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TschechienErstmals mehr als 5.000 neue Corona-Fälle

Tschechien hat den zweiten Tag in Folge einen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet.

CORONAVIRUS: GRENZKONTROLLEN AN DER TSCHECHISCHEN GRENZE
CORONAVIRUS: GRENZKONTROLLEN AN DER TSCHECHISCHEN GRENZE © (c) APA/HERBERT P. OCZERET
 

Am Mittwoch kamen 5.335 weitere Fälle hinzu, wie am Donnerstag aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Erst am Vortag war erstmals die 4.000er-Marke überschritten worden. Seit Beginn der Pandemie starben in Tschechien 829 Menschen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. Seit Wochenbeginn gilt der nationale Notstand.

Die Regierung des Ministerpräsidenten Andrej Babis von der populistischen Partei ANO will am Freitag ein ganzes Maßnahmenpaket vorstellen. Gesundheitsminister Roman Prymula sagte der Zeitung "MF Dnes" (Donnerstag), es werde unter anderem über die vollständige Schließung der Theater und Kinos verhandelt. Zudem könnten Hotels genutzt werden, um Menschen in Quarantäne unterzubringen und von ihren Familienmitgliedern zu isolieren.

Für Aufsehen sorgte unterdessen ein offener Brief der Leiter mehrerer Krankenhaus-Intensivstationen. Sie appellierten vor allem an junge Menschen, die geltenden Regeln einzuhalten. "Wir kämpfen auf unseren Stationen um das Leben von Menschen, die ohne die Coronavirus-Infektion noch weitere zehn oder 20 Jahre qualitätsvolle Lebensjahre vor sich hätten", hieß es darin.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (3)

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Liebe Verharmloser, "auch an anderen Krankheiten"-Sterbewilligen und Grippe-Liebhaber

"Wir kämpfen auf unseren Stationen um das Leben von Menschen, die ohne die Coronavirus-Infektion noch weitere zehn oder 20 Jahre qualitätsvolle Lebensjahre vor sich hätten", hieß es darin."

Habts es jetzt begriffen, worum es geht?

Irgendeiner
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Ja, langsamdenker, da geb ich Dir recht,

vergiß nur nicht,die letzte Remedie ist der Shutdown,nicht weils so lustig ist,weilma sonst nix haben.Und die haben schon nationalen Notstand,bei uns sind die Aufsperrer und Verharmloser noch am werkeln.

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@irgendeiner Darum geht es mir ja, der Shutdown ist das allerletzte Mittel

wenn sonst nix mehr greift und wenn die Folgen den Nutzen nicht kaputtmachen.
Ich weiß, dass ist ein "moralisches" Problem, aber ich bring nicht 1000 um, um 100 zu retten. 115 Mio. weltweit sind jetzt schon wieder in die extreme Armut gerutscht (1,60 Dollar pro Kopf/Tag). Da wird schon die Kindersterblichkeit höher sein, als Covid WENN man Maßnahmen auch einhält (siehe Israel, wo es gewisse Gruppen partout nicht machen - oder das österr. Parlament wos eine gewisse Fraktion partout nicht machen will)
Und bis zum Impfstoff dauerts noch ein Zeitl - einen Shutdown bis (frühestens) Mitte 2021 haltma nicht aus. Und die Nachrichten aus China, sind Nachrichten aus China. Wenn es dort offiziell was nicht gibt, dann gibts das auch nicht.

Darum: LETZTES Mittel, machma schon seit fast 100 Jahren so, obwohls z.B. schon Grippewellen gegeben hat (an eine kann ich mich noch erinnern (das war die von 1977/78) - bei der "Hongkong-Grippe" war ich erst 2 Jahre alt, wo man auch strenge Maßnahmen ergreifen hätte können.