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Fukushima - 10 Jahre danach Nuklearexperte Georg Steinhauser: "Die Einwohner sind stigmatisiert"

Infolge eines starken Erdbebens mit anschließendem Tsunami am 11. März 2011 wurden in Japan insgesamt 18.500 Menschen getötet. Die sozialen Folgen seien aber die eigentliche Katastrophe, sagt Nuklearexperte Georg Steinhauser.

FILE JAPAN FUKUSHIMA THIRD ANNIVERSARY
© APA/EPA/ASAHI SHIMBUN
 

Im Jahr 2014 waren Sie Gastprofessor in Fukushima – hatten Sie keine Bedenken wegen der Strahlenbelastung?
Georg STEINHAUSER: Nein, überhaupt nicht. Ich habe in Colorado, wo ich damals eigentlich Professor war, mehr Strahlung abbekommen. In Colorado ist viel Uran im Boden, es gibt dort mehr Höhenstrahlung. Dass ich in Fukushima viermal in die Sperrzone gefahren bin und Proben entnommen habe, ist vernachlässigbar.

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