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Widerspricht dem PapstBrasiliens Präsident: "Amazonien gehört uns"

Franziskus hatte Schreiben "Querida Amazonia" an die ganze Welt gerichtet, Jair Bolsonaro sieht das naturgemäß ganz anders.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro © (c) APA/AFP/SERGIO LIMA
 

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat nach Äußerungen von Papst Franziskus die Hoheit seines Landes über das Amazonas-Gebiet betont. "Wir machen uns Sorgen um Amazonien, Amazonien gehört uns. Nicht wie der Papst getwittert hat (der Welt)", sagte Bolsonaro in seiner Wochenschau auf YouTube am Donnerstagabend (Ortszeit).

Damit reagierte Bolsonaro auf Papst Franziskus, der im Zusammenhang mit dem Schreiben "Querida Amazonia" auf Twitter geschrieben hatte, er richte dieses Schreiben an die ganze Welt, um zu helfen, (...) weil es (Amazonien) auch "unser" Land sei. Bolsonaro verwies darauf, dass seine Regierung den Amazonas-Rat gegründet habe. Nach heftiger Kritik an ihrer Umwelt- und Klimapolitik hatte Brasiliens Staatsführung die Gründung des Rates im Jänner angekündigt. Ziel sei es, "Amazonien zu schützen, zu bewahren und zu entwickeln", sagte Bolsonaro.

Der rechte Politiker, der die Öffnung Amazoniens für die wirtschaftliche Ausbeutung befürwortet, hatte sich in seinem ersten Jahr als Präsident heftiger internationaler Kritik ausgesetzt gesehen. Diese "Einmischung" verbat er sich. Bolsonaro beschuldigte wegen der verheerenden Waldbrände im Amazonas-Gebiet Nichtregierungsorganisationen und Wissenschafter, legte sich mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie dem Schauspieler Leonardo DiCaprio an.

Im Amazonas-Gebiet nahm die Abholzung im vergangenen Jahr extrem zu, die Brände waren die schwersten seit Jahren. Das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe), dessen Satellitenaufnahmen Abholzung und Waldbrände dokumentieren, verzeichnete 2019 insgesamt knapp 90.000 Amazonasbrände, ein Anstieg um rund 30 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Vorläufige Zahlen des Inpe aus dem Jänner deuten darauf hin, dass die Abholzung weiter zu steigen droht.

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Irgendeiner
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Das Drama des Lebens ist einfach, daß

man faschistische Irre schon wegen der Distanz nicht ohrfeigen kann,der Umwelt- und Menschenrechtsverbrecher gehört schon lange vor ein Tribunal.Lügen und Rechtsbruch und die unmittelbare Rückmeldung ist nicht möglich.

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crawler
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Die westliche Welt

hat bis jetzt alle diese Länder für den eigenen Wohlstand ausgebeutet. Jetzt wollen diese Länder auch einmal für sich selbst Profit machen und sich nicht von den "reichen" Ländern dabei Vorschriften machen lassen. Dass dies gerade in eine Zeit ökologischen Umdenkens fällt, dürfte den Herrn Präsidenten eher nicht tangieren. Die große Umweltverschmutzung geht ja in erster Linie wohl von jenen wohlhabenden Ländern aus die sie früher ausgebeutet haben bis ihnen selbst nur mehr wenig blieb. In diesem Fall halt der Urwald. Ob der Großteil des Profites in des Präsidenten eigenes Portmonee wandert, ist natürlich eine andere Frage.

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Irgendeiner
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Weißt Du crawler, erstens ist der durchaus

eine Kreatur der FDP und der Naumannstiftung, zweitens ist er ein turbokapitalistischer Faschist der das Geld nicht ins Land sondern in die Taschen weniger Besitzender schaufelt mithilfe eines Chicagoboys der schon dabei war, als diese verqueren Idioten sogar die Diktatur Pinochets wirtschaftlich zum Absturz brachten, außerdem ist er ein Menschenrechts- und Umweltverbrecher der es denen die retten wollen mit Lügen hinschiebt, wenn es Dich an was erinnert hast Du Recht.Und sowenig es die Sache der Taliban war Buddhastatuen zu sprengen ist es Sache dieser auch biologisch und ökologisch und ethnologisch taulosen Figur Amazonien zu ruinieren.Interessant ist nur deine Zurückhaltung die du bei den Taliban wohl nicht zeigtest.

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gonde
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Brasiliens Präsident: "Amazonien gehört uns". Lassen wir dir ja auch, aber wenn nicht anständig darauf aufpaßt, bist weg vom Fenster!

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hermannsteinacher
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Brasilien

ist verloren, mit schlechten Auswirkungen auf die Welt.

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