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Tödliche Polizeigewalt Proteste erschüttern die USA

Die Tötung eines Afroamerikaners bei einem Polizeieinsatz führte in den USA in zahlreichen Städten zu Protesten gegen rassistische Polizeiübergriffe.

Die Tötung eines Afroamerikaners bei einem Polizeieinsatz führte in den USA in zahlreichen Städten zu Protesten gegen rassistische Polizeiübergriffe. Teilweise kam es zu schweren Ausschreitungen.

(c) AP (Noah Berger)

In Minneapolis, dem Ort der Tat und Ausgangspunkt der Demonstrationen, ignorierten in der Nacht auf Samstag Hunderte eine Ausgangssperre und versammelten sich an einer Polizeiwache, die in der Nacht zuvor angezündet worden war.

(c) AP (Noah Berger)

Auch in Atlanta wurden Feuer gelegt, mindestens ein Polizeiauto brannte aus. Bernice King, jüngste Tochter des 1968 ermordeten Menschenrechtlers Martin Luther King, rief die Demonstranten zum friedvollen Protest auf. 

(c) AP (Dave Killen/The Oregonian)

In Detroit kam Medienberichten zufolge ein 19-Jähriger ums Leben als aus einem SUV heraus in die Menge Schüsse abgefeuert wurden. 

(c) AP (Dave Killen)

Auch in New York City gingen Menschen auf die Straße. Unter dem Motto "Wir bekommen keine Luft" hielten sie eine Mahnwache ab.

(c) AP (John Minchillo)

Auslöser war der Tod des unbewaffneten Afroamerikaners George Floyd, der am Montag in Minneapolis wegen eines mutmaßlichen Betrugsdelikts festgenommen worden war. 

(c) AP (John Minchillo)

Dabei hatte ihn ein weißer Beamter minutenlang mit dem Knie auf dem Hals zu Boden gedrückt und auch dann nicht von ihm abgelassen, als er wiederholt stöhnte, er bekomme keine Luft. Nach Polizeiangaben starb der 46-Jährige wenig später im Krankenhaus.

(c) AP (John Minchillo)

Der Vorfall wurde von Augenzeugen mit einer Handykamera festgehalten. Der Polizist wurde zwar umgehend entlassen, aber erst Tage später festgenommen und angeklagt.

(c) AP (Noah Berger)

Angeheizt wurde die Lage unter anderem auch von einem umstrittenen Tweet von US-Präsident Donald Trump. Er sicherte dem Gouverneur des Bundesstaats Minnesota Tim Walz die Unterstützung des Militär zu.

(c) AP (John Minchillo)

Der US-Bundesstaat Minnesota rief zusätzlich mehr als 1.000 Nationalgardisten als Verstärkung ein. Sie würden die 700 Soldaten unterstützen, die wegen der Proteste bereits im Einsatz seien.

(c) AP (Jae C. Hong)

Es handle sich um den größten Einsatz der Einheit in ihrer 164-jährigen Geschichte, hieß es weiter.

(c) AP (Noah Berger)

Gouverneur Walz hatte zuvor in der Nacht auf Samstag eingeräumt, dass die bereits massiv verstärkten Sicherheitskräfte in den Städten Minneapolis und St. Paul angesichts der gewaltsamen Proteste immer noch überfordert seien.

(c) AP (Steve Helber)
(c) AP (Noah Berger)
(c) AP (Nicole Hester)
(c) AP (Chris Pietsch)
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