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CoronagesetzeEinreisebeschränkungen bis Ende Mai verlängert

Die 14-Tages-Quarantäne oder Corona-Test bei Einreise aus Nachbarstaaten sind mindestens bis 31. Mai vorgeschrieben.

Rudolf Anschober
Rudolf Anschober © APA
 

Die Einreisebestimmungen nach Österreich aus den Nachbarländern werden verlängert - und zwar bis Ende Mai. Das geht aus einer von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Donnerstagabend veröffentlichten Verordnung hervor. Erleichterungen bei der Einreise gibt es für Saisonarbeitskräfte in der Land- und Forstwirtschaft sowie für Pflege- und Gesundheitspersonal.

Grundsätzlich gilt damit weiterhin, dass Personen, die aus Nachbarstaaten nach Österreich einreisen wollen, einen Corona-Test (CPR-Test) vorweisen müssen, der nicht älter als vier Tage ist. Österreichische Staatsbürger und jene, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben, müssen sich nach ihrer Einreise zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichten. Alternativ können sie wie schon bisher einen Corona-Test durchführen, um diese Quarantäne zu beenden. Die Durchreise ist weiter erlaubt, "sofern die Ausreise sichergestellt ist".

Auf die derzeit in Österreich fehlenden 24-Stunden-Betreuer im Pflegebereich und die Erntehelfer zielt eine Erleichterung für Saisonarbeitskräfte ab: Diesen ist die Einreise per Zug oder Bus erlaubt, sofern die Verkehrsmittel ohne Haltestellen vom Ausgangsbahnhof um Endbahnhof durchfahren. Auch diese Personen sind zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet. Sie können diese aber ebenfalls durch einen negativen Corona-Test frühzeitig beenden.

Landeverbote verlängert

Diese Saisonarbeitskräfte werden auch von den bisher geltenden Landeverboten für Luftfahrzeuge, die derzeit für bestimmte Länder gelten, ausgenommen. Diese Landeverbote werden gleichzeitig für die meisten verlängert - und zwar bis zum 22. Mai. Betroffen sind davon China, der Iran, Italien, die Schweiz, Frankreich, Spanien, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Russland und die Ukraine. Flugzeuge aus Korea dürfen ab 1. Mai wieder landen.

Auch die Regelungen für die Einreise auf dem Luftweg wird bis zum 31. Mai verlängert. Wie bisher schon gilt für Rückkehrer eine 14-tägige Heimquarantäne, die ebenfalls durch einen negativen Corona-Test beendet werden kann. Grundsätzlich ist die Einreise unter diesen Bestimmungen nur Österreichern, EU und EWR-Bürgern sowie Schweizer Staatsangehörigen gestattet - oder im gemeinsamen Haushalt lebenden Familienangehörigen dieser Personen, sofern sie über ein Visum verfügen.

Sonstigen Drittstaatsangehörige ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind hier Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Familienangehörige dieser Personen. Auch Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege- und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind, dürfen ebenfalls über den Luftweg einreisen.

Der Personen-Zugsverkehr zu Italien, der Schweiz und Liechtenstein bleibt bis mindestens 22. Mai eingestellt.


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ReinholdSchurz
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Falscher Weg.

Was für einen Grund hat der Anschober die Einreise für gesunde Menschen in Österreich zu verhindern.
Die Virus Ansteckungsgefahr ist fast ganz beseitigt und der wirtschaftliche Aspekt wäre genau die andere Richtung.
Ich bin nicht der Meinung das alles was von den grünen Politikern kommt richtig und abgewogen ist der menschliche Hausverstand und die Mündigkeit der Bürger sich vor den Restrisiko zuschütten wird da komplett außer acht gelassen.
Ich wünsche mir eine andere Politik für Österreich und dessen Bürger.🧛🏻🇦🇹👍

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metropole
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Lehrer

Wie wollen sie dies von einem Lehrer der sich gerne reden hört, erwarten der von Gesundheitspoitikik zero Ahnung hat .Jeder Erlass von ihm verursacht ein Chaos muß geändert oder zurückgezogen werden !

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tubaman58
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Eigenverantwortung

Der Großteil der Menschen hat in den letzten Wochen gelernt mit dem Corona-Virus umzugehen. Doch leider traut unsere Regierung, die am Anfang der Pandemie zugegeben recht gut reagiert hat, jetzt wo es nur mehr sehr geringe Ansteckungsgefahr gibt den Menschen keine Eigenverantwortung zu, alles wird überreglementiert. Eigentlich eine zunehmende Entmündigung des Einzelnen - passt auch recht gut in unser Erziehungssytem. So ist das Volk halt leichter regierbar.

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