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Corona-Cluster in SalzburgSieben Soldaten in Schwarzenbergkaserne infiziert

Mindestes sieben Fälle - Kein Zusammenhang zu St. Wolfgang-Cluster.

 

In der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim sind am Dienstag sieben Soldaten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Militärkommando Salzburg informierte, hatten alle Betroffenen am vergangenen Wochenende Kontakt zu einem Verdachtsfall. Als der Grundwehrdiener Symptome zeigte, wurden sofort 31 Soldaten, die mit dem Mann in engerem Kontakt standen, getestet.

Bei ihnen allen handelt es sich bis auf einen Berufssoldaten um Grundwehrdiener. Die Zahl der infizierten Personen könnte sich noch erhöhen: Dienstagmittag lagen noch nicht alle Testergebnisse vor. Alle Kontaktpersonen im militärischen Umfeld wurden umgehend unter Quarantäne gestellt, parallel dazu laufe das Contact-Tracing im zivilen Umfeld der Betroffenen.

Alle Fälle mit Krankheitssymptomen werden in die militärischen Sanitätseinrichtungen aufgenommen. Alle weiteren positiv getesteten Soldaten werden separiert in einem eigenen Gebäude in der Kaserne untergebracht. Auch für die Kontaktpersonen ist ein eigener Unterkunftsblock vorgesehen. Das Militärkommando will nun weitere Soldaten in der Kaserne testen.

Zugleich wurden die bestehenden Covid-19-Schutzmaßnahmen am Areal erneut verschärft: "Bisher schon war etwa das Betreten der Speisesäle nur mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Außerdem wurden die Unterkunftsbereiche aufgelockert", sagte Markus Bender vom Militärkommando Salzburg zur APA. "Nun wird verstärkt darauf geachtet, dass es zwischen den verschiedenen Verbänden und Dienststellen zu keiner Vermischung kommt". Man wolle alles unternehmen, um der Weiterverbreitung des Virus entgegenzuwirken.

Wie Bender zur APA sagte, besteht kein Zusammenhang zu einem in der Vorwoche positiv getesteten Berufssoldaten, der dem Corona-Cluster in St. Wolfgang in Oberösterreich zugeordnet wurde.


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