgen. Der einzige Weg, die Pandemie zu besiegen sind kollektive Geduld und Solidarität", betonte Kyriakides