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Brände in Australien und KlimakriseThunberg empört: "Wir verstehen es noch immer nicht"

Angesichts der verheerenden Buschfeuer in Australien ruft die 16-Jährige einmal mehr zur Umkehr auf.

© AP
 

Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, Ikone der "Fridays for Future-Bewegung, zeigt sich angesichts der verheerenden Brände in Australien empört: "Nicht einmal Katastrophen wie diese führen dazu, dass die Politik handelt", schreibt Thunberg auf Twitter: "Wie ist das möglich?".

Eine Frage, die sich die Schülerin gleich selbst beantwortet: "Weil wir noch immer daran scheitern, die Verbindung zwischen der Klimakrise und der Häufung extremer Wetterereignisse und Naturkatastrophen wie den Feuern in Australien zu ziehen. Das muss sich ändern. Jetzt."

Kommentare (51)

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scionescio
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Der Klimawandel ist selbstverständlich evident und unbestritten ...

... dass Greta jetzt aber Einzelereignisse heranzieht, um im Gespräch und in den Schlagzeilen zu bleiben, ist ein weiterer Beweis dafür, dass sie nur das Gesicht einer genau geplanten Kampagne ist und und aufgrund ihrer minimalen Ausbildung nicht in der Lage ist, wissenschaftlich ernstzunehmende Aussagen zu tätigen.
Ein Buschfeuer als Beweis für den Klimawandel zu verwenden ist ähnlich wissenschaftlich relevant, wie zu Neujahr einmalig zu Mittag in Hintertupfingen den Niederschlag zu messen und daraus weltweit eine ganzjährige Dürrekatastrophe abzuleiten.

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X22
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Was mach ma jetzt, im Grunde habens recht, man kann zwar Buschfeuer kaum als Verursacher, maximal als zusätzlichen Beitrag zum CO2 Ausstoß werten, jedoch zeigt auch die heutige Aussage des australischen Premierministers, wie Politiker darüber denken, mehr als ein politisches Thema ist es für die auch nicht, wobei ich ihren Satz aufgreife, dass Politiker aufgrund ihrer minimalen Ausbildung nicht in der Lage sind, wissenschaftlich ernstzunehmende Aussagen zu tätigen.

""Wir werden uns nicht auf unbesonnene (Klima-)Ziele einlassen und traditionelle Industrien aufgeben, wodurch australische Arbeitsplätze gefährdet würden, obwohl sie (die Ziele) keinen bedeutsamen Einfluss auf das globale Klima haben", schrieb er in einem am Montag veröffentlichten Beitrag in der Zeitung " Er räumte aber ein, es gebe auf allen Ebenen einen Bedarf für "echte Maßnahmen gegen den Klimawandel".
Zuvor hatte sein Stellvertreter Michael McCormack gefordert, mehr im Kampf gegen den Klimawandel zu tun. Morrison wies das im Sender Channel 9 als "politisch motiviert" zurück."
Und bedenkt man die Hintergründe des Premiers, sieht man wie recht Thunberg hat; "Morrison ist seit langem Unterstützer der Kohleindustrie. Drei Viertel der Kohleproduktion wird exportiert - bei einem Volumen von jährlich rund 67 Milliarden australischen Dollar (41,8 Milliarden Euro)."

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scionescio
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@X22: Ich gebe ihnen zu 100% Recht und über die absolute Inkompetenz sehr vieler Politiker müssen wir nicht diskutieren- die ist offensichtlich!

Wobei „Inkompetenz“ in vielen Fällen noch eine freundliche Umschreibung ist, weil ich aus meiner beruflichen Tätigkeit mit Sicherheit behaupten kann, dass viele Politiker von Lobbyisten mehr oder weniger ferngesteuert werden - weil sie es nicht besser wissen (wollen) oder sich dadurch Vorteile jeglicher Art versprechen (und auch erhalten).
Dass Greta jetzt für eine gute, wichtige und richtige Sache vorgeschoben wird, ändert in meiner Wahrnehmung nichts daran, dass sie als 16jährige ohne einschlägige Ausbildung viele Argumente von anderen Wissenschaftlern nur wiedergeben kann, ohne den Inhalt und die Richtigkeit selbst beurteilen zu können - im besten Fall. Im schlechten Fall sagt ihr die Marketingabteilung, was sie zu tun hat (500.000 Teilnehmer in Madrid, armes Mädchen muss im Zug am Boden sitzen, ...) und das - und nur das - stört mich an der ganzen Geschichte!

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X22
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Sehens, das ist für mich schon lange nebensächlich

es sind Äußerlichkeiten, die man wahrnehmen kann oder einfach beiseite lässt, wichtig ist mir, dass ich den Inhalt nachvollziehen kann, was im Prinzip voraussetzt, dass man sich damit auch beschäftigt, das trifft auf mich, auf sie und natürlich auch auf Thunberg und viele andere zu und ohne Wissen tut man sich so und so schwer, und dies trifft auf die Masse zu, dazu benötigt man dann jemanden, in dem man Vertrauen hat, der einen mal bestätigt, dass das Gesagte auch Hand und Fuß hat, in dieser Weise wird der Hype auch wenn er nach Außen übersteuert wirkt, jedoch zum Ziel führen, man hofft es zumindest.

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checker43
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Sie sollten genauer lesen

Sie schrieb: "Weil wir noch immer daran scheitern, die Verbindung zwischen der Klimakrise und der Häufung extremer Wetterereignisse und Naturkatastrophen wie den Feuern in Australien zu ziehen."

Sie spricht also klar von der Häufung solcher Ereignisse und zieht gerade nicht ein Einzelereignis als Beleg für den Klimawandel heran, wie Sie es ihr vorwerfen.

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scionescio
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@checker43: Ich nehme für mich in Anspruch, den Artikel genau gelesen und auch verstanden zu haben ...

... vermutlich war mein Vergleich nicht aussagekräftig genug, um die Beliebigkeit ihrer Aussage anzudeuten.
Aus dem kurzen Zeitraum, auf den sich Greta bezieht und der angeblichen Häufung eine Korrelation und auch Kausalität für den Klimawandel abzuleiten, ist absoluter wissenschaftlicher Humbug - da muss man sich wohl eher Jahrhunderte und Jahrtausende anschauen und kann dann eine Aussage über den rascheren Anstieg der globalen Erderwärmung in den letzten Jahren treffen.
Vor ca. einem Jahr hat es in den USA eine extreme Kältewelle gegeben - mit der wissenschaftlichen Präzision von Greta/ihrem Marketing Team wäre das dann ein Anzeichen für die kommende Eiszeit?

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schaerdinand
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super greta!

unbedingt weitermachen und nicht nachlassen. die rechten schreihälse wie „ernesto“ haben keine ahnung von allem und glauben die wahrheit gepachtet zu haben. wissen tun sie nichts!

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ernesto0815
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Ich muss

Sie leider enttäuschen ich bin kein rechter oder FPÖ Wähler und werde es auch nicht werden

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kumberg
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Bitte

lasst das Wort IKONE - denn ihr versteht die Bedeutung nicht.

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checker43
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Passt schon

"Ikone: Person oder Sache als Verkörperung bestimmter Werte, Vorstellungen, eines bestimmten Lebensgefühls o. Ä."

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ernesto0815
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Wie wäre es einmal in die andere Richtung zu blicken Greta ?

Die Waldbrände im Regenwald
betreffen die Wälder im Gebiet des Amazonas in Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Paraguay und Peru bis zur Grenzregion Argentiniens in Gran Cchaco. Im August 2019 verbrannten allein binnen fünf Tagen 471.000 Hektar Wald, Weiden und Felder.( !!!!)
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat sich bisher noch nicht genug zur Eindämmung der Brände geäußert, und - oder hat diese durch seine Politik indirekt noch gefördert .
Da sehe ich keine Demonstrationen

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X22
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?

Sie sehen das Problem in Südamerika, schreiben jedoch einen Stuss darüber, na net wird auch gegen die Politik und den Handlungen Bolsonaros demonstriert, die Baustellen sind nur so vielfältig, dass es in der Masse untergeht. Naja, der 10. Dez. ist ja nicht so lange her, da schreiben die Medien dies;
"Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat Greta Thunberg als "Göre" bezeichnet, nachdem diese die Ermordung zweier Ureinwohner im brasilianischen Amazonasregenwald verurteilt hatte. "Es ist bemerkenswert, die Bedeutung zu sehen, welche die Medien einer Göre wie ihr zuschreiben, einer Göre", sagte Bolsonaro vor Journalisten in Brasília.

Thunberg hatte am Sonntag auf Twitter die Tötung zweier Indigener im nordbrasilianischen Bundesstaat Maranhão am Vortag angeprangert. Es sei eine "Schande", dass die Welt nicht darauf reagiere, dass Ureinwohner, die die illegale Rodung von Wäldern zu stoppen versuchten, umgebracht würden, schrieb Thunberg. "
Das dürfte ihnen entgangen sein, könnte aber auch zeigen, dass ihnen wichtiger ist, auf Thunberg draufzuhauen als sich erst mal schlau darüber zu machen.

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checker43
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Zuerst informieren, dann schreiben.

Thunberg hat sich zu den Rodungen und den Feuern im Amazonas geäußert.

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cockpit
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Ernesto

Fangen doch Sie an!

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ernesto0815
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Warum?

Ich bin nicht hysterisch

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minerva
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hysterisch nicht...

aber blind

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ernesto0815
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Das Klima in Australien ist generell heiß, trocken und neigt zur Dürre.


Die Buschfeuer sind auch ein Umweltfaktor und fester Bestandteil der Ökologie des australischen Kontinents. Buschfeuer helfen einigen Arten der und Banksia und Eukalypten ihre Samen hülsen zu öffnen. Durch das Feuer wachsen viele angepasste Pflanzenarten wieder schnell nach oder bilden neue Triebe, während nicht zum Ökosystem gehörende Arten durch das Feuer verdrängt werden.
Die Aborigines nutzten seit Jahrtausenden bewusst die Anlage von Buschfeuern für ihre Jagd und um sich Wege durch unwegsame Vegetationen zu bahnen.
Buschfeuer in großer Dimension gab es schon immer das größte war 1851 :

6. Februar 1851 : Buschfeuer in Victoria Verbrannte Fläche 50.000 km² 12 Menschen und
ca. 1 Million Schafe und tausende Rinder starben dabei.

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hbratschi
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genau, ernesto,...

...es ist alles bestens und der mensch ist völlig unschuldig an dem was passiert. träum weiter, ist ja weihnachten...

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kumberg
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so einen

Unsinn hab ich schon lange nicht gehört.
Denke nach - probier es.

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calcit
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@unsinn

Ihr Gegenbeweis bitte...

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gm72
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Mag sein, aber 50°C waren damals bestimmt nicht, oder?

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ernesto0815
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45,3 Grad Celsius 14. Jänner 1939

Auf Jahressicht werden insbesondere die östlichen Bundesstaaten Australiens von der Southern Oscillation und den damit einhergehenden Wetterphänomenen El Niño und La Niña beeinflusst. El-Niño-Jahre gehen für gewöhnlich mit Dürren (vor allem Winter und Frühling) einher, wohingegen La Niña zu starkem Regenfall und Überflutungen über die östlichen Landesteile hinaus führt .
Es gab aber auch Kälterekorde : Weihnachten 2006 war es auch in den Metropolen nass-kalt: In Canberra gab es nachts kaum 2 °C, Melbourne musste sich mit 16 °C und Dauerregen begnügen, obwohl zu dieser Jahreszeit 25 °C üblich wären

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checker43
2
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Sie tun

cherry-picking betreiben. Suchen Sie nach "Australian annual average temperature anomaly from 1910 to 2018" auf Wikipedia.

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gRADsFan
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Mag sein, aber 45°C und 50°C ...

sind aber schon nochmal ein gewaltiger Unterschied

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ernesto0815
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Das ist nur ein

Beispiel für Wetterkapriolen heute wird jedes Azorenhoch als Klimakatastrophe hingestellt die Richtigen Umweltsünder werden nicht einmal ansatzweise erwähnt würden mit den Zertifikaten und einer Co2 Steuer Milliarden verdient werden gebe es in den Medien kaum einen Bericht

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checker43
12
3
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Wenn

es nur Wetterkapriolen wären, würden sich die heißesten Jahre gleichmäßiger verteilen.

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