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Arzt verhaftet Zwölfjähriges Mädchen starb nach Genitalverstümmelung

Ein zwölfjähriges Mädchen ist in Ägypten an den Folgen einer Genitalverstümmelung gestorben.

Sujetbild © AP
 

Die Staatsanwaltschaft habe die Verhaftung des Arztes angeordnet, der das Beschneidungsritual mutmaßlich an dem Mädchen durchgeführt hatte, berichtete die ägyptische Zeitung Al-Ahram am Freitag.

Auch die Eltern und ein Onkel des Mädchens aus der Provinz Assiut seien zunächst festgenommen worden. Die Zwölfjährige war bereits am Mittwoch nach Komplikationen durch den Eingriff gestorben, wie der halbstaatliche Nationale Rat für Frauen mitteilte. Genitalverstümmelungen bei Frauen (FGM) sind in Ägypten seit 2008 gesetzlich verboten. Dennoch werden gerade in ländlichen Regionen immer noch Beschneidungen bei jungen Mädchen durchgeführt. UN-Schätzungen zufolge haben 81 Prozent der ägyptischen Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren eine Form von Genitalverstümmelung erlebt. Das Land hat nach Somalia oder Mali eine der höchsten Raten weltweit. Der Eingriff ist eine schwere Menschenrechtsverletzung.

Kommentare (8)

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feringo
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Überzeugen

Entsetzlich was noch immer unter religiösen Dogmen passiert!
Vom Besseren überzeugen, überzeugen, überzeugen finde ich wirkungsvoller.

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erstdenkendannsprechen
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das ist nicht religiös, sondern "brauchtum"

genitalverstümmelung gibt es auch bei anderen relgionen in afriaka, auch bei christen oder naturreligionen. auf der anderen seite gibt es muslimische geistliche die die beschneidung von frauen verurteilen. es allein auf die religion zu beschränken, trifft es gar nicht.

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heku49
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Ägypten muss als Reiseland von allen westlichen Staaten boikotiert werden!

Wir sollten das mit allem Nachdruck angehen!

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Mena_2281
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Und warum??

Es ist in Ägypten gesetzlich verboten! Dennoch scheren sich v.a.ungebildete Leute nichts! Es ist tragisch...allerdings gibt es soviele Leute ohne Meldepflicht...wie will man die alle kontrollieren?

Und entschuldigung, aber der Kommentar ist wirklich schlimm!
Sollen nicht-westliche Länder also westliche Länder wegen der Trunkenheit am Steuer, bei dem meist Leute verletzt oder getötet werden, boykottieren???
Und soviele Likes, das finde ich schade!

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Sam125
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Mena_2281, sie vergleichen da Autounfälle,die nicht beabsichtigt sind, mit der

beabsichtigten Verstümmelung und schwere Körperverletzung von Mädchen, welche meist aus religiösen und Frauenunterdrückenden Gründen, aus kranken Hirnen ( auch in den, der Mütter) , aus althergebrachte Tratition, wie ein Ritual praktiziert wird!! Aber in einem haben sie völlig richtig geschrieben,dass diese Verstümmelungen schon seit über 10 Jahen in Ägypten per gesetzlichen Erlass verboten, und somit Strafbar sind! Aber wo kein Kläger,da kein Richter und es muss erst wieder ein Mädchen an der Genitalverstümmelung sterben, bis man wieder reagiert!!!

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erstdenkendannsprechen
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teilweise ist der vergleich von mena zulässig.

der autounfall ist nicht beabsichtigt - das trinken und das betrunken fahren sehr wohl, das risiko wird in kauf genommen.
nur -was würde der boykott ägyptens jetzt den mädchen bringen? gar nichts. eher würde der wohlstand und somit die bildungszugänglichkeit zurückgehen, es würde die situation für die mädchen eher verschärfen als verbessern, denn - wie gesagt - es ist ja verboten.

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pinsel1954
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Das beste wäre wohl.....

......seine Reisegewohnheiten prinzipiell zu überdenken.
Ist es heute noch klug ein muslimisches Land zu reise ???

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charly1312
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Reisen

Man braucht eh nicht mehr dorthin Reisen, die kommen eh alle zu uns.

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