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VergewaltigungsgesetzDänemark will Zustimmung zum Geschlechtsverkehr im Gesetz verankern

Justizminister betont: "Müssen gesellschaftliches Verständnis von Vergewaltigung ändern".

© kiuikson - Fotolia
 

Nach Schweden will auch Dänemark ein neues Vergewaltigungsgesetz einführen. Einer Mitteilung vom Dienstag zufolge setzt sich die Regierung dafür ein, dass in Zukunft beide Partner dem Geschlechtsverkehr zustimmen müssen. Sonst gelte es als eine Vergewaltigung. Bisher muss nach dänischem Recht ein Opfer ausdrücklich Nein gesagt haben.

Nach Informationen der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau kann die Zustimmung durch Worte oder Handlungen wie Küsse, Berührungen oder Geräusche ausgedrückt werden. "Wir müssen das gesellschaftliche Verständnis von Vergewaltigung ändern, und eine neue einwilligungsbasierte Vergewaltigungsbestimmung ist ein Meilenstein in diesen Bemühungen", sagte Justizminister Nick Hækkerup laut der Mitteilung. Der Gesetzesvorschlag soll im Oktober ins Parlament eingebracht werden.

Kommentare (3)

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481bfeef923846daf1f98ca570685e02
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eine einfache Frage zur Sache,

sie unterscheibt eine Erklärung und sagt dann später sie hätte diese Erklärung Minuten später widerrufen, was dann?
.
In Zukunft braucht es nicht nur eine schriftliche Erklärung, sondern auch eine Videoaufzeichnung mit Ton.

UHBP
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Theorie und Praxis!

Beide müssen zustimmen. Ja, so sollte es sein.
Wenn man das wirklich will, wird man um die Schriftform zu Beweiszwecken wohl nicht herumkommen.
Es soll schon vorgekommen sein, dass manche küssen wollten aber keinen Geschlechtsverkehr. ;-(
Theoretisch super, praktisch unfug!

Mezgolits
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Bisher muss nach dänischem Recht ein Opfer ausdrücklich Nein

gesagt haben. - Vielen Dank + der dänische Meilenstein:
"Beide müssen einverstanden sein". Erfinder M.