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AnalyseIst Donald Trump ein Rassist?

Donald Trump wird dieser Tage von seiner Vergangenheit eingeholt. Ausfälle gegen Afroamerikaner ziehen sich durch sein Leben als Geschäftsmann und als Politiker.

Es ist nicht das erste Mal, dass US-Präsident Donald Trump Rassismus vorgeworfen wird © AFP
 

Die anhaltenden Demonstrationen gegen Polizeigewalt setzen Donald Trump weiter arg zu. Innerhalb von nur zwei Wochen haben sich die Proteste auf Hunderte große und kleine Orte überall in den Vereinigten Staaten verteilt. Die Zustimmungswerte für den Präsidenten rutschen immer weiter ab. Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden ist in den meisten Umfragen mittlerweile weit enteilt. Dass Trump die schwere Krise noch lösen kann, trauen ihm immer weniger seiner Landsleute zu.

Kommentare (16)

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strohscw
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Wie rassistisch ist Donald Trump?

Was mich daran fasziniert:
Vor 10 bis 15 Jahren hat sich Trump auch zur Wahl gestellt, er wurde als Politclown verspottet und zu Recht ausgelacht.
Nun ist Trump heute genauso wie damals ein frauenfeindlicher, rasistischer Narziss. Er hat sich sich nicht geändert.
Ich frage mich, wie hat sich die amerikanische Gesellschaft geändert, dass er plötzlich wählbar wurde und ist??

X22
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The same procedure as every time

Man nehme jemanden den man etwas unterjubeln (stellen) kann, wiederhole dies über einen längeren Zeitraum, ob diese wahr, halbwahr oder gelogen sind interessiert diesen Wählern nicht mehr, hinhauen kann man, eine Schuldigen für alles mögliche und so nebenbei dient es noch zur Ablenkung des eigenen Handelns.
Bsp. George Soros, der wird von Trump, Erdogan, Orban, .. und den ganzen rechten Eck dazu benutzt

SoundofThunder
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Blond und Blauäugig.

😏

voit60
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Der ist die Personifizierung

allem Übel.

lieschenmueller
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Das ist - wieder - ein zusätzlicher Teil des Charakters dieser Person,

wo man sich fragt, wie man mit so einem Vorleben und den primitiven Äußerungen im Wahlkampf Präsident der USA werden kann.

Mir hätten schon "Jugendsünden" eines Österreichers gereicht, in der Politik die Leiter nicht hoch klettern zu dürfen. Womit ich rückblickend nicht Unrecht hatte.

Mein Graz
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@lieschenmueller

Ich kenne doch recht viele Amerikaner, und war auch sehr häufig und oft längere Zeit in den USA.
Generell sind m.E. die "Amis" ein Volk wie jedes andere, mit allen Stärken und Schwächen, nicht dümmer oder intelligenter als wir.

Leider ist es jedoch so, dass es - wie auch bei uns - viele Menschen gibt, die Rassismus oder Frauenfeindlichkeit nicht sehen oder nicht sehen wollen. Oft tritt beides ja gleichzeitig auf, das sind Leute, die sich selbst als "Gottes größte Gabe" sehen, den Weißen als "Her.ren.ras.se" und Frauen als Eigentum.

Um in den USA wählen zu können muss man sich eintragen lassen. Viele tun das nicht, und so wählt auch nur ein Teil der Bevölkerung. Und da scheinen die Rassisten, Homophoben und Misogynen doch einen beträchtlichen Anteil derer zu sein, die sich eintragen lassen.

Wobei ich immer wieder feststellen muss, dass der Anteil derer, die Trump nicht gewählt haben höher war - und Trump durch das Wahlsystem in den USA zum POTUS wurde.

bb65
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@mein graz

Die Verfechter des 2. Zusatz Artikel zur US Verfassung die den Besitz der Schusswaffen erlaubt (abhängig von der Auslegung durch den US Supreme Court) sind auch sehr aktive Wähler, weil sie Angst haben das eine Gesetzes Änderung durch die Liberalen ihren Waffenbesitz einschränkt. und diese Gruppe ist auch sehr "weiss" und sehr "patriotisch" (=nationalistisch, rassistisch). Und Riesen Trump Supporter. Aber die würden auch, Hitler, Stalin oder King Kong ins Weiße Haus wählen, wenn nur ihr Waffenbesitz garantiert bleibt!

Mein Graz
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@bb65

Danke für die Ergänzung.
An diese Gruppe habe ich tatsächlich nicht gedacht. So angehäufter privater Waffenbesitz ist für mich so absurd, dass ich ihn möglicherweise aus meinen Gedanken verbanne.

lieschenmueller
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durch Wahlsystem

Ich glaube, das nagt auch an ihm. Man denke nur an die Fotos seiner Angelobung, mit einer Menschenmasse, die in dem Ausmaß niemals da war.

Als Kind war Amerika mein Traumland. Natürlich geprägt durch das, was mir das Fernsehen vorspielte. Heute bin ich mehr als dankbar, im kleinen Österreich geboren zu sein und zu leben. Obwohl ich z.B. New York bzw. die ganze Ostküste gern einmal sehen würde. Indian Summer ……

Ob da oder dort, wie ablehnend ein Bevölkerungsteil einer vorherigen Regierung gewesen sein muss, um sich mit solch einer Heimsuchung einzulassen, wie es solche Politikertypen sind? Sehenden Auges beschixxen von denen und sich trotzdem nicht gänzlich abwenden. Nichts hat sich unter solchen verbessert, im Gegenteil. Und die können sich wieder zur Wahl stellen, ein paar Dumme finden sie in Österreich und Trump wird - ja was? Allein, dass es denkbar ist, sich nochmals als Präsident bestätigt zu fühlen und unsere Art sich als Krone der Schöpfung fühlt, ist absurd.

Mein Graz
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@lieschenmueller

Du weißt, dass ich gerne und viel reise - mein größtes Hobby. ABER in den USA war ich nicht mehr, seit Trump Präsident ist! Und sollte er wieder gewählt werden wird das auch so bleiben!

Es gibt unzählige wunderschöne Flecken auf der Welt, das Leben ist niemals lang genug um auch nur einen Bruchteil davon zu sehen.

Und trotzdem komme ich immer gern in meine Heimat zurück. Ich könnte mir nicht vorstellen wo anders zu leben!

Mein Graz
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Und dann gibt es sogar in diesem Forum

User, die allen Ernstes behaupten, Trump sei kein Rassist...

PawlitschkoRudolf
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Ich glaube nicht, dass Donald Trump ein Rassist ist.

Donald Trump hat eine breite Anhaengerschaft unter Schwarzen. Und diesen gibt es sogar ausgesprochene Trump-Fans, wie z.B. Cadance Owens. Oder sehen Sie sich mal diese zwei Beitraege an:

https://www.blackenterprise.com/trumps-approval-rating-with-black-voters-may-be-higher-than-you-thought/

https://www.foxnews.com/media/nbc-news-op-ed-drew-brees-biggest-mistake-is-believing-us-flag-means-anything

Donald Trump ist seit ca. 20 Jahren den Amerikanern als TV-Persoenlichkeit durch seinen Quotenhit "The Apprentice" im Gedaechtnis geblieben, wo er nicht nur niemals als Rassist aufgefallen ist, sondern sogar als Verteidiger seiner Kandidaten gegen rassistische Angriffe (siehe das legendaere Larry King Interview, wo man Trump vorwarf, den schwarzen Sieger nur aufgrund der Hautfarbe gewaehlt zu haben).
BTW: Donald Trump ist der erste Praesident der mit einer Auslaenderin verheiratet ist (und das sogar ZWEIMAL).

Eine Statistik auf die Trump immer stolz war, und sie - vor COVID-19 - immer in die Welt hinausposaunte ist, die niedrigste Arbeitslosenrate unter Schwarzen seit Menschengedenken unter seiner Administration.

Und was sagte Donald Trump unmittelbar nach dem Tod von George Floyd? "All Americans are rightly sickened and revolted by the brutal death of George Floyd. My administration is fully committed that for George and his family, justice will be served. He will not have died in vain."

Klingt so ein Rassist?

Mein Graz
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@PawlitschkoRudolf

Du "glaubst" nicht, dass Trump Rassist ist. Gut, dein Glaube ist deine Sache.
Dem gegenüber darf ich dir einige seiner für dich "Nicht-rassistischen" Aussagen bzw. Aktionen aufzählen:

- Trump fordert 4 dunkelhäutige Kongressabgeordnete (3 davon in den USA geboren, eine als Teenager eingebürgert) auf, "zurück in ihre vermeintlichen Heimatländer zu gehen und sich um die dortigen Probleme zu kümmern, anstatt den USA Ratschläge zu geben".
- Faulheit ist für Trump ein Merkmal von Schwarzen
- Mexikaner sind für Trump Vergewaltiger und Dealer. Nur einige sind gute Menschen.
- Ne.ona.zis sind für Trump "sehr feine Menschen".
- Herkunftsländer von Einwanderern sind "Dreckloch-Länder"

Nur weil er mit einer - weißen - Ausländerin verheiratet ist, ist das noch lange kein Zeichen, dass er kein Rassist ist.

Mein Graz
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@PawlitschkoRudolf

Arbeitslosigkeit: "Tatsächlich war die Arbeitslosenquote in den USA im Mai (2020) auf 13,3 Prozent gesunken. Das ist zwar immer noch ein sehr hoher Wert, im Vergleich zum April (14,7 Prozent) aber ein Rückgang. Was Trump aber nicht erwähnte: Afroamerikaner profitieren keinesfalls von dieser Entwicklung. Die Arbeitslosenquote von Dunkelhäutigen stieg im Mai auf 16,6 Prozent. Ein Journalist konfrontierte Trump damit, der US-Präsident reagierte: gar nicht." Quelle: Frankfurter Rundschau.

Dass Trump eine Untersuchung ankündigt ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass er kurz darauf eine Lüge über Boyd erzählte und ihn damit missbrauchte; dass er Truppen auf Unbewaffnete loslassen will; dass er den Platz vor dem White House mit Gewalt räumen ließ.

Wenn das alles nicht reicht, dass man in Trump einen Rassisten erkennt, dann schaut es schlecht aus um die Wahrnehmungsfähigkeit.

Ragnar Lodbrok
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Rassisten werden Rassismus nie bemerken.

Idioten sehen sich selbst ja auch nicht als Idioten. Alle anderen sind das...

mobile49
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ja, genau wie der geisterfahrer

der denkt :ein geisterfahrer ? hunderte!