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Cheng, Kämpfer für Demokratie"Kritiker sollen in Hongkong nirgendwo mehr Platz haben"

In Hongkong trat am 1. Juli das "Sicherheitsgesetz" in Kraft. Isaac Cheng von der Widerstandsgruppe Demosisto, zu deren Auflösung und den Kampf für Demokratie.

Isaac Cheng, Ex-Vizechef der einflussreichen Widerstandsgruppe Demosisto, befürchtet Schlimmes © Twitter/Isaac Cheng
 

Herr Cheng, die Gruppe Demosisto war über die letzten Jahre ein Garant für den Kampf um Demokratie in Hongkong. Sie ist maßgeblich dafür verantwortlich gewesen, dass Millionen Menschen auf den Straßen protestierten. Jetzt haben Sie sich aufgelöst. Warum?
Isaac Cheng: Wir haben im Führungsgremium viel diskutiert. Einige von uns haben sich entschlossen, den Kampf aufzugeben. Andere wollen weitermachen. Klar ist, dass diejenigen, die nicht aufgeben wollen, neue Formen des Widerstands finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr offiziell als Opposition treffen. Damit würden wir alle in Gefahr bringen.

Kommentare (3)

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Morioka
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Wenn es nach PM Johnson geht ...

könnten diese in England eine neue Heimat finden. Dagegen protestiert China natürlich scharf! Was wäre dass auch für ein Zeichen, liefen ihnen die gebildeten Massen in Scharen davon, die sich nicht mit dem Gedanken hinter einer grossen Chinesischen Firewall zu verschwinden, und keinen freien Handel und keine freie Meinungsäusserung mehr ausüben zu können? Gebildete Menschen sind immer Willkommen, und könnte sich da nicht auch die EU - in der Allderweilen immer über Fachkräftemangel gejammert wird, nicht dem erleichterten Zuzug einsetzen? Wobei, dass wäre wohl zu radikal, wo man sich nicht mal zur Kritik aufraffen kann, oder symbolisch gegen China zu protestieren! Man will es sich mit dem Drachen doch nicht verscherzen, solang noch Waren dort hergestellt werden, oder?

Sam125
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Sehr gut geschrieben,dann hätten wir endlich genug "kluge Köpfe",die in ganz

Europa verteilt werden könnten und wieder mithelfen könnten unsere Wirtschaft in Schwung zu bekommen!Außerdem könnten wir dann auf die Migranten,die nur wegen der sozialen Absicherung und unserer Grundversorgung nach Österreich und noch ein paar europäische Staaten einwandern wollen,gerne verzichten, denn die Hongkonger sind wirklich kluge Menschen und können sich bestimmt auch selbst und ohne große oft lebenslange Unterstützung weiterbringen und für ihren Unterhalt sorgen! Wie war der Slogan der Regierung noch vor ein paar Jahren? Österreich braucht mehr "kluge Köpfe", um die Wirtschaft in Schwung zu bringen,doch was haben wir bekommen? Menschen, die gegenseitig verfeindet sind und sich abgrundtief hassen und die vielleicht auch uns,die sie meist auch noch ernähren müssen genauso hassen!!!

beneathome
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Gegenmacht Freier Markt

Nur die freien Konsumenten könnten da was bewirken. Auf unsere freundlichen Politiker brauchen wir uns da nicht verlassen. Es sollte aber doch noch irgendwo moralische Grenzen geben.