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Innerhalb der USANew York erwägt Quarantäne für Einreisende

New Yorks Corona-Zahlen sinken wieder, während es in anderen US-Bundesstaaten zu Zuwächsen kommt. Jetzt überlegt man, innerhalb der Staaten für Einreisende Quarantäne zu verhängen.

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Inmitten deutlich ansteigender Corona-Infektionszahlen in weiten Teilen der Vereinigten Staaten könnten neue Beschränkungen für Reisende innerhalb der USA verhängt werden. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo, in dessen Bundesstaat die Infektions- und Todeszahlen wieder gering sind, denkt über entsprechende Maßnahmen nach.

"Wir erwägen ernsthaft eine Quarantäne, nur um sicherzustellen, dass Menschen, die aus Staaten mit höheren Infektionen kommen, unsere Infektionsrate nicht versehentlich erhöhen", sagte Cuomo am Dienstag dem US-Sender NBC. Damit meint der Gouverneur eine gewöhnlich zweiwöchige, verpflichtende Quarantäne, die Einreisenden aus entsprechenden Bundesstaaten auferlegt wird.

New York war Hotspot

New York war mit knapp 800 Toten und Zehntausenden Neuinfektionen pro Tag noch vor einigen Monaten weltweites Epizentrum der Pandemie. Damals erließen andere Bundesstaaten Quarantäne-Vorschriften für einreisende New Yorker. Dank umfassender Maßnahmen konnte die Verbreitung des Virus dort schließlich eingedämmt werden. In über 20 anderen Bundesstaaten, vor allem im Süden, aber steigen die Fallzahlen gerade deutlich an. Viele von diesen hatten, ermuntert vom Weißen Haus, ihre Wirtschaft wieder geöffnet und Ausgangsbeschränkungen gelockert oder aufgehoben.

Trump verharmlost die Situation

US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung der jüngsten Zunahme bekannter Coronavirus-Infektionen in den USA heruntergespielt. Es gebe mehr Fälle, weil in den USA so viele Tests durchgeführt würden, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter. "Mit weniger Tests hätten wir weniger Fälle", schrieb er.

Die meisten renommierten Experten weisen Trumps Erklärung, wonach die Zunahme der Infektionen vor allem durch eine Zunahme an Tests begründet sein soll, jedoch zurück. In mehreren Bundesstaaten, darunter etwa Texas, Florida und Kalifornien, stieg die Zahl bekannter Infektionen zuletzt rasch an. Derzeit werden in den USA rund 30.000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet - fast so viel wie am Höhepunkt der Corona-Krise im April. Viele Experten machen die Lockerung der Corona-Beschränkungen für die Zunahme verantwortlich.


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