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Rede zum 1. MaiPapst plädiert für Gerechtigkeit in der Arbeitswelt

"Niemandem soll eine gerecht bezahlte Beschäftigung fehlen", erklärte der Papst in seiner Frühmesse.

© APA/AFP/VATICAN MEDIA/HANDOUT
 

Am internationalen Tag der Arbeit hat Papst Franziskus zu Beginn seiner Frühmesse für Gerechtigkeit in der Arbeitswelt plädiert. Papst Franziskus widmete die Messe allen Arbeitern, "damit es niemandem an Arbeit mangelt, damit alle gerecht entlohnt werden, damit sie die Würde der Arbeit und die Schönheit der Ruhe genießen können".

Nicht nur in ärmeren Ländern gebe es schlecht bezahlte Arbeitsplätze, ohne Sicherheit, ohne Rente. Dies sei "die Nicht-Würde von heute". "Jede Ungerechtigkeit, die einem Menschen, der arbeitet, angetan wird, tritt die Menschenwürde mit Füßen", sagte der Heilige Vater."Man kann arbeiten, wenn die Bedingungen stimmen und die Würde der Person respektiert wird", fügte er hinzu.

Am Tag der Arbeit, der von "Gläubigen und Nicht-Gläubigen" gefeiert werde, rief der Papst auf, sich all jenen anzuschließen, "die für Gerechtigkeit in der Arbeit und gute Unternehmer kämpfen, die ihre Arbeit mit Gerechtigkeit verrichten, auch wenn sie Geld verlieren".

Bei der Messe wurde eine Statue des Heiligen Josef des Handwerkers aufgestellt, die die Christliche Vereinigungen italienischer Arbeiter (ACLI) dem Papst für den Gottesdienst am 1. Mai zuvor gebracht hatte. "Der heilige Josef hilft uns, für die Würde der Arbeit zu kämpfen", so der Papst.

Wegen der Corona-Pandemie muss Franziskus die tägliche Messe im Gästehaus Santa Marta seit Anfang März ohne Gäste feiern, lediglich einige Mitarbeiter sind in der Kapelle zugegen. Der Papst verfügte daraufhin, den Gottesdienst in den vatikanischen Medien und deren Social-Media-Kanälen live zu übertragen. Allein dort verfolgten zuletzt jeden Tag rund 50.000 Internet-Nutzer die Frühmessen mit.

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