Abneigung wächstSüdkoreaner hassen inzwischen China mehr als Japan

Südkoreaner lehnen China inzwischen mehr ab als Japan, was aufgrund der Geschichte der Japan-Südkorea-Beziehungen durchaus etwas heißen soll.

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Seoul
In Südkorea blickt man den Präsidentschaftswahlen mit Spannung entgegen. © (c) AFP (ED JONES)
 

In Südkorea stehen 2022 die 20. Präsidentschaftswahlen an. Diese sind traditionell von Spannung geprägt, da einerseits die Amtszeit des Präsidenten auf nur eine Periode beschränkt ist und andererseits die Entscheidung durch Mehrheitswahl (ohne Stichwahl) in einem Durchgang fällt. Im Zuge dessen sind Politiker natürlich bemüht, für sie günstige Themen aufs politische Tableau zu bringen. Weil die Abneigung gegen China, insbesondere unter jungen Wählern, immer größer wird, machen konservative Politiker nun diesen Umstand zu einem Thema der Präsidentschaftswahlen.

Kommentare (3)
wirklichnicht
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Vergleich, wen man mehr hasst?

Was für eine Welt, wenn solche Schlagzeilen kommen. Man könnte es ja auch anders formulieren und sagen, dass die Koreaner den Japanern verziehen haben.
Aber so wird nur Zwietracht gesät. Die nächste Schlagzeile wäre dann, dass die Steirer die Wiener mehr hassen als die Kärntner :-) So etwas sollte man nicht machen.

Heike N.
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Ich hasse inzwischen unsere

Regierung samt ihren Experten mehr als das Virus

Kleine Zeitung
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Danke für den Hinweis!

Trotzdem ist der Titel für diesen Artikel äußerst passend. Im Titel das "Verziehen" einfließen zu lassen, wäre nicht richtig, da dies keineswegs der Fall ist. Liebe Grüße aus der Redaktion