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Wälder in FlammenSieben weitere Tote bei Bränden in Kalifornien

Tausende Menschen sind auf der Flucht, es werden noch mehr Todesopfer befürchtet. Das so genannte August Complex Feuer im Bezirk Mendocino County ist damit das flächenmäßig größte in der jüngeren Geschichte Kalifornien.

© APA (AFP)
 

Die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien ist weiter gestiegen. In einem Brandgebiet im Bezirk Butte County seien sieben Leichen gefunden worden, teilte der zuständige Sheriff am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Schon am Mittwoch waren Einsatzkräfte in der Region auf drei verkohlte Leichen gestoßen. Es werden noch mehr Opfer befürchtet.

Das sogenannte North Complex Fire in der ländlichen Region knapp 300 Kilometer nördlich von San Francisco hat Tausende Menschen in die Flucht geschlagen. Nach Angaben der Feuerwehr sind dort 2000 Gebäude beschädigt worden oder ganz abgebrannt.

Die Brände in Butte County tobten in der Nähe der Ortschaft Paradise, die im November 2018 von dem sogenannten Camp Fire fast völlig zerstört worden war. 85 Menschen starben damals, Zehntausende wurden obdachlos.

Ein seit Mitte August wütender Waldbrand in Nordkalifornien hat sich auf eine Rekordfläche von mehr als 1906 Quadratkilometer Land ausgeweitet. Das so genannte August Complex Feuer im Bezirk Mendocino County ist damit das flächenmäßig größte in der jüngeren Geschichte Kalifornien, wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte.

Bisher führte das Mendocino-Complex-Fire von 2018 die Liste der 20 größten Waldbrände in dem Westküstenstaat an. Am Donnerstag kämpften 14.000 Feuerwehrleute gegen 29 Wald- und Buschbrände an. In diesem Jahr wurde in Kalifornien eine Rekordfläche von mehr als 12.500 Quadratkilometern Land zerstört. Schon jetzt zählen sechs der derzeitigen Brände zu den 20 größten in der Geschichte Kaliforniens, seit Beginn der Aufzeichnungen um 1930.

Buschbrände: Kalifornien kämpft wieder gegen die Flammen

Ein Feuerwerk auf einer Baby-Geschlechts-Enthüllungsparty hat im US-Bundesstaat Kalifornien ein verheerendes Buschfeuer verursacht. 

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Der Brand sei durch "ein raucherzeugendes pyrotechnisches Gerät" ausgelöst worden, teilte die kalifornische Behörde für Forstwesen und Brandschutz am Sonntag im Onlinedienst Twitter mit.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Das sogenannte El Dorado Fire nahe Oak Glen im Bezirk San Bernardino war am Samstag in der Früh ausgebrochen. 

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

2.800 Hektar Land wurden durch die Flammen zerstört, zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. 

(c) AP (Richard Vogel)

Mehr als 500 Feuerwehrleute und vier Hubschrauber waren bei der Bekämpfung des Feuers im Einsatz.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

In den USA sind seit einiger Zeit so genannte Gender Reveal Partiys in Mode. Bei denen geben werdende Eltern das Geschlecht ihres ungeborenen Babys bekannt, manchmal durch rosafarbenen oder blauen Rauch.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Kalifornien erlebt in diesem Jahr eine Rekordhitze, die Waldbrandgefahr ist hoch. 

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Der US-Bundesstaat hatte erst Mitte August eine Hitzewelle mit zahlreichen Bränden überstanden, denen mehr als 600.000 Hektar Wald zum Opfer fielen.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)

Am Wochenende mussten in einer dramatischen Rettungsaktion mehr als 200 Menschen von einem von Flammen eingeschlossenen Campingplatz im Norden des US-Bundesstaats in Sicherheit gebracht werden.

(c) AP (Eric Paul Zamora)

Die Camper wurden mit Militärhubschraubern von dem Gelände am Stausee Mammoth Pool Reservoir in der Sierra Nevada gerettet.

(c) AP (Marcio Jose Sanchez)
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Nach Angaben der Cal Fire-Behörde kamen in dieser Feuersaison zwölf Menschen ums Leben, es werden noch mehr Opfer befürchtet. Die Flammen sollen über 3.900 Gebäude zerstört haben.

Auch in den nördlich von Kalifornien liegenden Westküstenstaaten Oregon und Washington wüten verheerende Waldbrände. Die Gouverneurin von Oregon, Kate Brown, sagte am Donnerstag, dass mehr als 80.000 Menschen in den gefährdeten Gebieten aufgefordert worden seien, ihre Häuser zu verlassen.

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