Bei so einer Partie UNO kann es schon emotional zugehen. In einem Fall in Cobb County, Georgia (USA) ist eine solche Partie so eskaliert, dass eine Waffe gezogen und auf einen Mitspieler gefeuert wurde. Nun gab es für den Schützen einen Schuldspruch.

Der 34-jährige Taylor Grant spielte mit einer Gruppe Uno, es entbrannte ein Streit um das Spiel, der Grant so erzürnt haben dürfte, dass er seine Waffe zog und abdrückte. Er traf seinen Kontrahenten im Bizeps und drohte noch einmal zu schießen und ihn zu töten. Nach dem Vorfall rief der Schütze seinem Opfer ein Uber, das ihn nach Hause bringen sollte. Als die Polizei den Mann befragte, gab er an, aus einem vorbeifahrenden Auto angeschossen worden zu sein und nicht zu wissen, wer der Täter ist. 

Doch das Opfer, ein Kalifornier, musste sich nach seiner Rückkehr einigen Operationen unterziehen und rief die Polizei in Cobb County an, um den Beamten zu sagen, was tatsächlich passiert war. Während des Prozesses sagte das Opfer aus, dass er niemanden in Schwierigkeiten bringen wollte und deswegen gelogen hatte. 

Laut Staatsanwältin Nemonie Nooks war ein Rausch der Auslöser für die Ereignisse, dies sei jedoch "keine Entschuldigung für die übermäßige Gewalt". Das sahen die Geschworenen ähnlich, sie sprachen Grant schuldig wegen schwerer Körperverletzung. Ein Strafmaß wurde noch nicht verkündet.