Nach dem Fund eines toten Elfjährigen an einem Flussufer in Marseille hat die Mutter des Buben gestanden, diesen umgebracht zu haben. Die 39-jährige Frau gab zu, ihr Kind erst zu Hause geschlagen und dann beim Fluss mit einem Küchenmesser getötet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Marseille am Sonntagabend mitteilte. Die Mutter gab demnach an, nicht mehr mit den Anfällen des Buben klargekommen zu sein. Französischen Medien zufolge war der Elfjährige Autist.

Die Frau hatte ihren Sohn am Freitag als vermisst gemeldet. Er sei bei einem Spaziergang davongelaufen. Erste Ermittlungen ergaben nun, dass die Mutter ihr Kind bereits vor der Vermisstenmeldung getötet hatte. Vater und Onkel des Kindes fanden dessen Leiche mit Stichwunden am Samstag am Ufer der Huveaune im Osten Marseilles. Die Mutter befindet sich seit Samstagabend in Polizeigewahrsam. Am Montag soll sie einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.