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LockdownAusgangssperren und mehr: Diese Maßnahmen gelten ab Dienstag

Ab 3. November gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung mit einigen Ausnahmen. Gastro und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen - Geschäfte, Kindergärten und der Pflichtschulbereich bleiben offen. Anschober hofft, dass die Infektionszahlen bis Mitte November wieder sinken.

Ab dem 3. November gilt von 20 - 6 Uhr eine Ausgangssperre
Ab dem 3. November gilt von 20 - 6 Uhr eine Ausgangssperre © APA/Erwin Scheriau
 

Der November 2020 wird in die Geschichte des Landes eingehen. Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober sowie Innenminister Karl Nehammer verkündeten eine einmonatige Ausgangssperre von 20 Uhr bis sechs Uhr. Es wird keine Veranstaltungen mehr geben, die Gastronomie wird bis auf Lieferservice geschlossen. Oberstufe und Universitäten werden auf Distance Learning umgestellt, Schulen und Kindergärten bleiben aber geöffnet, kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) an.

Die Kompensation für Betriebe und Unternehmen: 80 Prozent des Umsatzes aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres werden den Betrieben überwiesen. "Damit geht einher, dass die Betriebe die Mitarbeiter nicht kündigen dürfen, sondern in Beschäftigung halten." Die Kompensation gelte für alle, auch für Vereine, Theater und Museen, etc., ergänzte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

Es werde auch eine Verlängerung der Kurzarbeitsbestimmungen geben, so Finanzminister Gernot Blümel. Und zusätzlich zur oben genannten Kompensation der Umsätze für besonders stark betroffene Unternehmen wolle man für jene, die in geringerem Maße betroffen seien, in Brüssel die Möglichkeit weiterer Fixkostenzuschüsse zu erwirken. "Wir sind da in enger Abstimmung mit Deutschland."

Für Spezialfälle, etwa Unternehmen, die in diesem Zeitraum sehr geringe Umsätze hatten oder die erst heuer gegründet wurden, arbeite an noch an gesonderten Lösungen.

Auf vieles verzichten

Kogler konzedierte: "Wir werden auf vieles verzichten müssen." Das sei der Preis dafür, dass vielen die Gesundheit, vor allem aber allen unser Gesundheitssystem erhalten bleibe. "Wir dürfen nicht vergessen: Die Reduktion der Kontakte um ein Drittel sorgt für eine Halbierung des Ansteckungsgeschehens." Daher werde auch in die Privatsphäre eingegriffen, mit der Ausgangssperre ab 20 Uhr und mit der Bestimmung, wonach sich privat nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen dürfen. Garagen- und Gartenpartys darf es nicht mehr geben. Sport im Freien sei erlaubt.

"Unser Ziel ist es, die Wirtschaft trotzdem am Laufen zu halten", so Kanzler Kurz. Daher würden Industrie und Produktion ebenso wie diesmal auch Handel und Dienstleistungen offen gehalten. Dort, wo Home-Office möglich ist, soll Home-Office praktiziert werden. Die sozialen Kontakte sollen so weit wie möglich eingeschränkt werden. Zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr früh gilt de facto ein Besuchsverbot. "Der Grund ist, dass es gerade im privaten Bereich in dieser Zeit zu Partys gekommen ist, bei denen sich viele Menschen angesteckt haben."

Die Rede des Bundeskanzlers im Wortlaut

Massive Freiheitsbeschränkung

"Uns ist bewusst, dass das eine massive Freiheitsbeschränkung ist", gestand der Kanzler ein. Aber die steigende Zahl der Infektionen lasse keinen anderen Weg zu. "Auch wir tragen nicht gerne eine Maske, würden gerne weiterhin in Lokale gehen und Freunde treffen." Aber ohne die Maßnahmen drohten Zustände, wie man sie gerade in anderen Ländern beobachten könne.

Und wie lange dauert das alles? Kurz ist überzeugt davon, dass es noch einmal gelingen kann, die Ansteckungszahlen massiv zu senken, "wenn alle mitmachen". Dann könne es im Dezember wieder Lockerungen geben. Das Ende sei erst erreicht, wenn ein Impfstoff zur Verfügung stehe. Der Fortschritt werde in den nächsten Monaten groß sein. "Ich gehe davon aus, dass wir spätestens im Sommer zu unseren gewohnten Aktivitäten zurückkehren können."

Die neue Verordnung im Detail

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hofft darauf, dass sich die Kurve der Infektionszahlen bis Mitte November wieder abflacht. Es dürfe nicht zur "Triage" kommen, dazu, dass die Ärzte auswählen müssen, wen sie behandeln. "Wir wollen das mit aller Kraft vermeiden." Wenn jetzt nicht massiv gegengesteuert werde, könnte die Kapazitätsgrenze der Spitäler schon Mitte November erreicht werden, machte Anschober den Ernst der Lage klar. Zuletzt sei vor allem die Gruppe der Betroffenen über 85 Jahren massiv gestiegen. Alten- und Pflegeheime müssten besonders gut geschützt werden. Anschober: "Ich bin Optimist. Was man einmal geschafft hat, kann man auch ein zweites Mal schaffen."

Erst wenn die Zahlen heruntergehen, sei an eine langsame Öffnung wieder zu denken.

Ich bin Optimist. Was einmal geschafft hat, kann man auch ein zweites Mal schaffen.

Rudolf Anschober, Gesundheitsminister

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) nannte zwei Beispiele, wann künftig die Polizei einschreiten werde:

  • Wenn die Polizei nach 20 Uhr Leute im Park antrifft, die Alkohol konsumieren, dann ist das nicht erlaubt, die Betroffenen werden angezeigt.
  • Wenn ein Barbetreiber sein Lokal offen hält, wird der Barbetreiber angezeigt und die Personen, die sich nach 20 Uhr dort aufhalten, auch.

Ab Dienstag in Kraft

Der Hauptausschuss des Nationalrates tritt am Sonntag um 17 Uhr zusammen, um die geplanten neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beschließen. ÖVP und Grüne hätten auch alleine die nötige Mehrheit. Die Maßnahmen sollen am Dienstag, dem 3. November, um 0 Uhr in Kraft treten. Vorerst befristet mit Ende November, wobei die Ausgangssperre vom Hauptausschuss alle zehn Tage verlängert werden müsste.

Vor der Pressekonferenz konferierte die Regierungsspitze am Samstag mit den neun Landeshauptleuten und traf die drei Oppositionschefs – allerdings per Video: FPÖ-Chef Norbert Hofer befindet sich bekanntlich in Quarantäne. Auch eine Zusammenkunft mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen stand auf der Agenda. Um 16.30 Uhr trat das virologische Quartett vor die Presse.

Die roten Landeshauptleute waren schwer verärgert: Schon am Freitag war der Entwurf zu Journalisten durchgestochen worden, erst um 1.19 Uhr in der Nacht auf Samstag sei er den Bundesländern übermittelt worden. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser schäumt: "Diese offensichtlich bewusste Brüskierung der SPÖ-Bundesländer ist extrem KURZsichtig!"

Der Verordnungsentwurf Stand 31.10, 0:45 Uhr

Um 11 Uhr gab SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gemeinsam mit Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger eine Pressekonferenz. Beide zeigten sich verärgert über mangelnde Einbindung der Opposition.

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl warf der Regierung vor, den "Weg des Totalitarismus" zu beschreiten.

Ein Lockdown - doch nicht so light

Rein rechtlich ist die nächtliche Ausgangssperre kein Novum. Im Prinzip orientiert man sich an dem im März und April geltenden Lockdown mit seinen damals vier Ausnahmen. Jetzt gelten die Ausgangsbeschränkungen nicht mehr rund um die Uhr, sondern nur noch zwischen 20 und sechs Uhr früh. Warum man zu dieser Maßnahme greift? Abendlichen Zusammenkünften im Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis sowie nächtlichen Coronapartys soll der Boden entzogen werden.

Was konkret geplant ist:

Klicken Sie auf die einzelnen Punkte, um mehr zu erfahren.

Die nächtliche Ausgangssperre Bis Ende November ist, so der Entwurf, das „Verlassen des privaten Wohnbereichs und das Verweilen außerhalb des privaten Wohnbereichs“ zwischen 20 Uhr und sechs Uhr früh untersagt, wobei folgende fünf Ausnahmen gelten: Um einkaufen zu gehen (was nicht möglich ist, weil Geschäfte dann zu sind), um zur Arbeit zu fahren oder aus beruflichen Gründen, um pflegebedürftige Angehörige zu betreuen oder in Ausübung familiärer Pflichten, in Notfällen sowie zur „körperlichen und psychischen Erholung“. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen zwischen 20 Uhr und sechs Uhr früh aus den oben genannten Gründen benutzt werden, mit einer Ausnahme: Wer sich fern von seinem Wohnort die Füße vertreten will, darf Zug, Straßenbahn, U-Bahn oder Bus nicht benutzen.
Treffen im Freien Trifft man jemanden aus einem anderen Haushalt im Freien, ist ein Abstand von einem Meter einzuhalten. Indoor herrscht bei einem Zusammentreffen Maskenpflicht. Bei Gruppen mit maximal sechs Personen plus maximal sechs Kindern aus insgesamt zwei verschiedenen Haushalten darf der Abstand unterschritten werden. Geburtstagsfeiern, Jubiläumsfeiern, etc. sind untersagt.
Privater Raum Der unmittelbare private Wohnbereich wird nicht geregelt. Garagen- Garten- und Scheunenpartys sind verboten.
Mitfahren im Pkw Wenn Personen aus unterschiedlichen Haushalten ein Fahrzeug benutzen, dürfen maximal zwei Personen auf einer Sitzbank Platz nehmen.
Skifahren Seilbahnen dürfen nur aus beruflichen Gründen oder von Spitzensportlern benutzt werden. Im Rahmen der Freizeitgestaltung ist dies nicht erlaubt.
Geschäftslokale Anders als im Frühjahr bleiben diesmal alle Geschäfte offen, allerdings darf maximal ein Kunde pro zehn Quadratmeter hineingelassen werden.
Gastronomie Anders als zu Beginn im Frühjahr muss die Gastronomie nicht komplett schließen, sondern kann auf Sparflamme weiterarbeiten. Die Räumlichkeiten dürfen nicht betreten werden, das Abholen von Speisen soll erlaubt bleiben. Kantinen in Betrieben, Spitälern, Kuranstalten, Alten- und Pflegeheimen sowie Schulen und Kindergärten können zwischen 6 und 20 Uhr offen bleiben. Kneipen, Bars und Nachtlokale sind geschlossen.
Hotels Ähnlich wie im Frühjahr müssen Hotels nicht komplett schließen, dürfen aber nur sehr eingeschränkt Kunden empfangen: wenn jemand auf Dienstreise oder auf Fortbildung ist oder einer anderen beruflichen Tätigkeit nachgeht. Kuranstalten dürfen offen bleiben.
Sport Nur Spitzen- und Profisportler sowie deren Betreuer dürfen Sportstätten betreten. Einzig der Profisport kann weiterlaufen.
Alten- und Pflegeheime Mitarbeiter müssen sich jede Woche einem Test unterziehen, Besucher müssen ein negatives Testergebnis vorweisen oder durchgehend eine CPA oder höherwertige Maske tragen. Jeder Bewohner darf im Zeitraum von 3. bis 17. November nur jeden zweiten Tag einen Besucher empfangen, und insgesamt dürfen das nur zwei verschiedene Personen sein. Ausgenommen sind die Palliativ- und die Hospizbegleitung. Bei Spitälern gilt eine ähnliche Regelung.
Kultur und Freizeit Lang ist die Liste der Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die zu bleiben: Theater, Konzertsäle, Kinos, Kabaretts, Freizeit- und Vergnügungsparks, Schwimmbäder, Tanzschulen, Wettbüros, Casinos, Indoor-Spielplätze, Paintballanlagen und auch Fitness-Studios. Museen hatten laut einem ersten Verordnungsentwurf offen bleiben sollen, diese werden jetzt aber auch geschlossen.
Bibliotheken und Parks Anders als im Frühjahr dürfen zumindest Bibliotheken und Parks offen bleiben. Zoos und Tierparks werden nun, entgegen vorheriger Informationen, auch geschlossen werden.
Veranstaltungen Veranstaltungen sind untersagt. Darunter fallen kulturelle Veranstaltungen (geprobt werden darf aber), Sportveranstaltungen, Hochzeits- und Geburtstagsfeiern sowie Weihnachtsmärkte. Vom Veranstaltungsverbot ausgenommen sind Begräbnisse (maximal 50 Personen), Gottesdienste und religiöse Feiern, Spitzensportveranstaltungen, berufliche Zusammenkünfte, Parteiveranstaltungen. Es darf am Standesamt geheiratet werden.
Am Arbeitsplatz Es gilt der Ein-Meter-Abstand und, wo dies nicht möglich ist, Maskenpflicht. Wo immer es möglich ist, wird Home-Office empfohlen.
Kindergärten und Schulen Kindergärten und Unterstufen bleiben geöffnet. Für 10 - 14-jährige Schüler wird der Mund-Nasen-Schutz ausgeweitet. Die Oberstufe wird im Distance Learning betrieben.
Universitäten Universitäten werden im Distance Learning betrieben.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

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Danke für Ihr Verständnis.

bond0007
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WINTER URLAUB

Wir wissen nicht wie es weitergeht und es wird schon vom Wintersport depatiert.
Habt ihr zu viel Kohle, dann helft einer Bedürftigen Familie im Umkreis und verzichtet auf Winter Urlaub.
Ein schönes Weihnachtsgeschenk für jene die vielleicht zwei Löhne los sind.

UHBP
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80 Prozent des Umsatzes aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres werden den Betrieben überwiesen.

Finde ich gut!
Kein Wareneinsatz, keine Personalkosten (Kurzarbeit). Das dürfte für viele das gewinnbringenste Monat der Unternehmensgeschichte werden.

Super123
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Auf und zu

Lockdown 1 und Kurz hat es nicht geschafft alle Betriebe zu zerstören aber auch nicht das er und seine Kollegen Arnsober und Kogler weitergearbeitet hätten , nein da war ja ein Licht am Ende des Tunnels.
So jetzt Lockdown 2 es muss ja zu schaffen sein alle Betrirbe zu zerstören und wenn nicht dann machen wir im Dezember auf Kurz und versuchen es im Jänner noch mal , er kann das Spiel bis zu den nächsten Wahlen spielen oder Herr und Frau Österreicher stehen auf und beenden diesen Wahnsinn

duerni
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JEDER Lockdown ist das Eingeständnis, gescheitert zu sein - jede Steigerung von Infizierten......

hat als Ursache, falsches Verhalten - der REGIERENDEN! Denn das Verhalten der Bevölkerung wird dominant von der Regierung bestimmt.
Wir kennen die Hauptursache der pandemischen Ausbreitung - Aerosole, welche von Virusträgern ausgeatmet werden, in der Atmosphäre schweben und nur verzögert absinken.
Die richtigen MASKEN - von ALLEN getragen - würden diesen Vorgang rigoros einschränken. Warum haben Politiker/innen diese TATSACHE ignoriert? Politisch Tätige haben die Aufgabe, sich um das Wohl der Bürger/innen zu sorgen - bei Covid haben sie kläglich versagt.
Zum Beispiel - FFB2 Masken - kostenlos an die Bevölkerung verteilt - und deren Nutzen verständlich gemacht, hätten uns viel Ärger erspart. Es wäre auch JETZT noch nicht zu spät - denn DIESER Lockdown ist nicht der Letzte - das Virus bleibt uns noch mindesten bis Ende 2021 erhalten. Warum? Weil der wirksame Impfstoff noch lange nicht AUSREICHEND vorhanden sein wird UND - es gibt KEINE MEDIKAMENTE - und das noch länger als Ende 2021.

gb355
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na ja..

....stellt sich schon die Frage, wieviele
"Nachtaktive" es geben muss, deren Freiheit zwischen 20.00 und 6.00 früh massiv eingeschränkt ist.
Noch dazu gibt es Ausnahmen für Berufstätige, Pflegende, Hundeäußerlführende und nach Bewegung Drängende.

CloneOne
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Was ist der Plan?

Was kommt nach dem Lockdown? Dezember wird dann wieder Weihnachten gefeiert und von Silvester red ich gar nicht...Ist lockdown 3 dann Mitte Jänner? Wie lange will die Regierung dieses böse Spiel führen?! Was ist der Plan dahinter?

Krautwickel
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Nicht Mitte

Nicht Mitte Jänner, sondern bereits zu Beginn, wenn nicht sogar noch vor Silvester. Immerhin ist Anfang Jänner eine eher ruhige Zeit in der Gastronomie und im Handel.

Gedankenspiele
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Dass die Regierung Scheunen- und Garagenfeste verbieten muss zeigt, dass...

Corona in Österreich scheint in erster Linie (bei einer Pandemie unerwarteteter Weise) ein Landproblem zu sein, was auch die hohen Infektionszahlen bei geringer Besiedelungsdichte in den Bundesländern zeigen.

Wäre die Wien-Wahl noch nicht geschlagen, wir alle müssten uns von Kurz, Nehammer und der gesamten ÖVP noch immer anhören, was Wien nicht alles falsch gemacht habe.
Ich bin echt stolz auf die WienerInnen, dass sie dieser ÖVP-Showpolitik nicht auf den Leim gegangen sind.

Adiga
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besiedlungsdichte ist kein Hinderungsgrund nur ein Distanz und Zeitfaktor

Mobil sind die Leute überall und über Telefonieren und Wahtsapp kann man sich bekanntlich leicht verabreden...

Knut2009
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Den 2. Lockdown

halte ich im Gegensatz zum ersten als viel zu hart. Mittlerweile weiß man deutlich mehr über das Virus und so hätte ähnlich wie in der Slowakei das ganz Land durchtesten können um die “Positiven” in Quarantäne zu schicken. Auch wäre eine Möglichkeit die Risikogruppen besser zu schützen und diese für ein Monat zu “isolieren”. So werden nun ausschließlich die 14 bis 19jährigen 1 Monat weggesperrt und man verlangt von ihnen in dieser Zeit komplett auf soziale Kontakte zu verzichten. Solidarität wird ausschließlich von den Jungen eingefordert und für die Gruppe der Pensionisten gibt es so gut wie keine Einschränkung, aja die sind ja auch die größte Wählergruppe.

HB2USD
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Ich verstehe diese ganze Panikmache nicht

Warum muss erst die ganze Weltwirtschaft kaputtgemacht werden bevor man sieht das dieses eher harmlose Virus nicht mehr verschwinden wird. Die Weltbevölkerung wächst um ein vielfaches als insgesamt sterben. In zehn Jahren gibt es eine weitere Milliarde Menschen auf dem Planeten. Im Vergleich die spanische Grippe soll nach Schätzungen ca.50 Millionen Menschen den Tod gebracht haben, bei einem viertel der heutigen Weltbevölkerung. Jetzt gibt es nur mehr eine Devise sterben am Virus verboten, was dadurch sonst an Schäden an Menschen die mit Sicherheit passieren ist egal.

fans61
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Vielleicht hat man aber gerade auf diese bzw. irgendeine Pandemie gewartet

um eine Weltwirtschaftskrise herauf zu beschwören?

Ich weiß eine Verschwörungstheorie....oder doch nicht?

RonaldMessics
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Ich wünsche....

...uns allen viel Glück nicht an Covid-19 zu erkranken, aber auch gleichzeitig wünsche ich allen, dass sie wegen den Maßnahmen weder in die Armutsfalle tappen, noch Depressionen erleiden. Und ich wünschen den maßgebenden Entscheidungsträgern, dass sie dabei Erfolg haben.
Alle, aber wirklich alle haben ihren Teil dazu beizutragen. Jeder der glaubt, nicht Teil dieses Weges zu sein, macht sich weder tiefgehende Gedanken, noch kann dieser jemals Verantwortung für andere tragen.

schulzebaue
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Prof. Allerberger

Von der Ages hat ja schon festgehalten, dass es jeder bekommen wird.

lieschenmueller
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jeder

Falls seine Glaskugel recht hat - dann geht es zu verhindern, nämlich nicht alle zugleich!

tapsy
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danke

für die maskengegner und die keinen abstand halten.die glauben,corona gibt es nicht.denen haben wir alle das chaos zu verdanken.es gibt genug maskengegner die an corona erkrankt sind.gut so.

HB2USD
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Ich habe gerade ein Foto gesehen

Wo von den höchsten Repräsentanten der Republik zwar Maske getragen wurde aber keine einzige davon würde den Test der Tauglichkeit bestehen. Von denen sehen wir nur Show. Um mir ein Bild zu machen habe ich mich im Internet informiert was eine Maske haben muss die wirklich schützt, nur auch die sichersten kommen auf max. 95% nur solche haben die oben Genannten nicht getragen.

Pointnet
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Corona

Alle die jenigen die in der freien privaten Wirtschaft arbeiten haben nicht nur Angst von Corona sondern auch um die Existenz - was jetzt schlimmer ist wird sich noch zeigen. Alle die in den geschützten Bereichen arbeiten, politik, land, stadt, gericht etc. Versteh ich, dass sich alles nur um Corona dreht - die existenzangst ist dort nicht so im Vordergrund.

feringo
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@Pointnet : Existenzangst

Da möchte ich Ihnen schon zustimmen, Pointnet. Die Angst um die finanzielle Existenz darf keinesfalls unterschätzt werden. Ich hoffe, dass der Staat, wir alle, in der Lage sind, Existenzabstürze gerecht abzufangen.

shaba88
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Kommentar

Mensch, Herr Kaiser, Sie und Doskozil sinds doch endlich mal still, Lösungen bringen Sie keine und das narzistische gekränkt Geplärre ist nervtötend, seien Sie lieber positiv und motivierend.

lieschenmueller
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Nein, das ist kein Geplärre, sondern eine normale Reaktion

auf schlechtes Benehmen. Kommt in diesem Fall von Kurz. Ist er noch in der Sandkiste - Du darfst etwas zuerst wissen, dann kommen erst die, wo das Küberl nicht türkis ist?

Expat
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@shaba, das gilt wohl in erster Linie für den Kanzler

der die Opposition ständig übergeht und erst die "eigenen Regierungstreuen Medien" informiert.

shaba88
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Kommentar

Glauben Sie wirklich das Doskozil als Kanzler informieren würde, meine Güte, was für ein Kasperletheater rundherum, kriegt Euch alle ein und Lebt.

lieschenmueller
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glauben Sie wirklich?

Warum sollte man annehmen, dass alle in einer solchen Situation eine schlechte Kinderstube haben würden?

Das was Kurz diesbezüglich liefert, nämlich in der Kommunikation mit nicht den Seinen, ist stark verbesserungswürdig.

Und solche wie Sie würden in der umgekehrten Lage am lauteten schreien. Seien Sie doch nicht so ein Lakai einer Partei!

Ich selbst bin SPÖ-Wählerin, stehe aber nicht an, wenn mir etwas nicht passt, das zu kritisieren. Bei Doskozil gab es einiges. Warum auch nicht?

Pointnet
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Wintersaison

Bin gespannt bei der Wintersaison da sind ja auch viele draussen beim Schifahren und es gibt mehr Unfälle als im Sommer - da werden die Krankenhäuser richtig überlaufen und die Grippe kommt auch noch - hat daran schon jemand mal gedacht und Apres Ski findet nicht nur drinnen statt sondern auch draussen - auch im Winter.

Expat
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@Pointnet: Es gibt keine Grippe mehr

Wir schreiben 2020, da ist Corona angesagt, Grippe wurde abgeschafft.

 
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