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DeutschlandRechtsextreme Drohbriefe an Politiker

Die Briefe waren auch mit einer "unbekannten, pulverartigen Substanz gefüllt".

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Eines der Opfer: Jürgen Trittin © (c) EPA (SOEREN STACHE)
 

Im deutschen Bundesland Niedersachsen sind laut der Landesregierung bei verschiedenen Abgeordneten- und Parteibüros rechtsextremistische Drohbriefe eingegangen. Die Schreiben seien am Donnerstagmorgen in verschiedenen Orten im südlichen Niedersachsen eingetroffen und "mit rechtsextremistischen Zeichen" versehen gewesen, teilte das Innenministerium mit.

Außerdem seien die Briefe mit einer "unbekannten, pulverartigen Substanz gefüllt" gewesen. Mögliche Gesundheitsgefahren durch das Pulver würden untersucht.

"Auch wenn weitere Erkenntnisse aus den Ermittlungen der örtlichen Polizei und des Landeskriminalamtes abgewartet werden müssen: Dieser verwerfliche Versuch, Mandatsträgerinnen und Mandatsträger mit rechtsextremistischer Propaganda und zweifelhaften Substanzen einzuschüchtern, reiht sich ein in eine Vielzahl extremistischer Auswüchse in den vergangenen Monaten", erklärte der Innenminister von Niedersachsen Boris Pistorius. "Der Rechtsstaat nimmt diese Straftaten verblendeter Extremisten nicht hin."

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