DeutschlandWegen Brandstiftung verurteilt: Feuerteufel schlug bei Sozialstunden erneut zu

Schon im März war ein 19-Jähriger wegen Brandstiftung zu Sozialstunden auf einem Reiterhof verurteilt worden. Dort brannte es nun auch – der ehemalige freiwillige Feuerwehrler sitzt nun wegen Brandstiftung in U-Haft.

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Haftbefehl gegen einen 19-Jährigen in Sachsen-Anhalt: Nach einem Brand in Bad Lauchstädt am Montag, wird ein ehemaliger freiwilliger Feuerwehrmann der Brandstiftung verdächtigt. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Dabei war der junge Mann erst im März zu einer Haftstrafe von 22 Monaten verurteilt worden – wegen Brandstiftung in mehreren Fällen, wie deutsche Medien berichten. Weil er geständig war, sei die Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt worden sein. Er sollte Sozialstunden auf einem Reiterhof absolvieren. Anscheinend blieb der pädagogische Effekt der Strafe aber aus – eine Scheune auf eben jenem Reiterhof brannte ab, der 19-Jährige soll dafür verantwortlich sein. Wegen des nassen Wetters wurde schnell klar, dass es sich um einen gelegten Brand handeln dürfte

Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 600.000 Euro. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Gefängnisstrafe. 

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