Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Corona in Kärnten und OsttirolKärntner verspüren trotz Krise Reisesehnsucht

++ Tourismusgemeinden sollen Sommer-Baustopp evaluieren ++ Zahl der Infizierten geht weiter zurück ++ Container aus Kärnten für Griechenland ++ Weiterer Fahrplan für die Kindergärten ++ Alle Entwicklungen des Tages aus Kärnten und Osttirol lesen Sie hier ++

 

ARTIKEL AKTUALISIEREN - HIER KLICKEN

Wir schreiben die sechste Woche mit den strikten Beschränkungen wegen der Corona-Krise. Die Gesamtzahl aller in Österreich positiv getesteten Personen liegt bei 15.131. In Kärnten sind bisher 402 Menschen (Stand: Samstag, 20 Uhr) am Virus erkrankt, aktuell sind es 30 Infizierte, 360 Personen sind laut Gesundheitsministerium wieder genesen, 132 in Osttirol. In Kärnten sind zwölf Tote zu beklagen, sechs in Osttirol. Wir halten Sie den ganzen Tag lang über das Geschehen in Kärnten und Osttirol auf dem Laufenden.

Samstag, 25. April

Container aus Kärnten für Griechenland

Zahlreiche Container waren im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise 2016 für die Unterbringung von Asylwerbern in Krumfelden bei Althofen angeschafft worden. Jetzt werden sie Flüchtlinge in Griechenland beherbergen: Einem Hilfsansuchen des stellvertretenden griechischen Migrationsministers Georgios Koumoutsakos folgend, schickt Österreich 180 Wohn- und Sanitärcontainer nach Griechenland, darunter sind auch etliche, die in Althofen aufgestellt waren. Sie werden zur Unterbringung und Gesundheitsversorgung von Migranten gebraucht. Am Samstag wurden die ersten Container in Züge verladen.   

Zwischen Verlust und Reiselust

Springer Reisen arbeitet mit 109 Mitarbeitern in Kurzarbeit die Stornowelle in der schwer getroffenen Reisebranche auf. Firmenchefin Andrea Brennacher-Springer über Gutscheine und die Hoffnung auf offene Grenzen.

"Am 2. Mai steigt die Stimmung"

"Die Stimmung bei vielen Geschäftsinhabern ist gedrückt. Viele spüren pure Existenzängste. Alle Gedanken kreisen um die Partner und den Neustart. Seit wir wissen, dass sie am 2. Mai aufsperren dürfen, steigt die Stimmung. Das gibt Mut, dass wir das überwinden", erklärt Richard Oswald, Geschäftsführer des Villacher Einkaufszentrums Atrio, In einer Umfrage für den Primus der Kleinen Zeitung.

Ansturm auf Stoffgeschäfte

Erst war es das Klopapier. Dann - in den Tagen vor Ostern - die Germ. Und nun haben die Klagenfurter offenbar ein neues Objekt gefunden, das sie unbedingt erwerben wollen: Stoffe. Vor einem Stoffgeschäft in der 10. Oktober Straße standen am Samstag die Menschen sogar Schlange, vor einem Stoffgeschäft in St. Ruprecht staute es sich in dieser Woche ebenfalls. 

Neustart der Hotellerie: "Eine Riesenchance"

Der Pörtschacher Hotelier Thomas Jilly sprach mit der Kleinen Zeitung über die Herausforderungen für den Neustart aus der Corona-Krise. Er sieht aber auch großes Potenzial für Kärnten, neue Gäste dauerhaft zu gewinnen.

Klarheit für Bäderbetreiber gefordert

Das Land Kärnten legt dem Gesundheitsminister einen Plan zur Öffnung der Strand- und Freibäder vor. Denn unter welchen Bedingungen und mit welchen Sicherheitsmaßnahmen die Öffnung der Bäder erfolgen könne, ist bislang noch unklar. Doch bereits mit Mai sollen die ersten öffnen. "Es ist höchst an der Zeit, für Sicherheit zu sorgen. Bäderbetreiber brauchen rasch klare Richtlinien, um sich auf die Öffnung vorbereiten zu können“, sagt der Kärntner Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig heute, Samstag. Er fordert eine bundeseinheitliche Lösung.

Bauvorhaben prioritär behandeln

"Wir müssen den Spagat schaffen, die Baubranche zu beleben und den Sommertourismus nicht zusätzlich zu gefährden“, so Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) in einer Aussendung  am Samstag. In dem Schreiben appellieren die Mitglieder der Kärntner Landesregierung an die Bürgermeister des Landes, Bauverfahren prioritär zu behandeln, sie zügig durchzuführen und die Weiterführung von Baustellen auch in den Sommermonaten zu überprüfen und zu ermöglichen. Nur so könne man die dringend notwendigen Impulse für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt setzen. Wohnbau- und Arbeitsmarktreferentin Gaby Schaunig (SPÖ) betont, dass man in Kärnten wirklich alles unternehme, um den wichtigen Sektor der Bauwirtschaft am Laufen zu halten.

Heimische Fußballklubs und die Corona-Krise

Angespannte Lage bei Sturm, WAC und Hartberg: Noch halten Sponsoren und Fans den Klubs die Treue. Die Kleine Zeitung hat mit den drei Klubs über die aktuelle Situation und ihre Zukunft gesprochen. 

Weiterer Fahrplan für die Kindergärten

Wie der Landespressedienst Samstagmittag informiert, können in Kärnten nun Kinder von Eltern aller Berufsgruppen in Kindergärten etc. betreut werden. Bisher konnten nur bestimmte Berufsgruppen von dem Betreuungsangebot Gebrauch machen. Freitag gab es dazu eine neue Verordnung.

186 Milizsoldaten rücken in Kärnten ein

Österreichweit sind es rund 3000, in Kärnten 186 - mit 4. Mai rücken die Milizsoldaten ein. In Kärnten beim Hochgebirgsjägerbataillon 26 in Spittal. Ihre Hauptaufgabe wird es sein, den Grenzraum zu überwachen.

Kommen die GTIler trotzdem?

Das offizielle GTI Treffen in Reifnitz ist abgesagt. Behörden und Bürgermeister rechnen dennoch mit einem GTI-Aufkommen - wenn auch im kleineren Ausmaß. "Es wird stark davon abhängen, wie sich die Corona-Krise entwickelt und ob die Grenzen geöffnet werden. Wenn dem so ist, rechnen wir auch damit, dass GTI-Fahrer an den Wörthersee kommen", sagt Markus Perdacher, Bürgermeister von Maria Wörth (ÖVP).

Positiver Trend auch in Osttirol

In Kärnten sind Samstagvormittag nur mehr 30 Personen am Corona-Virus erkrankt, um vier weniger als noch am Freitag. Ein solch positiver Trend wird auch aus Osttirol gemeldet. Aktuell gibt es zehn aktiv kranke Osttiroler und keine Neuinfektionen.

In Kärnten befinden sich aktuell noch 13 Personen im Krankenhaus, sieben davon müssen auf der Intensivstation behandelt werden.

Lehrer freuen sich auf Schulbeginn

Die Kleine Zeitung bat Kärntner Lehrer und Elternvertreter, den Plan zur Öffnung der Schulen einzuschätzen. Ihr Resümee: ein richtiger und wichtiger Schritt.

Schulöffnung: Das Positive überstrahlt die Bedenken

Vier Kärntner Lehrer, eine Elternvertreterin und der Bildungs-
direktor nehmen eine Einschätzung der Minister-Pläne zur Öffnung der Schulen vor. Ihr Resümee: ein richtiger und wichtiger Schritt. Auch Landeshauptmann Peter Kaiser begrüßt etappenweise Rückkehr zu einem möglichen Schulalltag. Wichtig sei, dass Dichte und soziale Kontakte reduziert werden. Der eingeschränkte Betrieb in Kinderbetreuungseinrichtungen wird bis 15. Mai verlängert.

Das Virus bremst auch Verkehrssünder

Zahl der Unfälle mit Verletzten ist im März auf Kärntens Straßen deutlich gesunken, ebenso die Anzeigen wegen Schnellfahrens. Allerdings sind auch viel weniger Autos unterwegs. Laut Polizei halten sich zehn Prozent der Lenker nicht an die Regeln. Das habe aber nichts mit Corona zu tun.

Livestream zum Nachschauen über Probleme der Landwirtschaft

Johann Mössler, der Präsident der Landwirtschaftskammer, über die prekäre Lage der Landwirtschaft in Kärnten.

So leidet der Kärntner Tourismus unter der Corona-Krise

Die im Zuge der Bekämpfung des Coronavirus notwendig gewordene Schließung der Tourismusbetriebe in Österreich führte auch in Kärnten zu einem massiven Einbruch der Übernachtungszahlen. Die 290.129 Übernachtungen, die heuer im März verzeichnet wurden, entsprechen einem Minus von 402.630 Nächtigungen oder 58,1 Prozent gegenüber dem März des Vorjahres.

Vierbergelauf: Einige trotzen der Coronakrise

Aufgrund der Coronakrise wurde der Vierbergelauf abgesagt. Einige Wanderer haben sich aber trotzdem auf die 50 Kilometer lange Wanderschaft gemacht. Mit im Gepäck sind Sicherheitsmaske und Desinfektionsspray. "Die Chance, dass wir uns anstecken, ist geringer als im Supermarkt", meint Franz Leeb, ein Wanderer aus Gnesau. Hier geht es zum Video.

Richter sollten sich mit Vollvisier schützen

Ab Mai soll wieder häufiger verhandelt werden. Kärntens Richter und Richterinnen wurden deshalb mit Vollvisieren ausgestattet. Ob sie diese Schutzmasken verwenden oder lieber andere darf jeder für sich entscheiden.

Die Ereignisse von Freitag zum Nachlesen.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (5)

Kommentieren
VH7F
5
14
Lesenswert?

Gemeinden sollen endlich Bauverhandlungen beginnen,

Sie evaluieren noch immer welche Masken man aufsetzen soll? So werden noch mehr Investitionen verzögert.

fred4711
3
21
Lesenswert?

kann es sein,

dass man in kärnten absichtlich weniger testet , um den Tourismus nicht zu stören?
Testungen kärnten….8947...….infiziert 400
Testungen Salzburg...17293 …..infiziert 1200
und Salzburg hat 5000 Einwohner weniger....
bitte kompetente Antwort

frogschi
0
2
Lesenswert?

Was ist wichtig?

Das Testen, oder die Toten?

wjs13
1
16
Lesenswert?

Mehr testen würde an den Zahlen wohl kaum viel ändern

Wichtiger wären Details zu den Neuerkrankungen, nämlich das Wo und das Wie. Gibt es Hotspots? Auch die Kleine läßt uns diesbezüglich dumm sterben.
Die 30 Kranken werden wohl niemanden mehr infizieren, denn die sind im KH oder zu Hause in Quarantäne.

Naturfreund007
4
8
Lesenswert?

Testen

ich kenne niemanden der bisher getestet wurde

und meine Gemeinde ist seuchenfrei

ja, wir leben hier nur vom Tourismus