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Corona Österreich und WeltInternes Dokument: Steigende Infektionszahlen in USA prognostiziert

+++ Weiter Grenzkontrollen in Deutschland +++ Griechenland hofft auf Urlaubs-Start am 1. Juli +++ Corona-Geberkonferenz - EU sammelte 7,4 Milliarden Euro ein, Österreich sagte 31 Millionen zu +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker!

 

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Dienstag, 5. Mai 2020

Internes Dokument: Steigende Infektionszahlen in USA prognostiziert

Während Präsident Donald Trump und Teile der Öffentlichkeit auf eine Öffnung drängen, veröffentlichte die "New York Times" eine Präsentation vom Gesundheitsministerium und der Katastrophenschutzbehörde Fema, in der zwei Diagramme mit dem Vermerk "nur für den Dienstgebrauch" versehen sind.

In einem Diagramm wird prognostiziert, dass die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle bis zum 1. Juni auf rund 200.000 pro Tag und die Zahl der Todesfälle auf etwa 3.000 pro Tag steigen könnten.

Das Weiße Haus wies die Prognosen zurück. Die USA hatte bis Sonntag 1,12 Millionen Infektionen und 65.735 Tote verzeichnet.

22.02 Uhr: Deutschland verlängerte Grenzkontrollen bis Mitte Mai

Die im März vorübergehend wiedereingeführten und im April zunächst bis zum 4. Mai verlängerten Grenzkontrollen sollen nun für weitere zehn Tage bis zum 15. Mai in Kraft bleiben.

Wie das Innenministerium am Montagabend mitteilte, sind Reisende aus Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Italien und Spanien weiter von den Kontrollen betroffen.

20.46 Uhr: Griechenland hofft auf Beginn der Urlaubssaison ab 1. Juli

"Im besten Fall kann Griechenland seine Tourismusaktivitäten ab dem 1. Juli aufnehmen, und wir arbeiten daran, dieses Ziel zu erreichen", sagte der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNN.

Mitsotakis sagte, dass Griechenland Besucher nur unter "sehr spezifischen Auflagen" akzeptieren würde und unter der Voraussetzung, dass sich die Pandemie in einem Abwärtstrend befinde. "Nehmen wir an, dass die Leute einige Tests machen, bevor sie das Flugzeug nehmen, und dass sie genau beobachtet werden, dann könnte sich das touristische Erlebnis nur geringfügig von den Vorjahren unterscheiden", fuhr der Regierungschef fort.

 

20.39 Uhr: Apple und Google wollen eine App pro Land unterstützen

Apple und Google wollen ihre Smartphone-Schnittstellen für Corona-Warn-Apps grundsätzlich für jeweils eine Anwendung pro Land verfügbar machen. Das solle dafür sorgen, dass mehr Nutzer sie installieren sowie einen Fleckerlteppich aus verschiedenen Apps verhindern, erklärten die Unternehmen am Montag.

Wenn jedoch ein Land beschließe, verschiedene Apps für einzelne Regionen aufzusetzen, sei man bereit, sie dabei zu unterstützen.

Die Corona-Apps sollen helfen, Ansteckungen nachzuverfolgen, wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Sie sollen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind - und Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten hatten.

Von Google und Apple kommen die beiden relevanten Smartphone-Systeme - Android und die iOS-Software für das iPhone. Sie sind damit als einzige in der Lage, die Basis für eine effiziente Einbindung der Corona-Apps in die Telefone zu schaffen.

 

20.37 Uhr: Finnland lockert Corona-Beschränkungen weiter

Die Regierung kündigte an, ab dem 1. Juni werde die Zahl der Menschen, die sich treffen dürften, von zehn auf 50 erhöht. Zudem würden Büchereien und Museen wiedereröffnet.

In Finnland hat sich die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in den vergangenen Wochen deutlich verlangsamt. Bis Montag starben 240 mit dem Virus infizierte Menschen.

 

20.25 Uhr: WHO bezeichnet US-Aussagen über Labor in Wuhan als "spekulativ"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Aussagen der US-Regierung zur Herkunft des neuartigen Coronavirus aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan als "spekulativ" bezeichnet. "Wir haben von der US-Regierung keine konkreten Daten oder Beweise über die angebliche Herkunft des Virus erhalten, sodass dies aus unserer Perspektive weiterhin spekulativ ist", sagte WHO-Experte Michael Ryan am Montag in Genf.

Erst am Sonntag hatte US-Außenminister Mike Pompeo China in der Debatte über den Ursprung des Coronavirus erneut scharf angegriffen. Es gebe "überwältigende Beweise" dafür, dass der neuartige Erreger aus einem Labor in Wuhan stamme, sagte Pompeo. Der US-Außenminister warf Peking mit Blick auf die Corona-Krise eine "kommunistische Desinformationskampagne" vor. China blockiere außerdem weiterhin die Beteiligung von Experten aus westlichen Ländern an den Untersuchungen zum Coronavirus.

>> Faktencheck: Stammt das Corona-Virus aus einem Labor in China?

 

20.15 Uhr: Erdogan verkündet Lockerung der Corona-Maßnahmen in der Türkei

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Lockerungen der Corona-Restriktionen angekündigt. "Wir werden die Rückkehr in ein normales Leben schrittweise einleiten", sagte Erdogan am Montag nach einer online abgehaltenen Kabinettssitzung in Istanbul.

Wie auch der Rest der Welt werde die Türkei nicht zu einer bisher bekannten Normalität zurückkehren können, sondern in eine "neue Normalität". Man wisse noch nicht, wie lange die Pandemie anhalten werde, warnte Erdogan. Deshalb müssten einige Maßnahmen wie etwa das Tragen von Masken, Abstands- und Hygieneregeln beibehalten werden.

Unter anderem werde die seit mehr als einem Monat geltende Ausgangssperre für Menschen ab 65 Jahren und unter 20-Jährige gelockert, sagte Erdogan. Sie dürften ab kommenden Sonntag an festgelegten Tagen vorerst für vier Stunden aus dem Haus. Zudem würden Reisebeschränkungen für sieben von 31 Städten und Provinzen aufgehoben. Die Millionenmetropolen Istanbul, Ankara und Izmir blieben jedoch für 15 weitere Tage weitestgehend abgeschottet. Ab kommenden Montag würden Einkaufszentren öffnen, außerdem dürften Friseursalons ihren Betrieb wieder aufnehmen.

>>Diese Einreisebeschränkungen gelten in europäischen Ländern

 

20.08 Uhr: EU-Kommission bleibt im Streit um Reisegutscheine hart

Im Streit über Gutscheine für abgesagte Reisen gibt sich die EU-Kommission trotz Drängens aus Berlin hart. In einem Schreiben an mehrere Bundesminister, aus dem das ARD-Hauptstadtstudio am Montag zitierte, macht EU-Verkehrskommissarin Adina Valean deutlich, dass die EU-Fluggastrechte auch während der Coronakrise gelten.

Kein Fluggast könne dazu gezwungen werden, einen Gutschein anstelle einer Rückerstattung anzunehmen.

 

20.03 Uhr: Analyse zur Geberkonferenz

7,4 Milliarden Euro sammelt die Weltgemeinschaft für die Forschung nach Impfstoffen und Medikamenten. Wichtiger als das Geld ist der gemeinsame Ansatz. Andreas Lieb analysiert den Outcome

>> Impfstoff: Es geht um Geld, noch mehr aber um Solidarität

 

19.40 Uhr: US-Regierung droht Peking in Handelsstreit "Konsequenzen" an

Inmitten des Streits über die Coronavirus-Pandemie haben die USA China davor gewarnt, gegen die im Jänner unterzeichnete Handelsvereinbarung zwischen beiden Ländern zu verstoßen. US-Finanzminister Steven Mnuchin drohte China am Montag "Konsequenzen" an, sollte das Land die gemachten Zusagen nicht einhalten.

"Ich erwarte, dass sie ihre Verpflichtungen einhalten", sagte Mnuchin im Sender Fox Business. Nähere Angaben zu möglichen "Konsequenzen" machte er nicht.

>> Faktencheck: Stammt das Corona-Virus aus einem Labor in China?

 

19.34 Uhr: Bundesrat lehnt vier Corona-Pakete ab

Der Bundesrat hat Montagnachmittag erstmals seit Ausbruch der Coronakrise ein Gesetz des Nationalrats zurückgewiesen. Die rot-blaue Mehrheit setzte einen Einspruch gegen das Freiwilligengesetz durch. Dieses soll u.a. 600.000 Euro für freiwilliges Engagement aus Mitteln des Krisenbewältigungsfonds freisetzen. Für SPÖ und FPÖ ist zu unklar, wohin das Geld fließen könnte. Der Nationalrat dürfte kommende Woche einen Beharrungsbeschluss fällen.

>>SPÖ und FPÖ blockieren Beschluss von Freiwilligen- und anderer Gesetze

 

19.32 Uhr: Madonna gab eine Million Dollar für Impfstoff-Suche

Popstar Madonna hat eine Million Dollar (919.455 Euro) für die weltweite Suche nach einem Impfstoff und Medikamenten gegen das Coronavirus gespendet. Dies gab EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag bei einer internationalen Geberkonferenz bekannt, die insgesamt 7,4 Milliarden Euro an Zusagen von Regierungen und Organisationen brachte.

Madonnas Million ist nach Angaben aus EU-Kreisen in dem Gesamtergebnis enthalten. Ziel der Organisatoren ist, vor allem die Entwicklung eines Impfstoffs zu beschleunigen und dann dafür zu sorgen, dass alle Länder weltweit ihn zu erschwinglichen Preisen bekommen können.

>> Mehr zu Geberkonferenz

18.17 Uhr: Corona-Geberkonferenz: EU sammelte 7,4 Milliarden Euro ein

Im Rahmen einer internationalen Geberkonferenz sammelte die EU 7,4 Milliarden Euro für einen Impfstoff und den Kampf gegen das Coronavirus ein. Österreich ist mit 31 Milllionen dabei.

>> Mehr dazu!

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (13)

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Stubaital
17
71
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Corona und die Welt

Schön in Österreich zu leben.
Danke Bundesregierung.👍🇦🇹👍🇦🇹👍🇦🇹

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PoetschSt
11
17
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Stimmt nicht

Lt. worldometers steigt die Zahl der täglichen Neuinfektionen in diesen 5 Ländern nicht.
Mir ist schleierhaft, wie man zu so einer Einschätzung kommt.

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checker43
6
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Laut

worldometers hatte Schweden am 17. April 13.216 Fälle, am 24. April 17.567 Fälle und heute 22.317 Fälle. Wie kommen Sie anhand der Zahlen ihrer Quelle zu ihrer Einschätzung?

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PoetschSt
10
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Tägliche Neuinfektionen

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist maßgeblich. Die Zahl der Fälle steigt sogar in Österreich!

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checker43
7
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Nein

die Zahl der aktiven(!) Fälle sinkt in Österreich seit Wochen. Anfang April ca. 9000 aktive Fälle, derzeit nur noch 1.705.

Aktive Fälle in Schweden hingegen laufend ansteigend: Anfang April: 4.605, 24. April: 14.865, 1. Mai: 18.633 .

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PoetschSt
3
4
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total cases

Ich bin von den total cases ausgegangen, die sie m.E. angeführt haben. Die active cases sind in Schweden wenig aussagekräftig, da kaum jemand gesundet.

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checker43
3
4
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Also

werden die Leute bei uns gesund und in Schweden nicht?

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KVKG
3
12
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Wird halt

immer ein Auf und Ab sein, ein Impfstoff ist nicht in Sicht, so er überhaupt kommt.

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SoundofThunder
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37
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Jetzt behauptet er dass er Beweise hat dass die Chinesen das Virus gezüchtet...

... haben. Tja,Herr Trump! Legen Sie diese Beweise auf den Tisch! Oder sind das wieder einmal Alternative Fakten? Müssen die Chinesen für IHRE (ich meine Trump) Fehler als Sündenbock herhalten um ihre Wiederwahl zu ermöglichen?

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ultschi1
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Na die 100.000

hat er noch Ende der Woche. 500.000 insgesamt ist wahrscheinlich.

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erstdenkendannsprechen
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5
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nein, das glaube ich nicht.

100.000, 120.000, dann wird es vorerst abflauen. ist aber nur so eine schätzung von mir, ohne irgendwelchen haltbaren hintergrund.

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Bond
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Der nächste Experte

"Die Gefahr einer einseitigen, also nur gesundheitspolitischen Risikobetrachtung ist in der jetzigen Situation groß", warnt der Leiter des Instituts für Friedenssicherung und Konfliktmanagement, Generalmajor Johann Frank, im Gespräch mit der APA.

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checker43
2
0
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Deshalb

gibt es auch die Lockerungen in vielen Staaten.

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