Ein Fuchs hat die US-Hauptstadt in Aufregung versetzt. US-Medien (darunter paradoxerweise auch der Sender Fox-News) berichteten gestern, dass der Fuchs mehrere Menschen am US-Kapitol "angegriffen oder gebissen" habe, darunter einen Kongressabgeordneten.

"Ich habe ihn nicht gesehen und plötzlich spürte ich, wie sich etwas auf die Rückseite meines Beins stürzte", sagte Ami Bera dem Nachrichtenportal Punchbowl News. Der 57-jährige Demokrat aus Kalifornien wurde nicht verletzt, sagte aber, er werde sich "vorsichtshalber" gegen Tollwut impfen lassen.

Eichhörnchen gefressen

Gesichtet worden war der Fuchs in den vergangenen Tagen mehrfach; er wurde ein beliebtes Motiv auf den Internetprofilen der Politiker und Hauptstadtjournalisten. Einmal wurde er beim Fressen eines Eichhörnchens beobachtet, ein anderes Mal sonnte er sich in den Senatsgärten. Selbst bei Pressekonferenzen war der Fuchs Thema.

Zum Beweis, dass die Bedrohung vorbei ist, veröffentlichte die Tierschutzbehörde ein Bild des mutmaßlichen Übeltäters in einem Käfig. Dieser gehört zur Gattung der Rotfüchse, die zwar regelmäßig in Städten leben, üblicherweise jedoch Menschen meiden.