AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Corona - national und weltweitBeschlüsse im Parlament am Sonntag, Trump ruft Notstand aus

+++ Paznauntal und St. Anton am Arlberg unter Quarantäne gestellt +++ aktuell 504 Fälle in Österreich +++ Handel wird so weit wie möglich gestoppt +++ Wien holt Ärzte aus der Pension zurück und stellt Nacht-U-Bahn ein +++ dreiköpfige Wiener Familie genesen +++ Alle Entwicklungen weltweit im Live-Blog!

 
  • 504 Personen sind in Österreich mit Stand Freitag 15 Uhr positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Insgesamt wurden 6.582 Personen auf eine Infektion untersucht. Ein Patient ist bisher verstorben. Sechs Patienten gelten als genesen. Die Regierung hat heute neue Maßnahmen im Kampf gegen das Virus mitgeteilt. 

  • Am Wochenende wird der National- und Bundesrat zusammentreten, um eine Rechtsgrundlage für drakonische Beschränkungen im Handel zu schaffen.

  • Das Forschungsteam um Niki Popper an der TU Wien hat errechnet, dass die von der österreichischen Regierung ergriffenen Maßnahmen bereits in der kommenden Woche wirken könnten.
  • US-Präsident Donald Trump ruft wegen der Ausbreitung des Coronavirus in den USA einen nationalen Notstand aus.  In den USA gibt es inzwischen mehr als 1.700 bestätigte Infektionsfälle und rund 40 Tote. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Das US-Repräsentantenhaus hat ein Hilfspaket zur Bewältigung der Coronavirus-Krise durchgewunken. Es sieht unter anderem eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und kostenlose Coronavirus-Tests vor.

  • Die Zahl der Infektionen in Südkorea ist weiter rückläufig. Am Donnerstag sind 110 weitere Fälle nachgewiesen worden. Es war der geringste Tagesanstieg seit mehr als zwei Wochen. Insgesamt wurden in dem ostasiatischen Land bisher knapp 8.000 Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Erreger gemeldet.

  • Mit nur noch acht neu nachgewiesenen Virusfällen haben Chinas Behörden erneut einen neuen Tiefstand der Infektionen seit Beginn der täglichen Berichte über die Epidemie vor sieben Wochen gemeldet. An der Lungenkrankheit Covid-19 starben zudem sieben weitere Menschen, wie die Pekinger Gesundheitskommission am Freitag berichtete. Der tägliche Zuwachs der Todesfälle war ebenfalls der niedrigste seit Wochen.

  • In Italien herrscht nach wie vor Ausnahmezustand. Am Freitag wurden 250 zusätzliche Todesfälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Opfer seit Beginn der Epidemie am 21. Februar auf 1.266. Die Infektionen kletterten um 2.126 auf 14.955 Fälle. 1.439 Personen sind inzwischen genesen. Lesen Sie mehr hier!
  • Weltweit starben insgesamt bisher 5.043 Menschen an den Folgen der Infektionskrankheit. Die Zahl basiert auf den offiziellen Behördenangaben der einzelnen Länder. Die Johns Hopkins Universität kam auf 4.981 Todesopfer. Mehr dazu hier!

Die Kleine Zeitung lädt zur Corona-Sprechstunde: Werner Anzenberger, AK-Arbeitsrechtsexperte, beantwortet Ihre Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Hier der Stream zum Nachschauen.

In Echtzeit: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt

Erst Wuhan, dann die ganze Welt: Das Coronavirus kennt keine Grenzen und stellt die globalisierte Moderne auf die Probe. In fünf laufend aktualisierten Grafiken liefern wir einen kontinuierlichen Überblick über die Ausbreitung des Virus, die Zahlen der Geheilten und Todesfälle.

JETZT ZUR INTERAKTIVEN GESCHICHTE

>>> Coronavirus-Podcast vom Freitag: "Die Welt, die uns vertraut war, ist ins Wanken geraten"

Eine wichtige Bitte des Roten Kreuzes - bitte beachten!:

Wann bin ich ein Verdachtsfall?

Wie fühlt sich die Erkrankung Covid-19 an? Und wie kann sie von einer Erkältung unterschieden werden? Der Experte gibt hier Antworten. Und das Gesundheitstelefon 1450 ist völlig überlastet - auch wegen unnötiger Anrufe.

Die wichtigsten aktuellen Meldungen für Österreich und weltweit im Ticker:

0.10 Uhr: UNO fährt Mitarbeiterzahl in New York drastisch zurück

Nach dem ersten nachgewiesenen Fall des neuartigen Coronavirus bei einer Diplomatin in den Vereinten Nationen fährt die UNO die Zahl der Mitarbeiter in ihrem New Yorker Hauptquartier drastisch zurück. "Ich habe entschieden, dass von Montag, dem 16. März, bis zum 12. April alle Mitarbeiter aus der Ferne arbeiten, wenn ihre physische Anwesenheit im Gebäude nicht erforderlich ist", schrieb UNO-Generalsekretär Antonio Guterres

0.00 Uhr: 4,16 Prozent der Steirer haben vorgezogen gewählt

Genau 33.480 von 804.095 Wahlberechtigten bei der steirischen Gemeinderatswahl haben am Freitag den vorgezogenen Wahltag genutzt. Der eigentliche Wahltag am 22. März war am Donnerstag wegen der Entwicklungen rund um das Coronavirus abgesagt worden. 

23.40 Uhr: Deutschland gegen Italien abgesagt

Das Test-Länderspiel vom 31. März zwischen Deutschland und Italien wurde abgesagt. Wie der DFB mitteilte, untersagte die Stadt Nürnberg wegen der Coronavirus-Pandemie Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen, wodurch eine Spielabsage unumgänglich wurde. Auch das für den 26. März in Madrid geplante Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien dürfte wahrscheinlich nicht stattfinden.

Weiter Infos zu Absagen finden Sie hier.

23.20 Uhr: Lufthansa setzt Dividende aus, KLM streicht Jobs

Die Lufthansa-Aktionäre bekommen für das vergangene Geschäftsjahr wegen des Coronavirus keine Ausschüttung

Die Fluggesellschaft KLM streicht bis zu 2.000 ihrer 35.000 Arbeitsplätze. Das niederländische Tochterunternehmen von Air-France-KLM begründete den Schritt am Freitag mit Geschäftseinbußen durch den Coronavirus-Ausbruch. KLM-Chef Pieter Elbers erklärte, die Arbeitszeiten für sämtliche Mitarbeiter würden um ein Drittel verkürzt.

23.00 Uhr: Krisengesetze werden Sonntag beschlossen

Für Österreichs Parlamentarier fällt das Wochenende aus. Die Krisengesetze zum Coronavirus werden am Sonntag vom Nationalrat beschlossen. Bis dahin ist ein wahrer Sitzungsmarathon im Hohen Haus angesetzt. Mehr dazu lesen Sie hier.

22.50 Uhr: Merkel sichert Wirtschaft "alles Notwendige" zu

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft bei einem Gespräch im Kanzleramt zugesagt, "alles Notwendige zu tun, um die Wirtschaft in dieser besonderen Lage zu stabilisieren".

Bei dem Gespräch am Freitag sei diskutiert worden, wie sich die Epidemie voraussichtlich auf die Wirtschaft in Deutschland auswirken werde, teilt ein Regierungssprecher nach Ende des Treffens mit. Dabei hätten diejenigen Branchen im Fokus gestanden, die besonders stark von den Verwerfungen betroffen seien. Auch die mögliche Störung von Lieferketten sei ein Thema gewesen.

22.35 Uhr: Nach Treffen mit Bolsonaro: Trump will sich testen lassen

US-Präsident Donald Trump will sich nach eigenen Worten nun doch "wahrscheinlich" einem Coronavirus-Test unterziehen. Er könnte einen solchen Test "sehr bald" machen, sagte Trump. Er betonte zugleich, er habe keinerlei Krankheitssymptome.

Trump war am vergangenen Wochenende bei einem Treffen mit Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro mit einem von dessen Mitarbeitern in Kontakt gekommen, bei dem später das Virus nachgewiesen wurde. Ein von dem Mitarbeiter im Internet veröffentlichtes Foto zeigt ihn neben Trump und US-Vizepräsident Mike Pence.

22.30 Uhr: Merkel und Erdogan beraten per Telefonkonferenz

Wegen der Coronavirus-Pandemie finden die Beratungen zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über die Flüchtlingskrise offenbar nicht in geplanter Form statt.

Statt eines Treffens am Dienstag in Istanbuls sei nun eine Telefonkonferenz geplant. 

22.20 Uhr: Katalonien will Abriegelung der ganzen Region


Mit der Errichtung einer Sperrzone für ganz Katalonien will die Region im Nordosten Spaniens die Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie bekämpfen. Mit dieser Maßnahme wolle man den "Kollaps des (katalanischen) Gesundheitssystems verhindern", erklärte Regionalpräsident Quim Torra. 

Im Prinzip kann eine spanische Region sich nicht selbst zur Sperrzone erklären. Und diese Maßnahme auch nicht wirklich umsetzen. Das von Separatisten regierte Katalonien ist allerdings schon seit Jahren als "aufmüpfige" Region bekannt. Deshalb interpretierten einige Medien in Spanien die Worte Torras dahingehend, dass die Sperrzone beschlossene Sache sei. 

In ganz Spanien lag die Zahl der Infizierten am Freitagabend bei insgesamt mehr als 4200. Es gab außerdem bereits 123 Todesfälle

22.00 Uhr: Schließung aller Schulen in Ungarn

In Ungarn werden ab Montag im Kampf gegen das Coronavirus alle Schulen geschlossen. Nur Lehrer und Direktoren werden sich in den Schulen aufhalten und einen digitalen Unterricht fortsetzen.

Diese Ankündigung kam überraschend, da Premier Viktor Orban am Freitagvormittag eine solche Maßnahme noch ausschloss. Inzwischen hatten jedoch alle Parlamentsfraktionen einheitlich auf die Schließung der Schulen gedrängt.

21.45 Uhr: Italiener unterhalten sich gegenseitig

In Italien herrscht Corona-bedingter Stillstand. Die Bürger spenden sich gegenseitig Trost und verkürzen sich die Zeit in Quarantäne mit "Gesang, Tanz und Musik". So schreibt es jedenfalls Leonardo Carella auf Twitter. Er postete dazu ein Video aus Salerno und forderte andere Nutzer auf, es ihm gleichzutun.

21.35 Uhr: Frankreich meldet fast 800 weitere Coronavirus-Fälle

Frankreich hat am Freitag knapp 800 weitere Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Damit sei die Zahl der Infizierten auf insgesamt 3.661 Fälle gestiegen, teilte der französische Gesundheitsminister Olivier Véran mit.

18 Patienten starben binnen eines Tages an der von dem Virus ausgelösten Lungenerkrankung Covid-19. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer in Frankreich auf insgesamt 79. 154 Patienten seien "immer noch in einem ernsten Zustand".

21.15 Uhr: Österreich-Rückkehrer sollen zuhause bleiben

Das deutsche Gesundheitsministerium hat wegen der Corona-Epidemie alle kürzlich aus Italien, Österreich oder der Schweiz Zurückgekehrten aufgefordert, sich selbst in Quarantäne zu begeben.

Vor allem in Italien und der Schweiz breitet sich die Krankheit stark aus, in Österreich ist besonders Tirol betroffen.

21.00 Uhr: 46 US-Staaten betroffen, weitere Details folgen

Laut Vize-Präsident Mike Pence sind in den USA 46 Bundesstaaten von Corona-Infektionen betroffen. Das Weiße Haus will zu späterer Zeit mit weiteren Details an die Öffentlichkeit gehen. Laut Trump sind auch weitere Einreisebeschränkungen in den USA möglich.

20.30 Uhr: Trump ruft Notstand aus

US-Präsident Donald Trump ruft wegen der Ausbreitung des Coronavirus in den USA einen nationalen Notstand aus. Mit der Maßnahme würden weitere Bundesmittel in Höhe von bis zu 50 Milliarden Dollar (43,90 Mio. Euro) zur Bekämpfung des Coronavirus Sars-CoV-2 freigesetzt, sagte Trump am Freitag bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses.

In den USA gibt es inzwischen mehr als 1.700 bestätigte Infektionsfälle und rund 40 Tote. Die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte deutlich höher liegen. Es fehlt aber an Coronavirus-Tests.

20.30 Uhr: Arbeitszeit für Polizisten, Apotheker und Verkäufer wird aufgeweicht

Das Arbeitsministerium erweitert wegen der Corona-Krise die Arbeitszeitflexibilisierung. Nachdem für Mitarbeiter von Krankenhäusern, Laboren und Telefonhotlines bereits Abweichungen von geltenden Arbeitszeitbestimmungen ermöglicht worden waren, wird dieser Erlass nun auf weitere Berufsgruppen, bei denen es notwendig ist, ausgedehnt.

20.20 Uhr: Wuhan feiert Schließung von Corona-Spital

In der chinesischen Provinz Wuhan, wo die Corona-Pandemie ihren Ursprung hat, wurde nun offenbar das letzte der kurzfristig gebauten und eröffneten Krankenhäuser geschlossen. Diese Woche gab es dort nur noch 15 neue, offizielle Covid-19-Erkrankungen.

20.10 Uhr: Grenzkontrollen zur Schweiz beginnen in der Nacht

Die Grenzkontrollen von Vorarlberg in die Schweiz beginnen in der Nacht von Freitag auf Samstag, 0.00 Uhr. In einem ersten Schritt würden die Kontrollen "in mobiler und sporadischer Form" durchgeführt, erklärte Vorarlbergs Sicherheitslandesrat Christian Gantner (ÖVP).

20.00 Uhr: Klimastreik im Netz

Die Klimaschutz-Bewegung "Fridays For Future" verlagerte ihre Proteste coronabedingt von den Straßen ins Internet. "Nehmt die Krise ernst", fordert Sprecherin Luisa Neubauer.

19.30 Uhr: Russland reduziert Flugverkehr mit EU drastisch

Ab 16. März wird es Direktverbindungen zwischen Russland und der EU nur noch zwischen dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo (Terminal F) und den Hauptstädten von EU-Staaten geben.

19.24 Uhr: USA stoppen Truppenmanöver in Europa

Die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat auch Auswirkungen auf das Großmanöver "Defender Europe 2020". Die Truppenbewegungen der US-Streitkräfte seien "faktisch ausgesetzt", teilte die deutsche Bundeswehr am Freitag mit. Es würden absehbar keine weiteren Schiffe in Belgien und den Niederlanden entladen, noch weitere Soldaten auf deutschen Flughäfen eingeflogen.

19.20 Uhr: Assistenzeinsatz des Bundesheeres wird erweitert

19.17 Uhr: Deutschland kauft 10.000 Beatmungsgeräte

Der deutsche Medizintechnikkonzern Drägerwerk mit Sitz in Lübeck hat von der Bundesregierung einen Großauftrag zur Lieferung von 10.000 Beatmungsgeräten erhalten. Die Abwicklung des Auftrages werde sich über das ganze Jahr erstrecken, teilte Dräger am Freitag mit. Außerdem liefere das Unternehmen an die Regierung auch persönliche Schutzausrüstung für das Personal in Krankenhäusern.

19.15 Uhr: Wien holt Ärzte aus der Pension zurück

Bürgermeister Michael Ludwig kündigt im ORF an, dass Wien ab kommender Woche die Nacht-U-Bahn einstellt. Pensionierte Ärzte könnten wieder reaktiviert, das in der Wiener Messe geplante Großlazarett (derzeit mit 880 Betten) könnte bei Bedarf ausgeweitet und auf andere Hallen ausgeweitet werden.

19.09 Uhr: Sturm stellt den Trainingsbetrieb ein

Um zur Eindämmung des Coronavirus beizutragen, hat der SK Sturm den Trainingsbetrieb bis auf Weiteres eingestellt.

19.05 Uhr: Großbritannien verschiebt Kommunalwahlen

Die Regierung in London will die anstehenden Kommunalwahlen in Großbritannien um ein Jahr verschieben. Entsprechende Gesetzgebung werde auf den Weg gebracht, sagte eine Regierungssprecherin am Freitag. Eigentlich sollten viele Briten am 7. Mai neue Bezirksräte, Bürgermeister und Polizeichefs wählen. Auch der Londoner Rathauschef Sadiq Khan hätte sich einer Wiederwahl stellen müssen.

18.50 Uhr: Abklärungszelt vor Klinik Innsbruck aufgebaut

Vor der Innsbrucker Klinik ist ein sogenanntes "Triage-Zelt" aufgebaut worden, in dem mögliche Corona-Verdachtsfälle abgeklärt werden sollen. Laut tirol kliniken wurde es direkt vor der Notaufnahme in der Anichstraße aufgebaut. Infizierte Menschen sollen so vor Betreten des Krankenhauses identifiziert und in die "richtigen Behandlungsbahnen gelenkt" werden, hieß es.

Die Maßnahme gibt es bereits in mehreren Bezirkskrankenhäusern. 

18.45 Uhr: Deutsche Regierung errichtet Riesen-Schutzschild

Die deutsche Regierung will Unternehmen und Jobs angesichts dramatischer Auswirkungen der Coronaviruskrise mit einem gewaltigen Schutzschild schützen.

18.30 Uhr: Eineinhalbjähriges Kind in Salzburg erkrankt

Am späten Nachmittag hat das Land Salzburg am Freitag zwei weitere bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Nachdem bereits am Vortag eine 33-Jährige in der Stadt Salzburg positiv getestet wurde, ist nun auch ihr eineinhalbjähriges Kind an SARS-CoV-2 erkrankt. Gemeinsam mit dem Vater befindet sich die Familie derzeit daheim in häuslicher Isolation.

18.20 Uhr: Türkei stellt Flüge nach Österreich ein

Die Türkei stellt als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus Flüge nach Österreich und in acht weitere europäische Länder vorübergehend ein. Ab Samstagfrüh (6.00 Uhr MEZ) werde es keine Flugverbindungen nach Österreich, Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Norwegen, Niederlande, Spanien und Schweden geben. Die Maßnahme gelte vorerst bis 17. April. 

18.05 Uhr: Sondersitzung des Parlaments am Sonntag?

Außerordentliche Maßnahmen erzwingen außerordentliche Termine: Am Wochenende könnten National- und Bundesrat zusammentreten, um eine Rechtsgrundlage für drakonische Beschränkungen im Handel zu schaffen.

17.50 Uhr: Auch vor der Kulturhauptstadt Rijeka machen die Einschränkungen aufgrund des Coronavirus nicht Halt. Wie die Organisatoren heute bekannt gaben, werden ab sofort bis zum 14. April alle geplanten Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Betroffen sind Konzerte, Filmvorführungen, öffentliche Events sowie Vorträge und Konferenzen.

17.40 Uhr: Überlastetes Internet? Betreiber und Behörde beruhigen. Lesen Sie hier mehr dazu!

17.30 Uhr: Europa ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt weltweit die am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Region der Welt. In Europa würden mehr Infektionen und Todesfälle gemeldet als in allen anderen Ländern außerhalb Chinas zusammen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus heute in Genf. "Europa ist jetzt zum Epizentrum der Covid-19-Pandemie geworden", sagte er. "Es werden jeden Tag mehr Fälle gemeldet als auf der Höhe der Epidemie in China", sagte er.

17.25 Uhr: Diese Säulengrafik zeigt die derzeit bestätigten Fälle in Österreich:

17.15 Uhr: In Italien geht die Luftverschmutzung, insbesondere die Emission von Stickstoffdioxid, massiv zurück. Das zeigen Daten des ESA-Satelliten "Sentinel-5P", wie die Europäische Weltraumorganisation ESA am Freitag mitteilte. Dies ist wohl Folge der umfassenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus.

17 Uhr: Bundesheer soll in Tirol zum Einsatz kommen: Wenige Stunden nach der Bekanntgabe der neuen drastischen Maßnahmen durch die Bundesregierung erhielt das Bundesheer bereits eine erste Bitte um einen Assistenzeinsatz im Zuge der Bewältigung der Corona-Krise. Mehr dazu hier!

16.50 Uhr: Entwarnung in einem Corona-Verdachtsfall gibt es im Krankenhaus Oberwart: "Der Test des Mitarbeiters auf der Neurologischen Station ist glücklicherweise negativ. Somit geht die Station wieder in den Betrieb wie vorher", teilte ein Sprecher der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten-Gesellschaft m.b.H.) heute am späten Nachmittag mit.

16.45 Uhr: Die in der G7-Gruppe vereinten großen Industrieländer halten am Montag einen Sondergipfel zur Coronavirus-Pandemie ab. Dieser werde per Videokonferenz stattfinden, teilte das Büro von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Freitag mit. Macron hatte das Treffen demnach angeregt, um das Vorgehen der Länder in der Krise besser abzustimmen.

16.40 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst eingestellt. Der für dieses Wochenende geplante Spieltag wird verlegt.

16.30 Uhr: Im Iran - dem Land mit der dritthöchsten Todeszahl in der Coronavirus-Pandemie - will das Militär nach eigenen Angaben nun rigoros durchgreifen. Geschäfte und Straßen des Landes sollten binnen 24 Stunden komplett "geleert" und alle Staatsbürger auf das Virus getestet werden, teilte die Armee heute mit.

16.20 Uhr: Spanien ruft den Alarmzustand aus. Diese Maßnahme solle morgen bei einem außerordentlichen Ministerrat verabschiedet werden. Spanien ist nach Italien das von der Epidemie am stärksten betroffene Land Europas. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuen Virus SARS-CoV-2 lag heute bereits bei 120 - 36 mehr als am Vortag. Mehr als 4.000 Menschen infizierten sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums mit dem Covid-19-Erreger.

16.15 Uhr: Die Quarantäne-Maßnahmen der Bundesregierung für die Orte Galtür, Ischgl, See und Kappl im Paznauntal sowie St. Anton am Arlberg betreffen insgesamt rund 9.500 Einheimische. 

16.05 Uhr: Im Hinblick auf den erwarteten weiteren Anstieg der Corona-Kranken trifft Wien Vorkehrungen, um bei Bedarf genügend Krankenbetten zur Verfügung zu haben. In einem ersten Schritt werden in der Halle A ab nächster Woche 880 Betten verfügbar sein. Mehr dazu hier!

16 Uhr: Die Zahl neuer Infektionsfälle in der sogenannten "roten Zone" in der lombardischen Provinz Lodi, in der am 21. Februar die Coronavirus-Epidemie ausgebrochen war, hat sich auf Null reduziert. Mehr dazu hier!

15.50 Uhr: Das Land Oberösterreich hebt die 2018 beschlossene Schuldenbremse auf, teilte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) am Nachmittag mit. Jetzt sei "nicht mehr die Zeit" für eine Null-Schulden-Politik. Man habe sich in den letzten Jahren "Muskeln antrainiert", die man nun einsetzen könne, so Stelzer.

15.45 Uhr: Die deutsche Kreuzfahrtreederei Aida Cruises mit Sitz in Rostock stellt die Fahrten ihrer 14 Schiffe umfassenden Flotte zunächst bis Anfang April ein.

15.35 Uhr: Nach dem angekündigten Flugverbot für Spanien, Frankreich und die Schweiz hat die AUA erklärt, die Flüge in die betreffenden Länder zu streichen. Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa will nach einem Zeitungsbericht wegen der massiven Geschäftseinbußen um staatliche Hilfe bitten. Dabei gehe es um Liquiditätshilfen, berichtete das "Handelsblatt" heute.

15.30 Uhr: Immer mehr Schulen in ganz Europa bleiben zu. Derzeit von teilweisen oder kompltten Schulschließungen betroffen sind folgende Länder: Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Portugal, Spanien, Tschechien, Slowakei, Polen, Rumänien, Griechenland, Dänemark, Norwegen, Lettland, Litauen, Irland und die Schweiz.

15.20 Uhr: Kreativ gehen viele in Italien ihre Zeit in Quarantäne an. 100 Künstler, TV-Moderatoren und Schauspieler schlossen sich einem Streaming-Marathon auf Youtube an, bei dem live geschildert wird, wie Italien auf den Epidemie-Notstand reagiert und den Alltag unter Heimisolierung erlebt.

15.10 Uhr: Um die Versorgungssicherheit mit medizinischen Produkten und Waren des täglichen Bedarfs zu gewährleisten, werden die Wochenendfahrverbote für Lkw ab 7,5 Tonnen österreichweit per sofort ausgesetzt. Mehr dazu hier!

15 Uhr: Bei den von der Regierung verordneten Einschränkungen im Handel gibt es nach wie vor etliche Ausnahmen: Neben Lebensmittelgeschäften, Apotheken, Drogerien, Banken und Post bleiben etwa auch Trafiken, Tankstellen und der Tierfutterhandel offen. Ausnahmen im Gastgewerbe, das um 15 Uhr schließen muss, gibt es für die bloße Gästebeherbergung und Lieferservices. Auch Geschäfte für medizinische Produkte und Heilbehelfe dürfen weiterhin öffnen, ebenso Sicherheits- und Notfallprodukte sowie Wartung. Trafiken und Zeitungskioske schließen ebenfalls nicht, genauso wie Lieferdienste, Reinigungsdienste und der Agrarhandel. Auch der öffentliche Verkehr bleibt aufrecht, genauso Notfall-Dienstleistungen und die Wartung kritischer Infrastruktur. Mehr dazu hier!

14.40 Uhr: Österreicher können nicht mehr problemlos nach Kroatien einreisen. Die kroatischen Behörden haben nämlich Österreich auf die Liste jener Einreiseländer gesetzt, bei denen 14 Tagen Selbstisolierung verpflichtend sind. Diese Maßnahme gelte für alle kroatischen und ausländischen Staatsangehörigen, die aus Österreich ins Land kommen.

14.15 Uhr: Flugverbote für die Schweiz, Spanien und Frankreich ab Österreich wurden von der Regierung verkündet.

14 Uhr: Die Regierung verkündete weitere drastische Maßnahmen - die wichtigsten Fakten und die Pressekonferenz zum Nachschauen:

Neue Maßnahmen

Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte in einer Pressekonferenz, die nächsten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. In drei Bereichen wird es ab Montag zu Einschränkungen kommen. Gastronomie gibt es ab Montag nur noch bis 15 Uhr, nicht versorgungsnotwendige Geschäfte schließen. Die massiv vom Virus betroffenen Gebiete Paznauntal und St. Anton am Arlberg werden unter Quarantäne gestellt. Zudem wird es Grenzkontrollen zur schwer getroffenen Schweiz geben. Der Handel wird so weit wie möglich gestoppt. Lesen Sie mehr dazu hier!

Pressekonferenz: Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

>>>Symptome erkennen: Ist es das Coronavirus - oder eine Grippe?

14.10 Uhr: Insgesamt 24 Personen, die mit einer 42 Jahre alten, mit dem Coronavirus angesteckten Klagenfurterin Kontakt gehabt haben, sind heute von der Leitung des Landeskrankenhauses Villach nach Hause geschickt worden. Die Betroffenen müssen vorerst das Wochenende daheim verbringen.

14.05 Uhr: Erstmals ist nun auch im Wiener Krankenhaus (KH) Nord ein Patient positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Der Mann war ohne Anzeichen auf eine Covid-19-Erkrankung zu einer Röntgenuntersuchung ins Spital gekommen.

14 Uhr: Auch Oberösterreich, die Steiermark und Niederösterreich schließen die Skigebiete

13.50 Uhr: US-Präsident Donald Trump kann es wieder einmal nicht lassen und teilt aus. Im Zuge der andauernden Coronavirus-Krise hat er der Gesundheitsbehörde CDC vorgeworfen, in schlechtem Zustand zu sein. Wegen jahrzehntelanger Untätigkeit sei die Einrichtung nicht auf eine große Pandemie vorbereitet gewesen. Auch sein Vorgänger Barack Obama muss einstecken. Änderungen seines Amtsvorgängers hätten die Situation zusätzlich verkompliziert, monierte der Präsident. Ihre Reaktion auf die Schweinegrippe 2009 sei ein "komplettes Desaster mit Tausenden Todesfällen" gewesen.

>>> Fake News: Was ist dran an den Gerüchten zu Hamsterkäufen, Ausgangssperren und Co.? 8 Fragen und 8 Antworten

13.45 Uhr: Verhandlungen und Vernehmungen, die nicht dringend sind, sollen ab Montag an heimischen Gerichten vertagt werden. Mehr dazu hier!

13.35 Uhr: Ab nächster Woche schließen auch die heimischen Berufsschulen. Für sie gelten dabei die gleichen Regelungen wie für alle höheren Schulen. Ab Montag, dem 16. März 2020, wird der Unterricht zwar am Lernort Berufsschulen ausgesetzt, das bedeutet aber nicht, dass es sich dabei um eine unterrichtsfreie Zeit handelt.

13.30 Uhr: Das Außenministerium stellt klar: Österreichern wird zwar wegen der Coronakrise eindringlich von Auslandsreisen abgeraten, hat aber keine weltweite Reisewarnung ausgesprochen.

Mehr zum Umbuchen und Stornieren bei Einreiseverboten und Reisewarnungen lesen Sie hier!

13.15 Uhr: Auch die Casinos schließen heute um 17 Uhr ihre Pforten. Bis 3.4. droht 2.000 Mitarbeitern die Kurzarbeit.

13.10 Uhr: Das für 27. März in Swansea angesetzt gewesene Fußball-Länderspiel zwischen Wales und Österreich findet wegen des Coronavirus nicht statt.

13 Uhr: Die deutsche Regierung sagt den Unternehmen heute Kredite ohne Begrenzung zu. Über einen drastisch erhöhten Garantierahmen bei der Staatsbank KfW könnten eine halbe Billion Euro zur Verfügung gestellt werden.

12.50 Uhr: Die gute Nachricht: Die österreichischen Apotheken und der Pharmagroßhandel zeigen sich für die Situation rund um Covid-19 gerüstet. Man werde den Betrieb unter allen Umständen aufrechterhalten, erklärte Apothekerkammerpräsidentin Ulrike Mursch-Edlmayr. Der Chef des Pharmagroßhandels-Marktführers Herba Chemosan AG, Andreas Windischbauer, sagte, man tue alles, um Lager und Lieferkette zu schützen.

12.45 Uhr: Im Krankenhaus Oberwart ist wegen eines Coronavirus-Verdachtsfalles derzeit die Neurologische Station gesperrt. Ein Mitarbeiter der Neurologie, der sich in einem Risikogebiet aufgehalten hatte, habe Symptome gezeigt und wurde getestet. Am Nachmittag soll es ein Testergebnis geben.

12.35 Uhr: Eine dreiköpfige Wiener Familie, die sich aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in häuslicher Absonderung befunden hatte, ist genesen. Nach zwei negativen Abstrichen konnten die Betroffenen aus der Quarantäne entlassen werden.

12.30 Uhr: Die AUA schließt nach dem vom Außenministerium ausgerufenen weltweit "hohem Sicherheitsrisiko" weitere Flugkürzungen nicht aus.

12.25 Uhr: In Oberösterreich sollen die Aufnahmen in Alten- und Pflegeheime auf ein Minimum reduziert werden. Seniorenheime, Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe und mobile Dienste werden auf einen Notbetrieb heruntergefahren.

12.15 Uhr: Die Versorgung mit Bargeld ist gesichert. Die Nationalbank hat genügend Bargeld vorrätig. Es gibt derzeit keinen Grund, hohe Summen abzuheben.

12 Uhr: Die Lebensmittelkette Spar widerspricht den Fake News: "Wir werden selbstverständlich geöffnet halten und das auch nächste Woche. Es ist auch genügend Ware vorhanden, auch für die Zukunft", sagte Spar-Sprecherin Nicole Berkmann zur APA.

11.45 Uhr: In Tirol sind alle Hotels von der Schließung wegen des Coronavirus betroffen, also nicht nur jene in den Skigebieten. Dies betonte LH Günther Platter (ÖVP) am Freitag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Ausnahmen gebe es nur für medizinisches Personal sowie im Geschäfts- bzw. Wirtschaftsbereich.

>>>Familienschwerpunkt: Tipps für den Familienalltag in der Krise und wie man Kindern den Schrecken erklärt.

11.30 Uhr: Alle Schüler in Österreich dürfen schon ab Montag zu Hause bleiben, auch die unter 14 Jahren. Doch wie soll in Zukunft gelernt werden? Edu-Thek nennt sich die Plattform, die für den digitalen Unterricht in den Corona-Zwangs"ferien" eingerichtet wurde. Doch die Lernmaterialien sind wegen Server-Überlastung nicht zugänglich.

11.15 Uhr: Wie die Kleine Zeitung aus Regierungskreisen erfuhr, werden Supermärkte und Apotheken offen bleiben, eine Ausgangssperre - wie von einigen Medien kolportiert - sei ein absoluter "Quatsch". Ein Kommentar von "Kleine"-Innenpolitik-Chef Michael Jungwirth.

11 Uhr: Die Regierung wird heute am Nachmittag um 14 Uhr weitere
Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ankündigen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

10.45 Uhr: Per Whatsapp sollen derzeit Nachrichten mit Falschinformationen in Bezug auf das Coronavirus und die damit verbundenen Maßnahmen in Österreich kursieren. Innenminister Karl Nehammer appelliert an die Bevölkerung: Vertrauen Sie ausschließlich den Mitteilungen der zuständigen Ministerien und öffentlichen Behörden.

10.30 Uhr: Coronavirus-Erkrankung beim Bundesheer Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, schreibt auf Twitter:

 
10.15 Uhr: In der Steiermark wurde im LKH Hartberg ein Turnusarzt positiv auf Corona getestet. Den ersten Fall gab es bereits am Montag. Bei einem Elternteil eines Volksschulkindes in Gnas wurde das Coronavirus nachgewiesen. Und: Eine Grazer Ärztin wurde auf Krebsstation positiv getestet. In Kärnten: Klagenfurterin ist der vierte bestätigte Fall einer Infektion mit dem Coronavirus in Kärnten.

10 Uhr: Ab Montag sollen in ganz Österreich Lokale und Shops geschlossen bleiben. Das berichten zumindest einige Medien.

>>> Sind die Maßnahmen, die von der Bundesregierung getroffen wurden, um das Coronavirus einzudämmen, zu lasch? Unsere Redakteure Sonja Krause und Uwe Sommersguter haben nachgefragt.

>>> Interview: Timo Springer, Präsident der Industriellenvereinigung, zur Coronakrise: "Die Lage ist herausfordernd, aber nicht hoffnungslos. Wir werden das schon schaffen."

9.45 Uhr: Ausgebremst: Nach dem ersten Coronavirus-Fall in der Formel 1 und dem Rückzug des McLaren-Teams für den Grand Prix von Australien ist der Saisonauftakt in Melbourne abgesagt worden.

9.30 Uhr: Nach den USA schottet sich auch Lateinamerika wegen des Coronavirus zunehmend gegen Europa ab. Die ersten Flugverbote wurden verhängt. 

9.15 Uhr: In Österreichs Justizanstalten werden aufgrund des Coronavirus eigene Isolationsabteilungen gebildet. Das teilte Justizministerin Alma Zadic (Grüne) der APA mit. Diese sind für Neuzugänge in den Haftanstalten gedacht. In der Regel werden die Neo-Häftlinge in Einzelzellen untergebracht. Treten innerhalb von 14 Tagen keine Symptome auf, werden sie in den normalen Strafvollzug verlegt.

9 Uhr: Nun schließt auch Frankreich alle Kindergärten, Schulen und Universitäten. Das kündigte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstagabend in einer TV-Ansprache an. Nicht abgesagt werden die geplanten Kommunalwahlen, die in zwei Wahlgängen am 15. und 22. März stattfinden sollen.

8.45 Uhr: Österreich hat seine Reisewarnungen drastisch erhöht: "Alle Länder weltweit werden auf 'Hohes Sicherheitsrisiko' gesetzt", teilte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Donnerstagabend mit.

8.30 Uhr: Ein Teamkollege von Christiano Ronaldo bei Juventus-Turin wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Nun ist auch der Portugiese in Isolation. Er zeigt bisher keine Symptome.

8.15 Uhr: Die Stadt Bologna hat heute beschlossen, 32 Parks zu schließen. Auch Spielpplätze und Sportanlagen im Freien dürfen nicht mehr benutzt werden. Ancona schloss den Zugang zu den Stränden. So will man Menschenansammlungen im Freien verhindern.

Die aktuellen Entwicklungen weltweit im Live-Blog:


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

ChihuahuaWelpe56
2
3
Lesenswert?

Der Trump macht das deshalb, damit er an das Geld kommen kann, auf dass er schon bei der Amtseinführung „gespechtelt“ hat

Jetzt hat er einen Grund und das nötige Kapital, SEINE Mauer zu bauen.

Antworten
hbratschi
18
7
Lesenswert?

eigentlich schwer verständlich...

...was da abgeht. "covid19" ist eine grippe. nicht mehr aber auch nicht weniger. ständig entstehen neue "spielarten" davon, gegen die es erst mal kein mittel gibt. diesmal bekam es eben den landläufigen namen "coronavirus". auch bei sars und ähnlichen begann seinerzeit diese angstmache, die dann aber glücklicherweise wieder vererbt ist. diesmal ist es den medien und der politik "gelungen" eine sich selbst befeuernde situation zu schaffen, die die menschen in eine kollektive panik zu versetzen scheint. jetzt ist es soweit, dass es kein zurück mehr gibt, denn kein politiker kann es sich leisten, aus diesem rad auszubrechen und das richtige tun, nämlich nichts. ja, die letalitätsrate ist gegeben aber sie ist nicht höher als bei jeder grippewelle. und nichts anderes haben wir jetzt. worauf diese hysterie jedoch auswirkungen haben wird und teilweise schon hat, ist die wirtschaft. und das wird dann großen teilen der bevölkerung wirkliche probleme bereiten (zb tourismus). ich dachte bisher sowas passiert nur in ganz schlechten filmen, da hab ich mich leider getäuscht. mein wunsch: liebe leute bleibt ruhig. wir werden mit sicherheit nicht am virus zugrunde gehen aber womöglich an unserer "fähigkeit" uns zu tode zu fürchten...

Antworten
Stratusin
0
13
Lesenswert?

Vor Corona hab ich kaum Angst

aber genau vor solche Typen wie sie es sind. Und wegen solch leichtsinnigen Menschen muss der Staat reagieren. Da man von keinen normalen Hausverstand von vielen ausgehen kann, ist die Politik gefordert. Ich hab diese Regierung nicht gewählt, aber ich bin froh das wir sie jetzt so haben, wie wir sie haben. Die die so locker damit umgehen , sind die die dann wenn sie infiziert sind am lautesten schreien. Man kann wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Antworten
hbratschi
3
2
Lesenswert?

korrektur

"vererbt" sollte eigentlich "verebbt" heißen. und jetzt weiterhin viel spaß beim fürchten...

Antworten
VH7F
3
6
Lesenswert?

Die Isländer haben schon vor über einer Woche vor Ischgl gewarnt

Da haben die Tiroler Behörden noch abgewiegelt und gesagt, sie hätten sich am Flughafen München angesteckt? Piefkesaga reloaded.

Antworten
Kristianjarnig
6
16
Lesenswert?

Was Trump und die USA betrifft.

Natürlich rufen die den Notstand aus, deren Gesundheitssystem liegt sicher weit unter dem der Italiener alleine basierend darauf das es nur für einen Teil der Bevölkerung(die die genug Zahlen können) verfügbar ist.

In Italien ist das System zwar für alle aber es ist einfach schlecht(ich bin seit Jahren in Apulien stationiert und kenne das recht schwache italienische System aus leidensgeprüfter erster Hand). In Italien sollte man einfach nicht krank werden. Von Kuren haben die sowieso noch nie im Leben gehört, so nebenbei bemerkt.

Ich denken die Amis werden etwas erleben was Italien um vieles übertrifft. Vielleicht kann man den virus ja abschiessen, dann wären die USA gerettet.^^

Bislang hatten die ja nur Gegner die man mit Waffengewalt bezwingen konnte. CORVID-19 dürfte eine ziemliche "Challenge" werden für Trump der die Europäer ja des Mißmanagements der Krise beschuldigt.

Antworten
hfg
12
7
Lesenswert?

Man sieht jetzt

Was leider kein Trost ist das praktisch überall viel zu spät reagiert wurde, nicht nur in Österreich. Das Virus hat sich jetzt von China ausgehend praktisch über die ganze Welt verteilt.
Die WHO hat einfach versagt.
Spätestens nach der Ausbreitung in Italien hätten die Alarmglocken läuten müssen. Es hätte vor mehr als 14 Tagen alles abgeriegelt werden müssen.

Antworten
pescador
2
15
Lesenswert?

.

Man sollte die positiven Nachrichten aus China mit höchster Vorsicht genießen. Ich fürchte man schaut einfach nicht mehr so genau hin um die Wirtschaft zu retten. Wenn die Chinesen ihre Wirtschaft nicht bald hochfahren, steuern sie auf einen Kollaps zu.

Antworten
SchlaumiSchlumpf
6
11
Lesenswert?

Vollwaschmittel

Verwendet beim Waschen eurer Wäsche bitte Vollwaschmittel. Die Inhaltsstoffe eines Vollwaschmittels erzeugen während dem Waschvorgang (in situ) Peressigsäure.
Peressigsäure ist stark desinfizierend und wurde in anderen betroffenen Ländern unter anderem bereits zur Desinfektion auf den Straßen eingesetzt.

Antworten
samro
5
24
Lesenswert?

aus dem live blog

der hammer:
''Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus lehnt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die einseitige Einführung von Einreisestopps oder Grenzkontrollen in der EU ab. "Allgemeine Einreisestopps werden von der Weltgesundheitsorganisation nicht als am effektivsten betrachtet." Vielmehr hätten sie starke soziale und wirtschaftliche Auswirkungen.''

wie bitte?
da löst sich das coronavirusproblem wohl von allein.
geht es auch um die menschen?


Antworten
Tigerlein41
14
27
Lesenswert?

China...

Irgendwie unheimlich, dass diese Viren immer aus China kommen!

Antworten
Wildberry
10
29
Lesenswert?

Tigerlein41

Die essen ja auch alles was Augen hat.

Antworten
Gotti1958
30
10
Lesenswert?

Wildberry

Bevor du verhungert, isst du womöglich auch alles.......

Antworten
Wildberry
6
35
Lesenswert?

Gotti1958

Seit wann müssen Chinesen verhungern?

Antworten
Hausberger
10
17
Lesenswert?

So schlimm es auch ist....

....trotzdem bitte Altersstruktur der Verstorbenen diskutieren! In Italien 60% über 80 Jahre alt, in der Schweiz 5 von 6 über 70 Jahre! Vielleicht ist die Sterblichkeit bei Berufstätigen ja doch nur im Rahmen einer schweren Grippe (0,1%)???

Gibt’s von China keine Detaildaten?

Antworten
ultschi1
5
7
Lesenswert?

Ja und, das macht nix wenn man mit 80 stirbt?

Gibt ja wohl genug Senioren, die noch fit sind und trotzdem eine Letalität von 15% haben.

Antworten
brosinor
6
19
Lesenswert?

Ö1 Mittagsjournal!

Die Intensivpatienten in Italien sind teilweise unter 50 Jahre alt und ohne Vorerkrankungen!!!!!!

Antworten
Wildberry
1
5
Lesenswert?

brosinor

Ich habe mir das gerade angehört - d er Italienische Arzt (Bergamo)meinte: Was ihm Sorge bereite ist, das nun vermehrt auch jüngere Menschen also 30, 40, 50 Jährige inensivmedizinisch betreut werden müssen. Das bemerke er seit ein paar Tagen.

Antworten
Miraculix11
0
1
Lesenswert?

Die haben das Virus seit ein paar Jahren....

...glauben so manche die nur halb zuhören.

Antworten
Hazel15
0
20
Lesenswert?

Unter 50 Jahre alt

Es gibt genug unter 50jährige, die eine Immunschwäche oder schwere Vorerkrankungen haben. (Zuckerkranke, schauen Sie einmal in eine Lungenheilanstalt, Herz- Kreislaufpatienten usw.).

Antworten
brosinor
7
6
Lesenswert?

können Sie nicht lesen?

Ich schrieb: OHNE Vorerkrankungen !!

Antworten
Hazel15
1
8
Lesenswert?

Nah und

Es gibt genug die Zucker-, Herz- Kreislauf-, Lungenerkrankungen usw. haben, es aber selbst nicht wissen, und daher nicht als Risikoperson gelten. Sonst gäbe es nicht soviele Herz- oder Lungeninfarkte von jungen Menschen. Auch ich wußte bis zu meinem Herzinfarkt nicht, das ich gefährdet bin, und wäre daher nicht als Patient mit schwerer Vorerkrankung vermerkt worden.

Antworten
Hausberger
3
11
Lesenswert?

Bitte einfach genaue Zahlen mit Quellangabe

und nicht „teilweise“.

Antworten
brosinor
4
5
Lesenswert?

Auch Sie können nicht lesen!

ich schrieb : heute Ö1 Mittagsjournal.
Diese Zeitung hier erlaubt keine Links!

Antworten
UHBP
6
21
Lesenswert?

Die gute Nachricht: Die Menschheit wird Covid19 überleben.

Und jetzt die Schlechte: Es werden viele Menschen sterben und es werden viele KMUs es auch nicht "überleben".
Aber die Welt wird sich weiterdrehen und die Menschheit / Wirtschaft wird wenig bis nichts daraus gelernt haben. Die die jetzt schon am meisten haben, werden auch von dieser "Krise" als Gewinner hervorgehen.

Antworten
crawler
4
4
Lesenswert?

Und du glaubst

dass der Virus da Unterschiede macht? Oder ist gar Basti daran Schuld.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 39