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Kate und William in IrlandBritische Royals scherzen über Coronavirus

Prinz William (37) scherzte im Zuge seiner Irlandreise mit seiner Frau Kate (38), er trage wahrscheinlich mit seinem Besuch zur Verbreitung des Virus bei. Auch Herzogin Camilla konnte sich ihre Späßchen mit dem Virus nicht verkneifen.

Umfangreich ist das Programm, das das royale Paar in Irland absolviert © AP
 

Das britische Königshaus ist bekannt für seine stoische Haltung in Krisensituationen. In Sachen Coronavirus haben die Royals sich nun angesichts der um sich greifenden Sorge sogar ein paar Scherze erlaubt.

"Ich bin in Selbstisolation", sagte Herzogin Camilla (72), die Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles (71), als sie bei einem Besuch des Londoner Verkehrsmuseums (London Transport Museum) am Mittwoch einen Ein-Personen-Bunker betrat. Sie spielte damit auf die Empfehlung von Gesundheitsbehörden an, sich nach einer Reise in betroffene Regionen für zwei Wochen selbst zu isolieren, sollte man Erkältungssymptome aufweisen.

Prinz William (37) scherzte unterdessen bei einer Irlandreise mit seiner Frau Kate (38) am Dienstag, er trage wahrscheinlich mit seinem Besuch zur Verbreitung des Virus bei. Den Mitarbeiter eines Rettungsdienstes fragte er, ob die Sorge vor dem Virus in den Medien nicht "ein bisschen gehypt" sei.

Nicht von der Vergangenheit fesseln lassen

William hat indes bei einem Besuch in Dublin dafür plädiert, dass Irland und Großbritannien sich in ihren Beziehungen nicht von der gemeinsamen "problembeladenen Vergangenheit" behindern lassen.

Die Erinnerung an jene, die unter den geschichtlichen Ereignissen gelitten hätten, sei wachzuhalten, sagte William am Mittwoch in einer Rede, an der Irlands Außenminister Simon Coveney teilnahm. Trotz des verübten Unrechts dürften aber beide Länder nicht von der Vergangenheit "gefesselt" werden.

Ähnliche Worte hatte bereits Königin Elizabeth II. bei ihrem historischen Besuch in Irland im Jahr 2011 gesprochen. Ihr Enkel William hält sich mit seiner Frau Kate zu einem dreitägigen offiziellen Besuch in Irland auf.

Zu Beginn der Visite hatte das Paar einen Kranz am Denkmal zur Erinnerung an die Toten des Unabhängigkeitskriegs gegen Großbritannien abgelegt. Auf dem Kranz stand: "Mögen wir nie die Lektionen der Geschichte vergessen, während wir weiter zusammen eine hellere Zukunft errichten."

Bis zum Ende des Unabhängigkeitskriegs 1921 gehörte Irland zum Vereinigten Königreich, seitdem ist die Insel geteilt zwischen der Republik Irland und der britischen Provinz Nordirland. Der spätere rund drei Jahrzehnte dauernde Nordirland-Konflikt endete erst 1997.

Royals: Kate und William: Weitere Stationen in Irland

Dichtes Programm hat das britische royale Paar William und Kate bei ihrem Besuch in Irland.

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Unter anderem besuchte die beiden die landwirtschaftliche Forschungsanstalt Teagasc Research in Meath.

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Auch für einen Spaziergang zu zweit am Howth Cliff blieb zwischendurch Zeit.

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Auch die Erstausgabe von James Joyce's 'Ulysses' bekam das Paar zu sehen.

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In Dublin hielt Prinz William eine Rede. Auch der irische Außenminister Simon Coveney war mit dabei.

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An den Herd musste Herzogin Kate bei ihrem Besuch im Savannah House.

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In Dublin besuchten William und Kate auch eine Einrichtung für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen.

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Dort griff Kate auch zum Tischtennisschläger.

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Besuche lange Zeit undenkbar

Britische royale Besuche in Irland waren lange Zeit undenkbar. Seit dem Besuch von König George V. im Jahr 1911 dauerte es 100 Jahre bis zur Visite von Königin Elizabeth II. Seitdem reisten Vertreter der britischen Königsfamilie dann aber mehrfach nach Irland, dem einzigen Staat, mit dem das Vereinigte Königreich eine Landgrenze teilt.

Der Besuch von William und Kate kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt in den Beziehungen zwischen Großbritannien und dem EU-Mitglied Irland: Großbritannien hat die Europäische Union am 31. Jänner verlassen, in Nordirland wurde die politische Blockade nach drei Jahren durch Bildung einer neuen Regionalregierung überwunden. Und in Irland errang die republikanische Sinn-Fein-Partei, die ein vereintes Irland mit der britischen Provinz Nordirland anstrebt, einen historischen Wahlerfolg.

Die Sinn Fein war der einstige politische Flügel der irischen Untergrundarmee IRA, die gewaltsam ein Ende der britischen Herrschaft in Nordirland erreichen wollte. 1979 ermordete die IRA Prinz Williams Urgroßonkel Louis Mountbatten, der als Mentor von Williams Vater Prinz Charles galt. William und Kate nannten ihren zweiten Sohn Louis.

Bilder vom ersten Tag beim Irlandbesuch:

Royals: Kate und William auf Irlandbesuch

William und Kate sind zu dem dreitägigen Besuch mit einem Linienflug der Fluggesellschaft Aer Lingus angereist.

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Kate trug einen smaragdgrünen Mantel, unter dem ein leuchtend grünes Kleid hervorschaute, William erschien in einem klassischen dunklen Anzug.

 

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Das Paar wurde in Dublin vom irischen Präsidenten Michael D. Higgins und seiner Frau Sabina empfangen.

 

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Auch ein Treffen mit dem irischen Premierminister Leo Varadkar und dessen Lebensgefährten Matt Barrett stand am Programm.

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Im "Garden of Remembrance"  legten die beiden einen Kranz nieder. Der Park ist dem im Kampf gestorbenen irischen Freiheitskämpfern gewidmet.

 

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