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Kinder und Betreuer infiziertNeuer Cluster rund um Ferienlager im Salzburger Pongau

Zwei Betreuer sowie neun Kinder und Jugendliche positiv getestet.

Sujetbild © Markus Traussnig
 

In Salzburg hat sich ein neuer Covid-Cluster gebildet. Wie die Gesundheitsbehörde am Samstag mitteilte, ist ein Ferienlager der katholischen Jungschar in der Vorwoche in Großarl im Salzburger Pongau betroffen. Aktuell sind dem Cluster elf Infektionen zuzuordnen, zwei Betreuer des Lagers und neun Kinder und Jugendliche um die 14 Jahre sind positiv getestet, heißt es von der Erzdiözese Salzburg.

Die Erhebungen zum Contact-Tracing und das Containment durch die städtische Gesundheitsbehörde liefen am Samstag noch bis knapp vor Mitternacht auf Hochtouren. In der Stadt Salzburg leben zwei infizierte Erwachsene und fünf Kinder und Jugendliche. 16 weitere Personen im Umfeld sind schon per Bescheid abgesondert, um das Infektionsgeschehen möglichst rasch einzudämmen, hieß es von der Stadt. Vier weitere infizierte Kinder und Jugendliche, die auf dem Lager in Großarl waren, leben im Salzburger Tennengau, sagte ein Sprecher der Erzdiözese. Auch die anderen Bezirksverwaltungsbehörden erheben Kontaktpersonen. Die Indexperson des Clusters kommt laut Stadt Salzburg aus dem benachbarten Bayern.

Ferienwoche wurde sofort beendet

"Im Jungscharlager hat es strenge Schutzauflagen gegeben", betonte der Sprecher der Erzdiözese, Kurt Sonneck, im Gespräch. "Es wurde regelmäßig gelüftet, desinfiziert, Mundschutz getragen und Hände gewaschen." Nachdem diese Woche die erste Infektion in dem Lager aufgetreten war, sei die Ferienwoche sofort beendet worden. Alle Kinder und Jugendlichen sowie die Begleitpersonen haben sich umgehend einem Covid-Test unterzogen. Die Teilnehmer des Ferienlagers seien in einer Selbstversorgerunterkunft untergebracht gewesen und hatten mit niemanden anderen Kontakt, sagte Sonneck. Insgesamt waren 22 Kinder und Jugendliche sowie neun Betreuungspersonen auf dem Lager.

Die Cluster-Bildung und deren Verfolgung ist eine der vier Kriterien der Corona Ampel. "Wir rechnen mit einer deutlichen Zunahme der positiven Testergebnissen in den nächsten Tagen, insbesondere im familiären Umfeld", sagte Michael Haybäck von der Bezirksverwaltung Salzburg. In der Stadt Salzburg sind mit Stand Sonntag, 8.00 Uhr, insgesamt 49 Personen positiv getestet, 152 Personen sind als Kategorie-1-Kontakte per Bescheid abgesondert, 48 Personen als Kategorie-2-Kontakte behördlich verkehrsbeschränkt.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (8)

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Shiba1
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..getestet...

und wie viele sind tatsächlich krank??

pesosope
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Shiba1

Sie einfacher Mensch, es geht nicht um darum, wie viele jetzt krank sind, weil bei Kindern der Virus ohnehin eher bedeutungslos verläuft. Es geht darum, dass AUCH, DIESE KINDER DEN VIRUS VERBREITEN. 9 Kinder bedeuten eben zumindest einmal 18 Erwachsene im direkten Umfeld und die haben dann wieder mit anderen Kontakt und auch die dann wieder und die auch usw. usw.
Haben Sie jetzt das Problem einer Pandemie verstanden?

Rot-Weiß-Rot
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@pesosope, sie erinnern mich mit ihrer präpotenten und oberlehrerhaften Art sehr an den User @Langsamdenker

Der schreibt in den letzen Tagen nicht mehr, dafür sind sie aufgetaucht.
Sie haben mir einmal vorgehalten, dass ich mich mit der Kasperlpost informiere. Auch das ist eine Parallele zu Langsamdenker. Sie sitzen im Glashaus und werfen mit Steinen. Vielleicht sollten sie diesen Artikel lesen:
https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/5863205/Situation-im-Herbst_Infektiologe-Wenisch_Maske-auf-und-durch
und sich auch anhören was Prof. Wenisch zu sagen hat. Außerdem ist es hinlänglich bekannt, dass Kinder, im Gegensatz zur Influenza, bei Covid bei Weitem weniger ansteckend sind, also das Virus nicht verbreiten. Ihre Milchmanderlrechnung können sie sich daher "am Hut" stecken und ich hoffe sie haben diesen Faktor in Bezug auf einen Pandemie einkalkuliert und diesen auch verstanden.

pescador
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.

Der wird es nie verstehen.

Stemocell
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Das gleiche blabla

lese ich hier seit mittlerweile 2 Monaten.
Das interessante dabei ist, nichts ist passiert. Es gibt zwar immer mehr Neuinfektion aber kaum mehr Kranke. Das Argument, dass die Erkrankungen zeitversetzt eintreten und Neuinfizierte wieder mehr Leute krank machen, zieht nicht mehr, das hätte nämlich schon längst eintreten müssen. Beispiel ‚Kroatienheimkehrer‘: Was wurde hier nicht schwarz gemalt...Jaja, wartets nur ab, in 2 Wochen werden die alle krank sein und viele weitere Menschen infizieren usw.

Efried
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Fehlannahme

Ihre Annahme wäre richtig, wenn es keine Maßnahmen gegeben hätte um die Ausbreitung durch infizierte Urlaubsheimkehrer zu mildern.

glashaus
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@pesosope

nur weil sie es glauben alles verstanden zu haben, sind deshalb andere nur einfache Menschen? Manche verstehen vielleicht alles sind aber in ihrer Wortwahl und Wertschätzung mehr als nur einfache Menschen. Was nun besser ist musswohl jeder für sich entscheiden.

lombok
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Und jetzt???

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