Coronavirus in ÖsterreichAusgangsbeschränkungen, Kontrollen ab Montag, Zivil- und Präsenzdienst verlängert

In einer nie dagewesenen Geschwindigkeit winkte das Parlament heute zahlreiche neue Gesetze durch. Die Bundesregierung beschloss indes eine Ausgangsbeschränkung. Zivil- und Präsenzdienst wird verlängert, frühere Zivildiener werden wiedereinberufen.

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CORONAVIRUS - NATIONALRATSSONDERSITZUNG: UeBERSICHT
© APA/ROBERT JAEGER
 

Der Nationalrat hat die neuen "Covid-19"-Gesetze der Regierung für die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus einstimmig angenommen. Im Rekordtempo wurde im Parlament diskutiert und abgestimmt, damit Maßnahmen wie Versammlungsverbote und die Schließung von Lokalen um Schlag Mitternacht in Kraft treten können. Die Abstimmung erfolgte besonders eilig, um die Zeit, in der die Abgeordneten alle gemeinsam im Saal sind, möglichst kurz zu halten. Beschlüsse wie diese würden unter normalen Umständen Wochen, wenn nicht Monate dauern.

Die Ministerinnen Elisabeth Köstinger und Klaudia Tanner verkündeten um 15 Uhr die Details des außordentlichen Zivildienstes.

  • Aktuell im Dienst befindliche Grundwehrdiener rüsten nach sechs Monaten nicht ab, sondern ihr Dienst verlängert sich.
  • Die Einberufung zusätzlicher Milizsoldaten wird geprüft.
  • Der Dienst aktuell im Dienst befindlicher Zivildiener verlängert sich ebenfalls. Sie können von ihren derzeitigen Dienststellen an Stellen, wo sie nötiger gebraucht werden, versetzt werden.
  • Frühere Zivildiener werden gebeten, sich freiwillig zu einem außerordentlichen Zivildienst zu melden. Die Meldung soll über die Homepage der Zivildienstserviceagentur bzw. E-Mail erfolgen.
  • Falls sich nicht genügend melden, können Zivildiener der letzten fünf Jahre, die in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Rettungsdienste, Pflege tätig waren, zu einem außerordentlichen Zivildienst verpflichtet werden. In einem ersten Schritt sind diese in besonderem Maße gebeten, sich freiwillig zu melden.
  • Der Zivildienst von Maturanten, die derzeit keine Prüfungen haben, kann vorgezogen werden.

Am Nachmittag wird der Bundesrat die Gesetzesvorlage behandeln und beschließen. Danach fehlt nur noch die Unterfertigung des Bundespräsidenten sowie die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt, um die Vorhaben bereits am Montag umsetzen zu können.

Der Nationalrat tritt kommende Woche zu zwei Plenartagen zusammen, es wird aber weder eine Budgetrede noch eine Budgetdebatte stattfinden. Das hat Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) am Sonntag nach der Präsidiale bekanntgegeben. Das Budget wird lediglich eingebracht und dem Budgetausschuss zugewiesen, dort aber erst nach Ostern behandelt.

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Das Wichtigste im Überblick

  • Tirol erlässt eine de facto Ausgangssperre.
  • Laut Kurz dürfte diese auf ganz Österreich ausgeweitet werden.
  • Die Regierung ruft die Bevölkerung zur Selbstisolation auf und gibt eine Ausgangsbeschränkung aus.
  • Ab Montag kontrolliert die Polizei die Einhaltung, hohe Strafen drohen.
  • Möglicherweise zweiter Corona-Toter in Wien
  • Zivildiener und Grundwehrdiener werden verlängert, Zivis der letzten fünf Jahre werden rekrutiert.
  • Der Nationalrat beschloss im Eiltempo die neuen "Covid-19"-Gesetze.
  • Ab Dienstag müssen alle Restaurant und Lokale schließen. Die Lebensmittelversorgung bleibt mit Supermärkten und Lieferservices aufrecht.
  • Auch Spielplätze und Sportstätten werden geschlossen.
  • Zudem gilt ein Versammlungsverbot. Es dürfen sich nicht mehr als 5 Personen gleichzeitig an einem Ort aufhalten.
  • Weitere Flugverbote nach Russland, der Ukraine und Großbritannien wurden eingesetzt.

Tirol erlässt Ausgangssperre

Während der Nationalrat tagt, hat sich Tirols Landeshauptmann Günther Platter mit einer Ansprache an die Menschen gewandt. Er erlässt für das Bundesland eine Ausgangssperre. Die Menschen sollen ihre Häuser nur mehr verlassen dürfen, wenn sie zur Arbeit müssen, einkaufen gehen oder um anderen zu helfen. Die Maßnahme tritt mit Aushang der Verordnung noch am Sonntag in Kraft, erklärte Platter in der Erklärung, die im ORF sowie auf der Facebook-Seite des Landes übertragen wurde.

Die "Verkehrsbeschränkung" aller Personen, die sich in Tirol aufhalten, gelte vorerst für eine Woche, so der Landeshauptmann. "Ohne einen triftigen Grund darf niemand seine Wohnung verlassen", betonte Platter.

Ausweitung auf ganz Österreich

Die Bundesregierung ruft für ganz Österreich indes eine "Ausgangsbeschränkung" aus. Das sagte Bundeskanzler Kurz am Sonntag gegenüber der APA. Für Ausnahmen, das Haus zu verlassen, soll es nur drei Gründe geben: Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist, dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel) und wenn man anderen Menschen helfen muss.

Wenig später kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz im ORF-Interview gegen 13 Uhr an, dass die heute früh in Tirol verhängte Ausgangssperre auf ganz Österreich ausgedehnt werden soll. Auf die Frage des Reportes, ob diese Beschränkungen in allen anderen Bundesländer kommen können, meinte Kurz: „Ja selbstverständlich. Das sind notwendige Schritte für alle Bundesländer. In Tirol ist die Situation akuter als in anderen Bundesländern. Wir reden von einem Unterschied von ein paar Stunden oder Tagen, wo Tirol voran ist.“

Ausnahme für Spaziergänge

Diese von der Regierung angekündigten "Ausgangsbeschränkungen" werden österreichweit einheitlich gestaltet, das gilt auch für Tirol. Dazu wird es von Gesundheitsminister Rudolf Anschober eine Weisung an die Bezirksvertretungsbehörden geben, allen Bewohnern "Verkehrbeschränkungen" anzuordnen, hieß es aus dem Kanzleramt. Konkret müssen alle in der eigenen Wohnung bleiben, abgesehen von den Ausnahmen.

Auch die Erlaubnis zum Spazierengehen wird in der Verordnung explizit genannt werden, hieß es aus dem Kanzleramt zur APA - und zwar "in dringenden Fällen alleine oder im Familienverband".

Opposition pocht auf Epidemiegesetz

SPÖ, FPÖ und NEOS haben am Sonntagnachmittag in einer gemeinsamen Presseaussendung auf den Weiterbestand des Epidemiegesetzes gepocht. Konkret fordern sie, "dass das Epidemiegesetz mit dem garantiertem Ersatz vom Verdienstentgang für Ein-Personen-Unternehmen und Betriebe mit bis zu 25 Mitarbeiter in Kraft bleibt".

Christoph Matznetter (SPÖ), Sepp Schellhorn (NEOS) und der Finanzsprecher der FPÖ, Hubert Fuchs, halten dazu gemeinsam fest: "Das wäre das einzige Aktivum, das die kleinen Betriebe und Selbstständigen in der aktuellen Krise haben; dieses Sicherheitsnetz hat die Regierung zehntausenden Betrieben mit hunderttausenden Mitarbeitern weggezogen."

Denn mit dem Covid-19-Fondsgesetz werde die Geltung des Epidemiegesetzes (§ 32, Abs. 4) für die aktuelle Corona-Krise außer Kraft gesetzt. Darin heiße es: "Für selbstständig erwerbstätige Personen und Unternehmungen ist die Entschädigung nach dem vergleichbaren fortgeschriebenen wirtschaftlichen Einkommen zu bemessen."

Polizei kontrolliert ab Montag

Die Beschränkungen im öffentlichen Raum werden laut Bundeskanzleramt ab Montag von der Polizei kontrolliert, im Bedarfsfall drohen auch empfindliche Verwaltungsstrafen. Man kann sich zwar abseits der drei Ausnahmen weiterhin im öffentlichen Raum aufhalten, etwa für Spaziergänge, dies aber nur alleine oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt. Dies solle aber nur in dringenden Fällen geschehen.

Ab Montag drohen dann bei Zuwiderhandeln Verwaltungsstrafen in Höhe von bis zu 2.180 Euro.

Ex-Zivis werden wieder einberufen

Die Wiedereinberufung ehemaliger Zivildiener wird Männer betreffen, die in den letzten fünf Jahren ihren Dienst geleistet haben und zwar im Sanitätsbereich beim Roten Kreuz und in Pflegeheimen, präzisierte Bundeskanzler Kurz (ÖVP) im Laufe des Tages. Sie sollen helfen, potenzielle Engpässe im Pflegebereich sowie in der 24-Stunden-Betreuung zu bewältigen.

Bei der Miliz ist eine Teilmobilisierung von einigen Einheiten geplant. Genaues weiß man noch nicht. Sie sollen in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Im Einsatz sind auch die Heeressportler, die ja keine Sportveranstaltungen mehr haben. Sie helfen beim Schlichten in Supermärken. Bei den Grundwehrdienern sind jene betroffen, die vor der bevorstehenden Ausmusterung Ende März stehen. Diese wird sistiert. Wie viele das sind, war noch nicht bekannt.

Corona-Verdachtsfall gestorben

Ein 65-jähriger Mann, der im Verdacht stand, sich mit dem neuen Coronavirus infiziert zu haben, ist indes am Sonntag im Kaiser-Franz-Josef gestorben. Der Patient wies schwere Vorerkrankungen auf und wurde seit Samstag intensivmedizinisch betreut, gab der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) bekannt.

Falls sich der Mann tatsächlich mit dem Virus infiziert haben sollte, so wäre dies der zweite Todesfall in Österreich. Am Donnerstag ist ein 69-jähriger Covid-19-Patient im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital verstorben.

Was im Parlament besprochen wird

Die heutige Sitzung ist mehr als außergewöhnlich. Nicht nur, dass das Parlament an einem Wochenende tagt. Das neue Gesetzespaket zu Corona wird in atemberaubender Geschwindigkeit beschlossen. Was sonst Monate dauert, wird binnen zwei Tagen erledigt. Die Abgeordneten haben sich bereits eingefunden und halten Abstand. Platz nehmen müssen sie heute in mehreren Räumen und auf der Besuchergalerie, weil immer ein Platz zum Nachbarn frei sein muss. Überall sind große, blitztürkise Desinfektionsspender aufgestellt, die die Abgeordneten immer wieder nutzen.

APA/ROBERT JAEGER CORONAVIRUS - NATIONALRATSSONDERSITZUNG: KOGLER
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Sportstätten und Restaurant bald ganz zu

Die Sitzung beginnt mit einem Statement von Bundeskanzler Sebastian Kurz. Das Parlament habe sich "in einer Zeit der Krise" zusammengefunden. Er wolle noch einmal betonen, dass die Lage ernst sei. Deshalb werde das Land die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren müssen. Zudem kündigt Kurz an, dass ab Dienstag alle Restaurants und Lokale ganz schließen werden. "Meine Damen und Herren: Bleiben Sie zuhause". Auch Spielplätze und Sportstätten werden schließen. Nur so könne das Virus "ausgehungert" werden. Er könne zudem "garantieren", dass die Versorgung mit Lebensmittel und Medikamente gewährleistet sei. Kurz kündigt zudem zusätzliche Flugverbote zu Russland, der Ukraine und Großbritannien an.

Weiters sollen sich ehemalige Zivildiener und die Miliz bereit halten, um "Dienst für das Land" zu leisten, falls dies notwendig ist. Aktuelle Zivildiener werden verlängert, Zivis der letzten fünf Jahre werden rekrutiert. Auch Grundwehrdiener müssen ihren Dienst länger ausüben, Kurz habe Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bereits ersucht, die Ausmusterung zu stopppen.

Auch ein Versammlungsverbot werde eingesetzt. "Es werden herausfordernde, schwierige und schmerzhafte Wochen werden", erklärt der Kanzler. Nur so könne man die Verbreitung des Virus einschränken. Und er hoffe, dass man nach Ostern "wieder auferstehen" werde. Nun müsse man aber "zusammenstehen". Jeder müsse nun seinen Beitrag leisten.

Kogler: Bevölkerung muss "aufwachen"

Vizekanzler Werner Kogler betont einmal mehr, wie wichtig es sei, Abstand zu halten. Offenbar haben das viele noch nicht verstanden, in Parks und in den Einkaufsstraßen haben sich Menschen gesammelt. "Das kann es nicht sein und wir werden alles tun, um das zu unterbinden." Die Bevölkerung müsse nun "aufwachen", sagt Kogler sichtlich aufgebracht. Zudem gebe es immer wieder Sportvereine, die weiterhin Trainingseinheiten abhalten. "Wer das ab Montag nicht einhält, kann sich in den nächsten Jahren von Förderungen verabschieden - ich meine das ernst." Die Vehemenz der Rede scheint viele im Saal Anwesende zu überraschen.

CORONAVIRUS - NATIONALRATSSONDERSITZUNG: KOGLER/KURZ
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SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner spricht "von der größten Gesundheitskrise" der jüngeren Geschichte, "die Situation ist ernst". Deshalb müsse man nun alles tun, um eine Situation wie in Italien zu vermeiden. "Würden wir keine Maßnahmen setzten, wäre es wahrscheinlich, dass wir bei uns eine ähnliche Lage hätten." Die Maßnahmen seien streng, "aber aus medizinischer Sicht kann ich Ihnen sagen: Sie sind alternativlos". Es brauche nun "einen Schutzschirm" für Menschen und Wirtschaft.

Kickl: "Es braucht Sieg des Optimismus"

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl spricht von einer großen gemeinsamen Anstrengung, die nun bevorstehe. Es brauche nun einen "Sieg des Optimismus und der Zuversicht", was die Bewältigung der Krise betrifft. "Das ist das große Gemeinsame, das man nun spüren kann." Nun gelte es, die gefährdeten Gruppen zu schützen. Der Virus sei nun "Neuland für uns alle". Nun müsse aber jeder seinen Beitrag leisten, um die Krise zu bewältigen. Es werde sicher mehr brauchen als jene vier Milliarden, die heute für die Wirtschaft bereitgestellt werden.

Auch Grünen-Klubchefin Sigrid Maurer ruft die Menschen dazu auf, daheim zu bleiben. "Wir wissen: 25 Prozent weniger Sozialkontakte verringern das Risiko - und wir sollten die Kontakte noch weiter senken." WGs fordert Maurer auf, "jetzt keine Partys zu machen, weil nichts anderes offen hat".

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"Harte wirtschaftliche Zeiten"

Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger bedankte sich bei dem medizinischen Personal und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Handel. Ihre Arbeit sei nun besonders wichtig. Angesichts der neuen Maßnahmen "müssen wir jetzt zusammenhalten". Nun kommen "ganz harte wirtschaftliche Zeiten" auf das Land zu. "Diese vier Milliarden sind viel, viel zu wenig."

Gesundheitminister Rudolf Anschober wünscht all jenen, die aktuell infiziert sind, "eine gute Genesung". Nun brauche es "Zusammenhalt" im Land, "und dann können wir das schaffen und diese Krise bewältigen". Innenminister Karl Nehammer betont, dass die Sicherheit im Land gewährleistet werde. Die Polizei sei gut aufgestellt, "für die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher ist sieben Tage die Woche 24 Stunden lang gesorgt". Man brauche aber auch die Mitarbeit der Bevölkerung.

Hilfspaket für Wirtschaft

Kern der Gesetzesinitiative, die heute beschlossen wird, ist ein Fonds, über den Hilfen bis zu vier Milliarden Euro vergeben werden können - einerseits an die Wirtschaft bzw. zum Wohl der Arbeitnehmer, andererseits für Maßnahmen, die etwa zur Stärkung der Gesundheitseinrichtungen beitragen können. Was die Teilschließungen in Handel und Gastronomie angeht, werden auch hohe Strafen für Zuwiderhandeln fixiert.

Noch am Sonntag soll Bundespräsident Alexander Van der Bellen das Gesetzeswerk absegnen, dem folgt die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt, wodurch die Maßnahmen wie geplant schon am Montag in Kraft gesetzt werden können.

Größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die drastischen Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Coronavirus-Krise verteidigt. In einer "ZiB Spezial" am Samstagabend betonte der Kanzler, man dürfe hier nicht irgendetwas beschönigen und meinen, das Vorgehen gegen die Krankheit sei übertrieben. "Wir stehen vor der größten Herausforderung in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg."

"Die Krankheit bringt Leid und vielen Menschen den Tod", sagte Kurz. Der Bundeskanzler erinnerte an die Lage in Italien, wo es "hundert Tote pro Tag" gebe. Angehörige müssten sich von ihren sterbenden Angehörigen am Telefon verabschieden. Ärzte müssten entscheiden, wen sie noch behandeln könnten, weil nicht genügend Kapazitäten vorhanden seien.

Lazarette könnten errichtet werden

Kurz verwies auch darauf, dass in den Bundesländern Lazarette errichtet würden, sollte in den Spitälern nicht genügend Platz für Corona-Patienten sein. Angesichts dieser dramatischen Lage werde die Republik ab Montag auf Notbetrieb heruntergefahren, es werde nur einen Minimalbetrieb geben. Man müsse aber darauf achten, dass das System handlungsfähig bleibe, und man habe deshalb eine Vorlaufzeit eingeplant.

Der Kanzler appellierte an die Bürger, ihren Beitrag zu leisten, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Dazu gehöre unter anderem, nur aus dem Haus zu gehen, wenn es unbedingt nötig sei, und Hygieneregeln einzuhalten. Er hoffe, dass man nach Ostern das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben wiederaufleben lassen könne. Via Twitter appellierte der Bundeskanzler zudem an die Bevölkerung, die Lage ernst zu nehmen: "Nehmen Sie die Situation ernst und glauben Sie den Beschwichtigungen nicht!", hieß es in einem Tweet am späten Samstagabend. "Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen."

 

 

 

 

 


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (99+)
checker43
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Es

gibt gerade mal 6 Genesene in ganz Österreich.

AndiK
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Es gibt gerade mal 1 Corona Toten

in ganz Österreich........

72MPYMH4R6R2ARIO
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Es gibt gerade mal 1 Corona Toten in ganz Österreich........

mit erheblichen Vorerkrankungen.

Lodengrün
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Ist schon richtig und danke @checker

die Hoffnung ist aber da. Und wir sollten uns mit jeder schönen Meldung positiv aufladen.

taps10
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Weil es bis zu 5 Wochen

dauern kann, bis mann keine Erreger mehr im Blut findet.

hfg
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Die Regierung

Die WHO, EU alle haben praktisch nichts unternommen um die Verteilung und Ausbreitung des Virus zu verhindern. Alle Maßnahmen kamen bzw. kommen viel zu spät und der Schaden ist gravierend. In China konnte man lernen wie schnell sich das Virus verteilt und welch drastische Maßnahmen notwendig waren dies zu verhindern oder einzugrenzen.
Trotzdem wurde auch nach der raschen Ausbreitung in Italien viel zu spät reagiert. Bereits vor mehr als 14 Tagen hätte die Grenze abgeriegelt werden müssen und für alle mit Bezug Italien, China usw. strengste Quarantäne verordnet werden sollen. Das lange zuwarten hat es ermöglicht das sich das Virus in Europa ausbreitet und jetzt alles still steht. Das Zögern und die sogenannte Verhälto der Maßnahmen hat den Supergau verursacht. Das aufzuarbeiten und in Zukunft zu vermeiden wird dann die nächste Aufgabe sein.

hansi01
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Was machte hfg die letzten 14 Tage?

War er/sie zu Hause in Quarantäne oder hat er/sie sich munter unter den Leuten bewegt und so eine Gefahr für sich und den Mitmenschen dargestellt.
Nur mit den Finger auf andere zu zeigen ist zu wenig

VH7F
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Hättiwari

In Deutschland sind noch immer die Bundesländer zuständig, anstatt Chefinensache zu sein. In GB gibt es noch immer Fussballspiele mit Fans (5. Liga) und in den USA betet der Krisenstab, während der Präsident den Virus als Hoax der Demokraten betitelt.

AonFlux
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Grundrechte

Wenn es in so kurzer Zeit möglich ist Grundrechte ausser Kraft zu setzen, wer sagt denn dass nicht naechste Woche die Konten und Guthaben eingefroren oder eingezogen werden, auch mit der Begründung Beitragleistung zum Virus... Was dann? Es scheint alles im Moment möglich zu sein..

jaenner61
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AonFlux

personen wie die sind es, die durch ihr dummes geschwafel noch mehr angst und schrecken verbreiten als ohnehin schon vorhanden ist.

ErwinZebedin
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Öffnungszeiten

Denkt irgend jemand an die Beschäftigten in den Supermärkten, vor allem Frauen/Mütter. Warum sind diese Geschäfte zum Teil bis zu 13-14 Stunden täglich geöffnet?

Miraculix11
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Wärens nur 3 Stunden offen

wären noch mehr Leute zur gleichen Zeit im Supermarkt.

Alfa166
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In Österreich kann sich noch ein jeder seinen Beruf selbst aussuchen!

Soll heissen, die auch so armen Verkäufer und Verkäuferinnen können jederzeit kündigen, sich umschulen lassen oder sonstiges.

sunny1981
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Beruf

Würdest dumm schauen wenn keine Verkäuferinnen/Verkäufer mehr da wären

Alfa166
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Ja dann hätte ich Pech gehabt.

Ganz einfach.

Mein Graz
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@AonFlux

Ein heißer Tipp: lies die Verfassung.

scionescio
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Wenn ich künftig wieder in eine Diskussion mit einem Impfgegner gerate ...

... wird es mich einiges an Selbstbeherrschung kosten, ihm nicht einfach eine zu schmieren und zu schauen, dass zumindest die minderjährigen Kinder in die Obhut der Fürsorge kommen.

72MPYMH4R6R2ARIO
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@scion

Lieber escio, du hast mir (und auch niemanden anderen) mal gar nicht vorzuschreiben, was ich mit meinem Körper anstelle. Auch sonst niemand. Triff mich, denn ich lass mich auch 2021 nicht gegen Grippe impfen.
Wissend nicht zur Risikogruppe zu gehören, wissend mein Immunsystem anderweitig zu stärken, wissend das der Schutz nicht 100%ig gegeben ist und wissend, dass ich MEINEN solidarischen Beitrag auch so leiste, indem ich mich schon VOR Corona an gewisse Regeln gehalten habe. Sorry, aber für die Dummheit anderer (sind nicht wenige) lasse ich mich persönlich sicher nicht verantwortlich machen! Und daher auch nichts vorschreiben.
Mir reicht - im Gegensatz zu anderen - meine gute Kinderstube.
(Freitag 8:45 Spar Wetzelsdorf: Mann neben mir hustend, nein, nicht in die Hand, gleich direkt ins Kühlregal. Mit der Hand am vollen Einkaufswagen, ging wohl nicht anders, Angst vor Entwendung seiner Monatsration. Samstag Vormittag Spar Gleisdorf: Mann mit bloßer Hand in Semmelregal herumwühlend. Mitarbeiterin, hat nach Einwand sämtliche Semmeln entsorgt. Donnerstag Gesundheitskasse: Mann. Hände waschen nach dringendem Bedürfnis? Fehlanzeige.)
Sowas nicht zu tun war für mich bereits VOR Corona selbstverständlich.
Den Corona-Virus wird man heilen können, Dummheit aber bleibt (trotz und nach Corona) unheilbar!

(und dein "grippe-impf-statement hat mit Corono schon mal gar nix zu tun)

scionescio
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@chillout: Natürlich kann ich dir nichts vorschreiben, aber ich hoffe der Gesetzgeber tut das bald ...

... Impfgegener sind nicht nur erschreckend uninformiert und im besten Fall naiv - sie gefährden mit ihrem unverantwortlichen Verhalten auch alle anderen.
Impfgegner zu sein und auf die Dummheit anderer zu verweisen, würde nicht einer gewissen Komik entbehren, wenn es nicht so traurig wäre.

Miraculix11
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Du bist wahrscheinlich

gegen das Coronavirus geimpft oder wie soll ich das verstehen?

Stratusin
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Bin erstmalig,

ihrer Meinung!

adidasler
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Weil?

?

scionescio
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... weil ich mir sicher bin, dass diese Pandemie nicht die einzige bleiben wird, weil ein paar Idioten, sobald ein Impfstoff verfügbar sein wird, den Herdenschutz schwächen werden ...

... wenn ich es richtig im Kopf habe, beträgt die Impfrate bei Grippe auch nur bei 20% und nachdem das Erinnerungsvermögen bei vielen nicht sehr ausgeprägt ist, wird man bei Covid-19 vermutlich auch keine höhere Rate erreichen- und damit ist eine Neuauflage sehr wahrscheinlich.

7a14690c9a87a7854d6bd1d21bc0bd69
26
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Sonderbar....

Heute Sonntag steht in meinem Umkreis von 20 Kilometern kein einziger Arzt auch nur für Anfragen zur Verfügung. In Zeiten wie diesen alle Ordinationen geschlossen. (ordinationen.st)
1450 total überlastet, nur mit viel Glück erreichbar.
Da ist, so finde ich, rascher Verbesserungsbedarf notwendig!

hansi01
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Symptome

Oder nur zum testen die 1450 gewählt?

hansi01
1
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Wen man an Grippe oder Coronavirus erkrankt

Hat man Zeit bis jemand unter 1450 abhebt.
Und bei Herzinfarkt die 144 oder 112 wählen. Dort kommt sofort die Hilfe

Lodengrün
55
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Kann man

mit erklären warum man den Präsenzdienst verlängert? Man ist ja bestrebt Ansammlungen zu vermeiden und ob die Grundwehrdiener DIE Hilfe sind hinterfrage ich. Man hat ja ohnehin stets einen Turnus.

PiJo
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Man kann erklären

Erst einmal nachdenken. Diese Grundwehrdiener sind fertig ausgebildet . Der neue Turnus käme erst in die Grundausbildung. Sie sind wohl nie beim Heer gewesen um das zu verstehen???

Lodengrün
38
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Sind sie aber charmant @PiJo

In welcher Hinsicht sind Grundwehrdiener ausgebildet? Aha, sie können mit Virusfällen umgehen, sind alle umfassend medizinisch geschult. Und wie lange dauert die Grundausbildung. Verschieben wir die Arbeit mit dem STG. Ich verstehe wenn es zum Schnee schaufeln ginge, wir eine Hochwasserkatastrophe hätten, einen Erdrutsch, aber in dem Falle stehen sie herum und warten auf Befehle. Und ja ich war beim Heer und weiß mich heute noch einzuordnen wie meine Hilfe in so einem Falle ausgesehen hätte.

PiJo
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Ahnungslos

Da sieht man wie viel Ahnung sie vom Bundesheer haben. Wie bei der Feuerwehr
wo nicht nur der Löscheinsatz trainiert wird gibt es beim Heer auch Abteilungen die zum Thema Sanitäter, Virenschutz und ähnlichen Anforderungen ausbilden.
Aber wie soll man das einen "Ahnungslosen" erklären

checker43
1
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Wie

kommen Sie drauf, dass die GWD mit Virusfällen umgehen sollen? Für die Auflösung von Menschenansammlungen oder Objektschutz (falls nötig) sind die ausreichend ausgebildet bzw. lässt sich diese Schulung noch gut draufsetzen. Bei den neuen GWDs müssens bei Adam und Eva anfangen, vom Anziehen bis zur ADV.

Lodengrün
15
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Wenn

Sie meinen die Massen wären auseinander zu treiben dann liegen Sie richtig. Nur wie weit sind wir schon?

checker43
0
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Zwischen

einer Aufforderung, sich zu zerstreuen, um sich und andere nicht zu gefährden, und "Massen auseinander treiben" liegen Welten und eine blühende Phantasie (oder zu viele Endzeitschockerfilme).

schaerdinand
179
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und wenn ich der einzige bin in ganz österreich: alles heillos überzogen!

in china hat das virus bisher nur 3.500(!) tote gefordert. bei 1.500.000.000 einwohnern (eineinhalbmilliarden). in italien sind in den vergangenen vier wochen 60.000 menschen gestorben - nur 1.500 an corona! die grippe hat im winter 2018/2019 in deutschland 1.800 tote gefordert. kurz, platter und co wollen in die geschichtsbücher eingehen als die grossen menschenretter - ob das aufgeht?

samro
3
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einziges kommentar

leider sind sie nicht der einzige österreicher der noch nicht aufgewacht ist was dieses virus bedeutet.
aber ich wünsche uns allen dass bald alle aufwachen und mitmachen.
und danke dass herr kurz herr anschober und herr nehammer mit jeder massnahme leben retten.
ich wünsche uns allen dass wir zusammenstehen.

schaerdinand
3
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es gibt halt noch österreicher die nachdenken

und nicht wie die leminge mit vollen hosen dem abgrund zusteuern.

Tyche
1
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Tja, schärdinand …

die kennst du offensichtlich nur vom Hörensagen …

samro
3
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nachdenken

bitte
jemand der '' nur 3.500(!) tote'' schreibt sollte nachdenken was er da gerade geschrieben hat.
wir reden von menschenleben.

Tyche
1
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Nein, samro …

der Käse vom schärdinand ist nicht alleinstehend … noch immer tummeln sich Leute mit Kindern auf Spielplätzen rum – und vor den Tankstellenshops haben die Aso-Kids mit ihren aufgemotzten Vehikeln und Bierdosen noch immer die größte Gaudi … man möcht sie am liebsten heimfotzen, diese Idioten …

samro
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leider

ja leider und ich hoffe für uns alle dass die umdenken oder zumindest per massnahmen umdenken gemacht werden.
ich verstehe dich vollkommen.

zyni
5
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Ihr Kommentar erinnert mich

an „wer nichts weiss, muss alles glauben“.

Irgendeiner
35
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Nein, die werden anders in die Geschichtsbücher eingehen,im

Gegensatz zu den Oberen in Italien, die gerannt sind und in Korea, die auch rannten und was erreichten,Platter mein ich nicht,der ist Lokalzampano und nur Sekundärverantwortlicher,der kann erst wenn man ihn läßt.Und Du unterschätzt die Situation immer noch maßlos,wir rennen ums Eingemachte,nicht wegen uns Alten wie Kurz wieder selbstdarsatellerisch fabulier,sondern wegen dem Krankensystem.Denn im Prinzip kannst auch an einem eitrigen Zehennagel sterben und Du hast das wie so viele vergessen.

HPIK1RXCA6MZ63IL
26
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@Irgendeiner

Ich sehe es nicht so dramatisch, es könnte ja auch sein, dass gelegentlich das Virus für den Tod verantwortlich gemacht wird, letztendlich aber die "Vorerkrankung" auch einen letalen Verlauf genommen hätte. Hört man ja oft - Lungenentzündung "dazugekommen" - das hat er nicht mehr verkraftet. Für weitgehend Gesunde sehe ich wenig Gefahr. Nicht uninterressant der Ansatz in England nur Ältere zu isolieren um die Herdenimmunisierung zu beschleunigen. Bin aber kein Fachmann, kann daher diesen Ansatz auch nicht qualifizieren.

Irgendeiner
7
6
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Weißt Du gerbur,das Modell der Herdenimmunität ist erstens eines bei

Impfungen, das ist eine akute Epidemie, dann gabs Daten die auf Reinfektion hindeuteten,dann sieht es noch übler aus, ich weiß nicht obs hält.Zweitens, das hab ich berechnet, wenn du auf 70% Durchseuchung wegen der Herdenimmunität gehst und die Sterblichkeitsrate mit mittleren zwei Prozent ansetzt,kommst auf etwa 130.000 Tote hier, das ist sehr konservativ betrachtet.Und das sind die,die uns im Paradies verlassen also die wo alles einschließlich Intubierung,Beatmung,Pflege klappt trotzdem sterben,also zumeist Leute die alt sind und Vorschädigungen haben, ist nicht lustig, sag ich pro domo.Und wir rennen nur noch um dieses Paradies wo die sterben,denn es brauchen etwa 17 Prozent der Kranken die schwerer Verlauf haben medizinische Betreuung und wenn die nicht mehr klappt gehen die Sterbezahlen weit rauf und jeder Schmarrn den Du jetzt vernachlässigen kannst wird dann auch gefährlich.Und vergiß nicht, einer der Ärzte die es entdeckten hat dabei sein Leben geopfert,meinen tiefsten Respekt für den, der war 34.
Und noch ein Wort zu England, das gerbur, was die vorhaben halte ich persönlich für Massenmord, aber darüber will ich gar nicht reden,mir ist auch hier schon übel.
Ich kann Dir nichts anderes geben,tut mir leid.

scaramango
3
62
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Sorry - aber ein paar Wochen Zurückhaltung....

.... werden uns nicht umbringen - das Virus im schlechten Fall aber schon !!!

Lesen, auch fundierte Medienberichte, gilt grundsätzlich als sinnvolle Beschäftigung im Leben, da vergeht die Zeit und das Gehirn freut sich....

halelale
25
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Schwierig

Die Informationen für die Öffentlichkeit sind stark verdichtet. Über Krankheitsverläufe mit demographischem Zusammenhang wird nix berichtet. Weisen alle Intensivpatienten einen schweren Verlauf auf, oder kaserniert man jeden Coronapatienten einfach auf der Intensiv ein, was natürlich zu Überlastungen führt!?
Zu Italien findet man keine täglichen Sterbestatistiken, sondern nur monatliche. Im März 2019 sind 52k Menschen in Italien verstorben. Die Schwankungsbreite nimmt aber die 60k auch mit und geht in Monaten auch auf 40k runter. Sind die Menschen wirklich an dem Virus gestorben oder waren die schon vorerkrankt, dass es einfach nur mehr einen Zünder gebraucht hat?
Alles nicht schwarz/weiß.

GiPriRoCam
0
1
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2019???

Dann müßte Italien schon fast ausgestorben sein! Noch so ein Humbug?!

Miraculix11
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Kein Humbug

Du verwechselt die Sterberate die er erwähnt mit der Mortaliät beim Coronavirus.
Es stimmt, Leute sterben auch so (man glaubt es kaum...) und bei 60 Millionen Einwohnern und einer Sterberate von 10 von 1000 jedes Jahr sterben 600.000 Italiener jedes Jahr an diversen Krankheiten = ca. 50.000 im Monat und dieses Monat ca. 2000 mehr als normal durch das Corinavirus.

Stratusin
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Informieren bevor sie schreiben

in Österreich sind momentan bereit mehr bekannte Infizierte/Million als in China. Sprich obwohl erst am Anfang, ist das Ausmaß bei uns schon schlimmer Alanis China. Ach Gott es sind noch immer soviele Deppen unterwegs. Anders kann man nicht mähe sagen. Und dann als erstes schreien wenn sie 37,0 haben!

Mein Graz
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@schaerdinand

Hast schon einmal nachgedacht, WARUM es in China nicht mehr Tote gegeben hat?
Vielleicht auf Grund der Maßnahmen, die dort getroffen wurden?

Ich war selbst nicht überzeugt von der Richtigkeit dieser Maßnahmen - inzwischen wurde ich eines Besseren belehrt.
Manche lernen dazu - andere probieren möglicherweise gleich gar nicht, ihren Horizont zu erweitern.

schaerdinand
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@mein graz

mein horizont ist bestimmt so gross wie der ihre. nur lasse ich mir ungern meinen hausverstand von der regierung wegverordnen.

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