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Trentino Arzt bewahrte Kind vor Sessellift-Sturz

Ein Arzt, der in Brentonico im Trentino in einem Sessellift saß, hat einem Sechsjährigen das Leben gerettet.

THEMENBILD: WINTERSPORT / SKIFAHREN / BERGE
© (c) APA/BARBARA GINDL
 

Das Kind, das zufällig neben ihm saß, war kurz nach dem Start unter die Schutzstange durchgerutscht und wäre in die Tiefe gestürzt, hätte ihn der Dermatologe, der in Treviso lebt, nicht am Kragen gepackt.

Vier Minuten lang harrte der Arzt mit dem Kind aus. Zwei Skilehrer, die den Vorfall beobachtet hatten, eilten zu der Stelle, die sich nur drei Meter unter dem Sessellift befindet. Der Arzt ließ das Kind los, es konnte von den Skilehrern aufgefangen werden. Beim Sturz erlitt der Bub eine Beinfraktur und wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus der Stadt Rovereto geflogen.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

iq66
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Fazit: Sessellifte sind für Kinder zu unsicher

Wenn auch komfortabel, sind Sessellifte für kleinere Kinder wirklich gefährlich. Ich habe mehrfach Todesängste ausgestanden, wenn irgendwelche Mitfahrer vor der letzten Stütze auch 25 m unbedingt den Sicherheitsbügel öffnen wollten, damit man dann schneller aussteigen kann und ich zwei Kinder dabei hatte. Eine Zeit lange gab es auch Kindersicherungen, aber die baut ja scheinbar keiner mehr ein, weil sie für Erwachsene unkonfortabel sind. Jedenfalls gebührt dem Ersthelfer Anerkennung, weil das ausgesprochen schwierig ist mit allem Material das man mit hat, ein Kind vor einem Absturz zu bewahren.

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Kormoran
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@iq66 - Bügel länger einhalten

und den Mitfahrenden signalisieren dass begründete Gefahr besteht, sollte eigentlich jeder noch so ignorante Skifahrer merken wenn Kinder dabei sind!? Warum sollte man schneller aussteigen können bloß weil man den Bügel schon 25m früher hochhebt? Doch leider setzt bei vielen das Gehirn einfach aus wenn sie auf der Flucht sind, und viele sind beim Skifahren auf nichts anderem...

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rkg800
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Ich gebe ihnen völlig recht

hab zwar keine Kinder aber auch keine Freude mit der Höhe und werd dementsprechend leicht nervös, wenn jemand meint, er muss den Bügel besonders früh öffnen...
Dahingehend sehr löblich die Bahnen in Wagrain, die haben eine automatische Öffnung, wo der Bügel erst kurz vor der Station von selbst aufgeht... Für Menschen wie mich schon sehr beruhigend....😄

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pesosope
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Und wieder einmal so eine aufgeschäumte, halbherzige Geschichte

1. ich kann mich nicht erinnern, dass Helfer nur mit dem Berufstitel erwähnt werden .....ausgenommen scheinbar Ärzte, denn die sind bei Hilfestellungen immer extra zu erwähnen. Ein Installateur oder Maurer zB muss so etwas selbstverständlich immer aus Nächstenliebe und ohne weiterer Belobigung tun.
2. wieso soll er dem Kind gleich das Leben gerettet haben? Er hat es letztendlich doch aus 3 Meter abstürzen lassen und nicht bis ans Ende der Bahn mitgezerrt. Außerdem hat es dadurch einen Beinbruch erlitten und bei einem Sturz in den Schnee ist das bereits eines der schlimmsten Verletzungen.
3. Wie die weiteren Helfer einen mit den Schiern voran Abstürzenden helfen können (ohne selbst in Lebensgefahr zu geraten), ist für mich ein Rätsel und muss mir einmal jemand vorführen.

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Kormoran
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pesosope hat da schon recht

Ist gleich wie die Geschichte mit dem Porsche Fahrer in der Schweiz der einen tödlichen Unfall verursacht hat. Ganz simples Clickbaiting, der Beruf des Mannes hat im Grunde keine Relevanz, so wie es keine Relevanz hat mit welchem Auto man jemanden zu Tode fährt.

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eleasar
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@pesosope: Der Mann ist ein Lebensretter und Ihre Kritik unverständlich

1. Warum darf man ihn nicht als Arzt bezeichnen, wenn er Arzt ist? Das schmälert seine Leistung nicht. Polizisten, Lehrer, Feuerwehrleute werden auch oft mit ihrer Funktion genannt.
2. Er hat das Kind vier ewiglange Minuten lang gehalten und so verhindert, dass der kleine Skifahrer aus viel grösserer Höhe fällt. Ein 6-jähriger wiegt etwa 20kg. Total entkräftet musste er ihn irgendwann loslassen. Die Verletzungen des Sturzes waren, im Angesicht dessen, was sonst hätte passieren können, eher gering. Wie lange hätten Sie ihn gehalten?
3. Vielleicht konnten die Helfer seinen Sturz nicht ganz abfangen, aber zumindest den Aufprall abmildern.

Ich finde, der Mann ist ein Held und Vorbild!

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pesosope
24
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eleasar

1. der Mann ist kein Lebensretter, denn das Kind ist trotz seiner Bemühungen 3 Meter abgestürzt.... und auch nicht gestorben!
2. wenn du als "Mann" rund 20 Kg nicht mind. 10 min. halten kannst, dann ist der Ausdruck "Mann" nicht gerade geeignet.
3. Ich habe nichts gegen die Helfer geschrieben, auch nicht gegen den Mann, aber bleiben wir am Teppich, denn ich habe noch nie gelesen "Installateur rettet..."
Verstehn Sie, was ich meine?

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princeofbelair
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Wer bitte kann sich über so etwas aufregen?

Ist das Frust? Verbitterung?

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