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"Green Deal"Wie lässt sich das Billionenversprechen finanzieren?

Heute stimmen die EU-Abgeordneten darüber ab, wie sie zum „Green Deal“ stehen. Eine Billion Euro wird dem Zweck gewidmet, soziale Maßnahmen inklusive.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen © (c) APA/AFP/FREDERICK FLORIN (FREDERICK FLORIN)
 

Als Ursula von der Leyen am 1. Dezember ihr Amt als EU-Kommissionspräsidentin antrat, lag eines ihrer Kern- und Großprojekte schnell auf dem Tisch: Der "Green Deal" – so etwas wie der klimafreundliche Umbau der europäischen Wirtschaft bis zum Stichjahr 2050.

Ein Spagat, der noch keinem Staat der Erde überzeugend gelang: Binnen 30 Jahren sollen alle Treibhausgase gespeichert, ausgeglichen oder vermieden werden. Gleichzeitig soll die angepeilte Investition von 1000 Milliarden Euro – eine grüne Billion also, wenn man so will – ein historischer Weg zu "gerechtem Wandel" in Europa sein. Heute stimmen die EU-Abgeordneten in Straßburg über eine Entschließung zum "Green Deal" ab.

Gestern rührte von der Leyen noch die Werbetrommel: Die Investitionen aus dem mehrjährigen EU-Budget seien "zum großen Vorteil der Mitgliedsstaaten auf diesem Kontinent". Die Kosten für Nicht-Handeln, und für einen fortschreitenden Klimawandel seien "so viel höher", die Folgen seien "so viel schwerer", dass "kluge Investitionen" geleistet werden sollten. "Wir brauchen Klima-Cash gegen den Klima-Crash", sagte Budgetkommissar Johannes Hahn.

Kommentare (5)

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marobeda
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10
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Hier werden mit schönen Worten

und Versprechungen unfinanzierbare Luftschlösser gebaut. Die einen wollen nicht mehr an die EUeinzahlen und die anderen wollen mehr Beiträge kassieren. Diese Rechnung wird sich so nicht ausgehen und schon gar nicht die zusätzlichen Milliardenvorhaben für den Klimaschutz. Das ganze wird wieder an den Visagradstaaten scheitern.

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gonde
2
17
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Das Problem wird so sicher nicht gelöst, oder glauben sie auch nur einer aus der Visegrad Gruppe wird zustimmen?

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Sam125
1
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Die Polen zu überzeugen wird bestimmt nicht einfach werden,

wenn 80 Prozent der Stromerzeugung mit Kohlekraftwerke erzeugt wird, denn die Polen könnten aus Gegenargument ja auch China anführen, denn dort entstehen täglich Kohlekraftwerke um den Bedarf an Energie,denn die Chinesen für die Erzeugung der Hochgiftigen E Batterien benötigen, damit wir in Europa mit der "umweltfreundlichen " E Mobilität versorgt werden können! Da fragt man sich allerdings,wenn es um ein Welweites Klimaproblem geht,wird da nicht "dicke Luft" nur umgelagert und in Asien konzentriert, wofür wir aber (die unvorstellbare Summe von) BILLIONEN EURO ausgeben? Und wie geht das dann mit Polen und auch den anderen "ärmeren" Eu Staaten weiter? Bezahlen wir dann auch noch für die Energie dieser Staaten mit? Und wieviel muss dann der einzelne von uns ,noch an die Eu zahlen?

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differentialrechnung
10
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und daraus folgt ....

.... weltweiter "Klimaschutz" ist unerschwinglich und illusorisch, also machen wir weiter wie gewohnt ?

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Willi128
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das nicht, aber

Änderungen lassen sich nicht so einfach mit einem "Leserbriefkommentar" herbeizaubern. Die Probleme des Klimawandels oder eher Energieherstellungswandel sind sehr vielfältig und lassen sich nicht - wie manche Leute meinen - über Nacht ändern. Auch das Besteigen eines Gipfels beginnt mit dem ersten Schritt. Probleme wie z.B. in Polen dürfen meiner Meinung nach nicht nur auf Kosten der dort beschäftigten Menschen gehen. Aber ich bin zuversichtlich - es wird gelingen - wir sollen nur nicht so pessimistisch an die Herausforderungen der Gegenwart herangegehen.

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