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Corona-Schock sitzt tiefEpidemie unter Kontrolle: Italien hat seine Lektion gelernt

Sogar die Weltgesundheitsorganisation lobt mittlerweile Italien: Das Land wurde hart von der Pandemie getroffen und hat offenbar Lehren aus dieser Erfahrung gezogen.

Italiens momentaner Erfolg in der Coronakrise liegt an den Italienern selbst: Wie hier in Rom tragen die Menschen Masken und halten Abstand © AFP
 

Diese Rolle ist Italien nicht gewöhnt. Das Land und sein Umgang mit der Corona-Krise werden als positives Beispiel gelobt. Sogar die WHO lobt. „Italien hat die Epidemie unter Kontrolle“, schrieb die Financial Times vor Tagen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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Kommentare (8)

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Kristianjarnig
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Ich lebe, berufsbedingt, samt Familie, in Italien.

Man kann über die Italiener sagen was man will(und nach über 11 Jahren im Land hätte ich mehr als genug über deren überbordenden, ineffektiven, Bürokratismus zu schreiben) ABER, sie haben wirklich aus dem Desaster (das hauptsächlich durch illegale Schwartzarbeiter entstanden ist die der Bürokratismus "übersehen(seien wir mal nett und nennen es so, gell Italien?) des ersten Lockdowns gelernt.

Es gibt natürlich wieder zig Regeln für die Kinder in der Schule die kaum jemand vernünftig umsetzen kann aber Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste, also wollen wir uns hier nicht beschweren.

Klar ist das sich so manche Staaten nach dem ersten Lockdown ZU sehr zurückgelehnt haben und die Maßnahmen zu sehr gelockert haben. Punkt. Österreich gehört hier mit dazu und wird den Preis dafür zahlen müssen.

Weiters habens sich sehr viele Mitmenschen über den Sommer zu sehr "ausgetobt" um das versäumte nachzuholen. Auch hier zahlen dann die eher vernünftigen den Preis für all die Urlauber die unbedingt wo hin mußten um versäumtes nachzuholen.

Auch hier muß ich den Italienern ein gutes Zeugnis ausstellen, die meisten, VOR allem im Süden(!!) sind diesbezüglich überkorrekt. Meine Bekannten hier unten haben sich, im Gegensatz zu so manch anderen im "gebildeten" Norden ohne großes Murren den staatlichen Regeln unterworfen, schließlich ging es darum einen weiteren Lockdown zu verhindern. Das ist scheinbar nicht wirklich jedem klar.

Italien hat seine Hausaufgaben gemacht.

wiesengasse10
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Ich bin heute nach drei Wochen aus Italien zurückgekommen...


Was soll ich groß schreiben, jetzt wissen wirs eh schon alle... Forza Italia, siete bravissimi! Was ist bloß mit uns Österreichern los?? Ob wir das wieder hinkriegen... gewisse Typen müssten da schon auswandern! Das schlimme für mich dabei ist, dass sich diese asozialen Typen auch noch gut vorkommen! Checken die denn gar nichts??

samro
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warum

''Entscheidend für Italiens derzeitigen Erfolg bei der Pandemie-Bekämpfung scheinen aber vor allem die Italiener selbst zu sein. Skepsis gibt es kaum. Zu der einzigen Protest-Aktion gegen die Regierung kamen vor Wochen gerade einmal 2000 Demonstranten zusammen. Im Übrigen halten sich die meisten Landsleute ausgesprochen diszipliniert an die Vorgaben, insbesondere das Tragen von Gesichtsmasken, wenn der Abstand nicht einzuhalten ist.Der Schock aus dem Frühjahr sitzt offenbar tief. ''

warum koennen wir in oesterreich das nicht?
weil uns dieser schock erspart geblieben ist?

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Man stelle sich vor auch nur ein Bruchteil dessen was in Italien gerade verordnet wird

hätte türkis-grün hier gesetzlich (nicht per Dekret) durchsetzen wollen. Die Verfassungsjuristen, Medien, die Opposition, die "Zivilgesellschaft" aus Schauspielern, Schriftstellern, Partytigern und ehemaligen SPÖ-Politikern, Strache und Raiffeisenbanker wären mit Pfeifen und Spruchbändern, Schulter an Schulter unter roten Fahnen, zum Heldenplatz gezogen und hätten zum Umsturz aufgerufen.
Es sei denn, wir hätten das gleiche erleben müssen. Dann wär Kickl allein zum Heldenplatz marschiert.

shaba88
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Kommentar

Wie wahr, wie wahr, die Kultur eines Volkes ist eben nicht auf den Wiener Opernball und ö3 beschränkt.

samro
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ja so ist es

wir haben wieder einmal gleichzeitig scheints fast geschrieben.

ja in italien geht es. dort hat man die toten gesehen. hier bejammert man dass es nicht die toten gab. :(

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@samro Die Kritik wird auf dem Fuße folgen (ich höre schon Gitarrenklänge von fern)

Wir teilen uns ja angeblich ein Büro und sind passionierte Biertrinker.

samro
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ja da

sind manche ganz schoen neidisch.
kann mich ans buero erinnern. :) die kennen anscheinend doch nichts anderes.

ich und passioniert bier? :))))
das waere ein vollacher fuer meine freunde.

hoffentlich hat die gitarre heute geuebt. mir scheint da kommen immer so komische misstoene. :)
vergreift sich noch oft in den nicks aehhh saiten mein ich. :)