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Laut Ministerpräsident Söder"Wer nach Österreich will, kann in Bayern bleiben"

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder wirbt angesichts der Corona-Grenzsperren um deutsche Österreich-Urlauber.

© APA/AFP/POOL/PETER KNEFFEL
 

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder wirbt angesichts der Corona-Grenzsperren um deutsche Österreich-Urlauber. "Für all diejenigen, die sich Österreich als Urlaubsort vorstellen können, kann ich dann einfach nur sagen: Bayern ist genauso schön", sagte der christlichsoziale Politiker am Donnerstagabend im ZDF. "Also wer Österreich genießen will, kann das auch in Bayern tun."

Söder hatte zuvor bereits bei einer Pressekonferenz mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel an Sommerurlauber aus nördlichen deutschen Bundesländern appelliert, nicht über die Staatsgrenze zu fahren. Er könne "jedem sagen, der nach Süden fährt: Man muss nicht nach Österreich fahren, man kann auch in Bayern Urlaub machen", sagte Söder. Die aus dem an der Ostsee gelegenen Mecklenburg-Vorpommern stammende Kanzlerin ergänzte: "Der Norden hat auch Super-Möglichkeiten."

Der CSU-Chef hatte bereits im Vorjahr im Transitstreit mit Tirol und Salzburg die Vorzüge bayerischer Ferienorte hervorgehoben. "Wenn die österreichischen Freunde sagen: 'Wir wollen keine bayerischen Autofahrer und Touristen bei uns', dann muss man das schweren Herzens respektieren. Zum Glück kann man im Allgäu, in Garmisch oder in Berchtesgaden genauso Skisport betreiben wie in Kitzbühel", sagte Söder im vergangenen Juli der dpa.

Österreich hat jüngst eine bilaterale Vereinbarung mit Deutschland ins Spiel gebracht, um eine Grenzöffnung rechtzeitig vor der Sommerurlaubssaison zu ermöglichen. Deutschland scheint diesbezüglich eher auf der Bremse zu stehen, während Österreich einen Komplettausfall der zahlungskräftigen deutschen Urlauber vermeiden möchte. So sagte Merkel am Donnerstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Söder, dass "europäische Reisebewegungen" im Sommer derzeit noch kein Thema seien. Erst diese Woche hat Deutschland auch eine ursprünglich bis Anfang Mai befristete weltweite Reisewarnung für touristische Reisen bis Mitte Juni verlängert.

 


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Kommentare (46)

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Bodensee
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Es will aber keiner....

.....in Bayern bleiben, denn diese "mia san mia"-Unsympathler wollen ohnehin unter sich bleiben. Das Resultat dessen sind meist große Ohren und Nasen sowie etwas "verzogene" Gsichter. Der grandiose Manfred Deix hätte seine Freude damit gehabt.

Geerdeter Steirer
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100%ig richtige Ansicht von Hrn. Söder !!

"Für all diejenigen, die sich Österreich als Urlaubsort vorstellen können, kann ich dann einfach nur sagen: Bayern ist genauso schön"

schteirischprovessa
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Jeder Politiker will den Tourismus im eigenen Land stärken,

das ist wohl legitim.
Machen die österreichischen Politiker genauso wie Söder.
Bedenklich wird es nur, wenn Ländern, die einen ähnlichen Stand in der Bewältigung von Corona und damit ein ähnliches Infektionsrisiko haben, der Tourismus im eigenen Land durch Grenzsperren oder andere Schikanen gesichert wird.

Lodengrün
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Genau

nur Söder hat zu Österreich ein spezielles Verhältnis. Es begann mit der Hypo Adria wo er alle Waffen aufrief, es setzte sich mit dem Verkehr in Tirol fort. Und nun eben dies. Etwas kann er. Unserem Kanzler das Goderl kratzen. Das tut er so gekonnt dass dieser sich sofort ins Auto setzt und Wahlhilfe macht.

Civium
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Autschal
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Recht hater der Söder......

....somit bleiben Österreichischen Gemeinden wieder Sammelklagen der Piefke erspart, wenn was passieren sollte. Siehe Ischgl. Da ist auch kein Deutscher heimgefahren und hat den Urlaub abgebrochen. Bitte liebe Deutsche, hört auf Euren Ministerpräsident und bleibt daheim.

rouge
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Polemik

@Autschal: Die vielen Arbeitslosen und die pleite gegangenen Tourismusbetriebe werden sich bedanken.

Klgfter
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erstmal corona in griff kriegen lieber nördl nachbar ...

dann schauma ob wir euch wollen !

Morioka
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Dasselbe Lied ...

... sang Er schon im vorigen Jahr, wo es um die in Tirol verhängten Abfahrverbote ging. Söder wörtlich: 'Warum ungewollt in Österreich Geld lassen, wenn man in Bayern ein herzliches Dankeschön bekommt?'

Ihm ist bewusst wie sehr die heimische Tourismus-Industrie auf die 'goldenen Kühe' aus dem Nachbarland angwiesen ist! Aus diesem Grund kommt ihm die mögliche Grenzöffnung als Druckmittel entgegen, um den unlieb gewordenen Nachbarn eine kräftige Retourkutsche zu verpassen.

erstdenkendannsprechen
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ist bei uns irgendwas anders? oder in italien?

alle werben mit urlaub im eigenen land.

Morioka
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ist bei uns irgendwas anders? oder in italien?

Es gibt einen Unterschied. Bayern hat es nicht nötig für sich als Urlaubs-Region bei Einheimischen zu werben, da es mit ~25% im Bereich des Inlands-Tourismus, in Zahlen ca. 30 Mio. allein im vorigen Jahr, klar an der Spitze liegt. Dagegen stehen 10 Mio. Urlaubsgäste aus dem Ausland, auch nicht zu verachten, aber sicher nicht die Haupteinnahme-Quelle.

Eigentlich ist es müssig darüber zu diskutieren, da im Moment immer noch die Grenzöffnungs-Frage im Raum steht, wie auch die laufende Entwicklung in den einzelnen Ländern. Zudem steht ja noch nicht fest, wie sich der einheimische Tourismus (egal welchen Landes) entwickelt, sobald Urlaube wieder stattfinden können.

Civium
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Diese schwarzen Pseudo Europäer nützen

die Corona Krise aus, um ihren Nationalismus zu leben.
Unsere sind auch nicht ausgenommen!!!

erstdenkendannsprechen
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das hat weniger mit europäer oder nicht zu tun.

alles nationalisten, die jetzt sagen, man soll die eigene wirtschaft stützen, heimisch kaufen, im eigenen land urlaub machen? selber tun wir das, andere dürfen das nicht..

crawler
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Ja genau...

Deshalb ist auch Kreisky damals schon nach Mallorca ausgewichen. Er hat auch den Nationalismus in Österreich nicht ertragen.

PiJo
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darum Malorca

Zitat Kreisky "Kann mir den Urlaub in Kärnten nicht leisten" soviel Nationalismus, ach ja Sozialismus gab es schon damals

Civium
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Kreisky war Europäer!!

Warum er nach Mollorca ging hatte andere politische Gründe damals.

freeman666
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Ob diese Grenzen auch dem Virus bekannt sind?

Wenn man schon reist, ist es letztendlich egal wohin man reist.
Das Virus ist da sehr unvoreingenommen, es ist da vollkommen neutral welche Nation, welches Geschlecht, welches Alter, welches Einkommen oder sozialen Status der zukünftig Infizierte hat.
Sinnvoll wären regionale Maßnahmen gewesen, rasch durchsetzbar, schnell veränderbar, leicht aufzuheben und auch einfacher zu kontrollieren.
Länderweise Shut Downs waren wirtschaftlicher Unfug, aber leider mangels Vorbereitung alternativlos, die EU hätte das managen müssen aber sicher nicht irgendwelche Landesfürsten.
Dann wäre die Ausbreitung schnell zu kontrollieren gewesen ohne wirtschaftlichen und sozialem Supergau. Aber die EU hat sich seit Beginn der Pandemie eher in freiwillige Quarantäne begeben.

clubderbunten
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Eitelkeiten der Nationalregierungen blockieren europaweite Regelungen

Ja Europa und EU Behörden hätten etwas machen sollen. Dies ist jedoch unmöglich die die Nationalstaatsregierungen ohnehin machen was sie wollen. Und die Bürger in den Nationalstaaten -falten die Hände und Knien vor ihren Nationalstaatsregierungen hin. Mein Basti - meine Angela - mein Emanuel - etc etc werden vergöttert da diese vermeintlich ihre selbst geheiligte Nation im Sinne Coronas retten.
Dies ist so ein Schwachsinn - sich nur national zu sehen. Eine Lösung wäre wahrlich national unabhängig - Gebiete mit höher Corona Rate abzuriegeln. Grenzen nach nationaler Gutsherrnart zu schließen - wie es gerade so passt ist schwachsinn - und kostet uns allen Europäern enorm viel Geld.
club der bunten

tubaman58
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Aus der Traum

Wie sollen die EU-Behörden was machen - wer ist den dort - entweder ausgemusterte Politiker die einen Versorgungsposten brauchen oder jene die man von der eigenen Bevölkerung fern halten will. Da können eben Macron und Merkel alles unter sich ausmachen - sieht man bei ihren Treffen vor wichtigen Beschlüssen. Der Rest der EU sind Statisten - ist dann kein Wunder dass sich zur Gegenwehr Bündnisse wie Visegrad zusammenschließen. Die EU muss neu überdacht und organisiert werden - sonst seh ich schwarz.

pink69
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richtig

coole Ansage... und wo er recht hat hat der recht.../ ich meine das die österr. Politik Gas geben muss um den Tourismus zu retten und zwar mit Öffnungen steht außer Zweifel. Österreich zu zulassen wo alle anderen aufmachen wird nicht funktionieren. Denn am Ende bleiben wir über... in einem abgeschotteten Land, wahrscheinlich mit weniger infizierten aber hoffnungslos pleite. Da muß man mit Augenmass agieren und einen Mittelweg finden.... und ob das mit der Einstellung der jetzigen Politik möglich ist, ist zu bezweifeln.

erstdenkendannsprechen
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vor allem einmal

müsste die österr. politk den massentourismus hinterfragen. es müsste gelingen, das anders hinzukriegen.

calcit
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Und als Tiroler...

...gebe ich ihm sogar recht!

Civium
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Der Anderl Hofer

dreht sich im Grab um , wenn er dich hören könnte.

erstdenkendannsprechen
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der andreas hofer

hätte höchstens ein problem mit dem ausverkauf des landes, der ausbeutung von natur und menschen bis zur selbstverleugnung und -schädigung.

Reipsi
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Natürlich kann er

will er auch ?

Hintschi
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EU

Die EU hat somit ihre letzte Existenzberechtigung (freier Personenverkehr) verloren. Ab jetzt ist sie nur mehr ein Instrument der Konzerne für die Profitmaximierung und das wars dann auch schon wieder!

 
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