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CoronavirusEx-Außenministerin Kneissl bei Härtefallfonds abgeblitzt

"Die Verwaltung der Krise funktioniert nicht", sagt Ex-Ministerin Karin Kneissl. Sie habe kein Einkommen und dennoch nichts aus dem Härtefonds erhalten.

NATIONALRAT:  KNEISSL
Ex-Ministerin Karin Kneissl hat Geldsorgen. © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Ex-Außenministerin Karin Kneissl hat wegen der Coronakrise "null Einkommen", bekommt aber wegen zu hoher vergangener Einkünfte auch nichts aus dem Härtefallfonds für Selbstständige. "Die Richtlinien sind willkürlich und schwer nachvollziehbar, immerhin geht es ums Steuergeld", beklagte sie sich in der Tageszeitung "Der Standard". "Die Verwaltung der Krise funktioniert nicht."

Die frühere Diplomatin und Journalistin ist seit ihrem abrupten Ausscheiden aus der Regierung während der Ibiza-Krise im Mai wieder als freie Publizistin und Lehrbeauftragte tätig. Ins Jahr 2020 sei sie "mit dürftigen Aufträgen gestartet", sagte Kneissl. "Wegen der Maßnahmen wurden all meine Vorträge abgesagt, ich habe null Einkommen."

Immerhin erhielt sie etwas vom Sonderfonds der Autorenrechte-Vereinigung Literar Mechana."Ich arbeite an drei Büchern, habe daher eine Mail an die geschrieben und sofort 1.000 Euro bekommen. Das hilft sehr, damit kann ich meine Wohnkosten von 600 Euro, Versicherungen und Essen zahlen. Verglichen mit der staatlichen ist diese Hilfestellung würdevoll", so Kneissl.

Von WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (beide ÖVP) habe sie hingegen "keine Antwort" bekommen, ebenso wenig von der Bezirkshauptmannschaft Baden und dem Land Niederösterreich, denen sie schon Anfang März ihre ehrenamtliche Unterstützung angeboten habe, beklagte Kneissl.

Kneissl ist seit 2018 mit dem ehemaligen Finanzdienstleister Wolfgang Meilinger verheiratet. Bei ihrer Hochzeit war auch Russlands Präsident Wladimir Putin zu Gast.


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Kommentare (93)

Kommentieren
ronny999
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Man glaubt es nicht -

hat wohl zu wenig von ihren Freunden bei der FPÖ gelernt - nicht sparen - sondern Vereine gründen - Zäune auf Parteikosten bauen um - bissl Spesen gönnen - sollte sich von Strache beraten lassen - er ist ja jetzt Unternehmer oder dem DAÖ beitreten - oder wie diese Partie immer heißt.

Pelikan22
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Die Frau Kneissl war nie bei der FPÖ!

Googeln's halt nach!

gallorosso
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FPÖ-Ex-Außen-Ministerin

Wo ist HC? der helfen könnte????? Wohl auch schon verhungert .....

scionescio
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Wenn ihr Mann ihr schon nichts gibt ...

... aber das auch Freund Putin sie verhungern lässt, ist schon schäbig.
Sie hat sich ja auch während der Expertenregierung ihr Ministergehalt weiterbezahlen lassen, obwohl sie dafür nichts geleistet hat - unglaublich, was in Österreich alles Minister werden kann!

beneathome
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Dumm oder dämlich?

Wie soll man das Problem beschreiben?
Vielleicht hätte Sie nicht so prassen sollen.
Armes Mädchen🥴

joe1406
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Von einem Ministergehalt

kann man schon 150 Euro monatlich auf die hohe Konte legen - und mit 1000 Euro kommt man etwas sechs Monate aus - Berechnungsgrundlage Kollegin Hartinger-Klein. Noch bitterer ist aber wohl die Frage welches Intelligenzniveau bei einer Ministerin vorhanden sein muss um mit so einer "Forderung und Kritik" an die Öffentlichkeit zu gehen.

GordonKelz
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EIN SITTENBILD EINER PARTEI !

Gordon Kelz

pink69
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Oh

Gott / das ist ein wirklicher Härtefall

eston
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Unverschämt

zyni
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Für solche Leute ist der Härtefond

sicher nicht konzipiert worden. Sie ist gut mit Putin. Wenn sie zB ihre Miete nicht mehr bezahlen kann, dann sieht es in Österreich wirklich nicht mehr gut aus.
Sie hat auch einen erfolgreichen Unternehmer geheiratet. Ich kann es nicht glauben, dass sie es notwendig hat im 500€ betteln zu müssen.

Robruck
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Wie kann

Frau so über ihre Verhältnisse leben, dass sie keinen Notgroschen angespart hat.
Ich denke nicht, dass ihr Ministergehalt so gering war.

metropole
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Sinne

Ist diese Frau noch bei Sinnen ?jegliche Realität verloren?
riesen Feste gefeiert-auf Reisen mit Hund und Betreuungsperson .Hochzeit mit Security -Ministergehalt auch nach Rücktrittkassiert -und nun will sie eine Förderung ? Kommentar Überflüssig !!

satiricus
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Sie sollte Rat suchen bei ihrer ehemaligen Minister-Kollegin Hartinger-Klein.

Diese kann ihr plausibel erklären, wie man (nach Abzug der Wohnungskosten) locker mit € 150,- im Monat auskommt :-))

picciona1
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also ich krieg auch nichts und hab zz auch kein einkommen

habs gar nicht probiert. bei meinem unregelmäßigen einkommen kann ich gar nichts nachweisen. egal. hab schon viel durchgestanden, werde dies auch noch durchstehen.

CIAO
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ausser einer kleinen Selbständigenpension

bin mit 66 in Pension gegangen, deswegen arbeite ich immer noch und darf wenn es geht Umsatz- und Einkommsteuerzahlen, Pensionsbeitrag auch und SV ausserdem extra....
De arme ExMinisterin hat sich nix erspart???
Kein Wunder wenn soviel Politiker kein Ansehen geniesen.
P.S. Ich möcht kein Politiker sein.
So vor 55Jahren war ich in einer Partei, und hab es bis zu einem Bezirksvorstand gebracht. Nach einem Rede-lernkurs, hab ich den Hut drauf gehaut.

ericmccall
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mei oam!

Leute mit solchen ex-Gehältern hatten sicher die Möglichkeit einen Polster für schlechte Zeiten anzulegen.

cleverstmk
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Typisch

Soll halt Putin um ein paar Rubel fragen

medikus60
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Ja diese Frau muß schimpfen. Sie war eine der wenigen, die sich von der Republik, während der Expertenregierung das Ministergehalt auszahlen ließ und nichts dafür arbeiten musste.

Sie soll den Putin fragen, vielleicht zahlt er ihr was!

Kommentare 76-93 von 93