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Prozess in PolenJungfrau Maria mit regenbogenfarbenem Heiligenschein entweiht

In der zentralpolnischen Stadt Plock ist am Mittwoch ein Prozess gegen drei lesbische Frauen angelaufen, die die von Katholiken verehrte Jungfrau Maria 2019 mit einem regenbogenfarbenen Heiligenschein gezeigt hatten.

Ein Bild der "entweihten" Maria bei der ersten Gay Pride-Parade im polnischen Plock im August 2019
Ein Bild der "entweihten" Maria bei der ersten Gay Pride-Parade im polnischen Plock im August 2019 © AFP
 

Wenn die Angeklagten Elzbieta P., Anna P. und Joanna G. wegen Verletzung religiöser Gefühle schuldig gesprochen werden, müssen sie mit einer Haftstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. "Um Himmels Willen, ich werde mich nicht schuldig bekennen, religiöse Gefühle verletzt zu haben", sagte Elzbieta P. vor dem Prozessauftakt.

Ich glaube nicht, dass ein Regenbogen irgendjemanden verletzen kann. Ich habe kein Verbrechen begangen.

Elzbieta P.

Die Regenbogenflagge symbolisiert den Kampf von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung für Gleichberechtigung. Die katholische Kirche in Polen und die Regierungsmehrheit in Warschau stehen mit der LGBTQ-Bewegung auf dem Kriegsfuß.

Die strittigen Bilder waren zuerst an Müllbehältern und in der Nähe einer Kirche in Plock aufgetaucht. Die Marien-Abbildung ähnelte der Schwarzen Madonna in Tschenstochau (Czestochowa), einer katholischen Pilgerstätte. Noch vor wenigen Tagen bezeichnete der Vorsitzende der in Polen regierenden PiS-Partei, Jaroslaw Kaczynski, die LRBTQ-Bewegung als "Gefahr".

Kommentare (1)
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Mezgolits
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1
Lesenswert?

Ich glaube nicht, dass ein Regenbogen irgendjemanden verletzen kann.

Ich habe kein Verbrechen begangen. - Vielen Dank und ich empfehle Folgendes:
Das Ende von den Gottesmutter-Regenbogenfarben-Dekorationen und Weiters:
Das Ende von den Zwangslagen-Ausnützungen = das menschenrechtswidrige:
Selbsterlösungshilfe-Verbot und das ebenfalls menschenrechtswidrige:
Ausnahmslose Schwangerschafts-Beendigungs-Verbot. Erf. StM