ItalienGefälschtes Lauda-Rennauto an Grenze beschlagnahmt

Fahrzeug wurde bei einer Routinekontrolle an Grenze entdeckt. Es war jedoch kein echtes Rennauto, sondern ein Simulator.

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Niki Lauda in einem Ferrari bei einer Showrunde 2003 am Nürburgring © (c) AP (FRANK AUGSTEIN)
 

Bei einer Routinekontrolle eines Transportfahrzeugs, das in Richtung Schweiz unterwegs gewesen ist, hat die italienische Grenzpolizei in Ponte Chiasso einen gefälschten Nachbau eines historischen F1-Boliden von Ferrari entdeckt, der von Niki Lauda gefahren worden ist, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Simulator handelte.

Das Fahrzeug wurde an der Grenze kontrolliert, weil in den Zollpapieren die Ware als "Showcar-Modell aus Fiberglas" beschrieben und der Wert als sehr gering deklariert worden war. Das - und auch der Beruf des Exporteurs, der laut Medienberichten hauptsächlich im Bausektor tätig war - weckte bei den Grenzpolizisten den Verdacht eines möglichen Verstoßes gegen die Rechtsvorschriften.

Die Beamten der Zollbehörde und der Guardia di Finanza (Finanzpolizei) stellten bei der Kontrolle schließlich fest, dass es sich bei dem Gefährt um einen Simulator handelte, dessen Eigenschaften jenen eines Ferraris sehr ähnlich sind. Jedoch soll es sich um kein Original aus der berühmten Sportwagen-Manufaktur handeln. Daher wurde der Exporteur wegen Fälschung und Verkauf von Industrieerzeugnissen mit falschen Zeichen angeklagt und der Bolide beschlagnahmt.

Kommentare (2)
Reipsi
1
4
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Bisserl Komisch

das Ganze und die Italiener, aber was solls.

Heike N.
0
17
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Gefälschter Nachbau?

Gibts für Nachbauten auch Echtheitszertifikate? Oder war es ein unzulässiger Nachbau?

Da würde mich interessieren, wie die Sache ausgeht.
Von der Warenbezeichnung ausgehend kann es sich nicht um einen herkömmlichen Export sondern eher um einen Vormerk handeln, eventuell Carnet ATA.